| Warum ist dieses Wissen wichtig? | Die folgenden Übungen führen in die 3D-Struktur von Proteinen ein und vertiefen weiter den Umgang mit Jmol. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bezug | Diese Übungen ergänzen das Kapitel 1 "Biologische Grundlagen". | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Lernziel |
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| Übung | 3D_PROT_1 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ein zentrales Dogma des Sequenzvergleichs ist, dass bei
hinreichender Sequenzähnlichkeit auf ähnliche Funktion geschlossen
werden kann. Allerdings ist die Funktion weniger stark konserviert als
die Struktur. In dieser Übung lernen Sie zwei Proteine kennen, die
praktisch die gleiche Struktur, aber völlig unterschiedliche Funktionen
besitzen. Die beiden Strukturen sind bereits optimal superpositioniert,
so dass die mittlere Abweichung zwischen korrespondierenden Atomen
minimal ist.
Gleichzeitig beschäftigen Sie sich mit unterschiedlichen Darstellungsarten für Proteinstrukturen. Diese sind auf der Schaltfläche angegeben.
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Interaktive 3D-Darstellung |
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| In dieser Übung lernen Sie weitere Möglichkeiten kennen, die 3D-Darstellung von DNA und Proteinen nach Ihren Vorstellungen anzupassen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 3D-Darstellung aktivieren |
Durch Aktivierung des folgenden Links wird die 3D-Darstellung eines DNA/Protein-Komplexes in einem separaten Fenster angestoßen. Arrangieren Sie die beiden Fenster so auf dem Bildschirm, dass Sie sowohl den folgenden Text, als auch die 3D-Darstellung gut überblicken können. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Übung | 3D_PROT_2 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| PDB-File interpretieren |
Stellen Sie fest um
welches Protein es sich hierbei handelt. Hier finden Sie den PDB-File. Den Namen des Proteins finden Sie im Header. |
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| Abstract lesen | Hier finden Sie das Abstract (d. h. die Zusammenfassung) der Publikation, mit der diese Struktur veröffentlicht wurde. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Der Datensatz enthält, wie Sie sicherlich erkennen, ein DNA-Fragment und ein daran gebundenes Protein. Studieren Sie zunächst die DNA genauer: | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Protein ausblenden | Schalten Sie
zunächst die Darstellung des Proteins ab. Benutzen Sie die rechte
Maustaste zum Aktivieren der Menüs und dann: Select/Display Selected Only Select/Nucleic/All |
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| DNA untersuchen |
Stellen Sie nun die Atome gemäß der CPK-Konventionen dar: Color/Atoms/By Scheme/Element (CPK) Studieren Sie nun den Verlauf der beiden DNA-Moleküle. Was fällt Ihnen auf? Beachten Sie zur Beantwortung den Inhalt oben angegebener Publikation. |
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| Nun wollen wir die Wirkung des Proteins genauer studieren, indem wir den Protein-DNA-Komplex genauer betrachten. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Protein zusätzlich visualisieren | Lassen Sie nun
zusätzlich das Protein in der Cartoondarstellung anzeigen. Gehen Sie wie
folgt vor: Deaktivieren Sie zunächst das exklusive Anzeigen der gewählten Strukturelemente Select/Display Selected Only Wählen Sie nun das Protein aus: Select/Protein/All und lassen Sie es als als Cartoon darstellen: Style/Structures/Cartoon Im Datensatz sind Wassermoleküle vorhanden, deren Darstellung wir ausblenden wollen: Select/Hetero/All Water Nun sind nur noch die DNA und das Protein zu sehen. |
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| Sekundär- strukturelemente darstellen |
Färben Sie die
Sekundärstrukturelemente mit unterschiedlichen Farben ein durch: Color/Structures/Cartoon/By Scheme/Secondary Structure |
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| Oberfläche darstellen | Mit den bisherigen Darstellungsarten ist es
