Wiley-VCH, Weinheim Geschichte der anorganischen Chemie Cover Ein spannendes Buch über die Entwicklung der anorganischen Chemie in Deutschland von den ersten wirk.. Product #: 978-3-527-33887-0 Regular price: $92.52 $92.52 Auf Lager

Geschichte der anorganischen Chemie

Die Entwicklung einer Wissenschaft in Deutschland von Döbereiner bis heute

Werner, Helmut

Cover

1. Auflage Januar 2017
688 Seiten, Hardcover
200 Abbildungen
Sachbuch

ISBN: 978-3-527-33887-0
Wiley-VCH, Weinheim

Kurzbeschreibung

Ein spannendes Buch über die Entwicklung der anorganischen Chemie in Deutschland von den ersten wirklich wissenschaftlichen Schritten im frühen 19. Jahrhundert bis hin zu den modernen Forschungsthemen des beginnenden 21. Jahrhunderts.

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Helmut Werner, selbst ein anerkannter Anorganiker, beleuchtet in seinem Buch die Entwicklung der anorganischen Chemie in Deutschland von den ersten wirklich wissenschaftlichen Schritten im frühen 19. Jahrhundert bis hin zu den modernen Forschungsthemen des beginnenden 21. Jahrhunderts. Dabei stehen stets die Wissenschaftler im Vordergrund, die mit ihren Leistungen und Schwerpunktsetzungen die wissenschaftliche Landschaft über ihren Tod hinaus geprägt haben. Dem Autor gelingt es so, die Geschichte einer Wissenschaft lebendig werden zu lassen.

Vorwort

PROLOG

VORFAHREN

DAS 19. JAHRHUNDERT: DIE ANORGANISCHE CHEMIE