nicht möglich, abzuschätzen welches Volumen vom Protein tatsächlich
eingenommen wird. Um einen Eindruck von der Größe des Proteins zu erhalten, lassen wir uns die Oberfläche darstellen. Bitte führen Sie aus: /Select/None /Select/Protein/All /Surfaces/van der Waals Surface /Select/Display selected only Betrachten Sie jetzt nochmals das Reaktionszentrum, um zu erkennen, wie tief die DNA in das Protein hineinragt. |
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| Übung | 3D_PROT_3 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Wir wollen nun den prinzipiellen Aufbau von
Sekundärstrukturelementen genauer untersuchen. Auf der Seite, auf der 10MH dargestellt wird, finden Sie zwei Tasten, mit denen Sie eine a-Helix und ein ß-Faltblatt darstellen können. Benutzen Sie diese Tasten für die folgenden Übungen. |
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| Lagen Sie den Inhalt der Seite 10MH zunächst neu, um Jmol in den Anfangszustand zurückzusetzen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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α-Helix darstellen |
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| In rot sind in dieser Darstellung Wasserstoffbrücken
zwischen Atomen der Hauptkette dargestellt. Stimmt deren Lage mit Ihrer Erwartungen überein? In welche Richtungen ragen die Seitenketten? Vermessen Sie die Länge einer Wasserstoffbrückenbindung. Stellen Sie bitte zunächst ein: /Measurements/Distance Units Angstroms /Measurements/Show Measurements /Measurements/Click for distance measurements und vermessen Sie dann einige Wasserstoffbrücken-Bindungen durch Anklicken der beteiligten Atome. |
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β-Sheets darstellen |
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| Klicken Sie nun auf
die Taste "beta-Faltblatt" Es werden zwei ß-Stränge dargestellt. Beantworten Sie die folgenden Fragen:
Wenn Sie den Mauszeiger über einem Hauptkettenatom ruhen lassen, wird Ihnen die Nummer des zugehörigen Residuums gezeigt. Durch Vergleich der Residuenpositionen am Anfang und Ende der Stränge können Sie die Orientierung ableiten. Studieren Sie die Ausbildung der Wasserstoffbrücken-Bindungen, die wiederum in rot dargestellt sind. Im Gegensatz zur Helix wechselwirken hier Atome nebeneinander liegender Sekundärstrukturelemente. |
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| Übung | 3D_PROT_4 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| In dieser Übung lernen Sie die Skriptsprache von Jmol
kennen. Sie haben bisher schon Jmol-Skripte benutzt, da die Tasten, die sie bisher verwendet haben, mit solchen Skripten unterlegt sind. |
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| Eine ausführliche Beschreibung der Skriptsprache finden Sie hier. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Jmol per Console steuern | Laden Sie den Datensatz der 10MH-Seite neu und führen Sie aus: /Console Es öffnet sich ein Fenster, das mit Jmol Script Console überschrieben ist. Übernehmen Sie mit copy&paste den folgenden Text in dieses Fenster und drücken Sie dann die zugehörige Execute Taste. |
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| Kalottenmodell generieren |
Das Ergebnis sollte das selbe sein, das Sie
auch durch Drücken der beta-Faltblatt-Taste
erzeugen. Wie Sie obigen Befehlen entnehmen können, ist es möglich, die Darstellung der Strukturen wesentlich detaillierter anzupassen, als es die Befehle erlauben, die per Menü zur Verfügung stehen. |
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| PDB-Datenbank | Die Datensätze, die Koordinaten von einem
Protein bzw. Proteinkomplex enthalten, werden in der
PDB-Datenbank gesammelt. Der (eindeutige) Schlüssel ist jeweils ein vierstelliger Bezeichner wir 10MH. |
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Was Sie jetzt verstanden haben sollten |
In Proteinen kommen Sekundärstrukturelement vor, deren Abfolge charakteristisch für die jeweilige Topologie ist. Viewer wie Jmol erlauben es, die Struktur von Proteinen genau zu studieren. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||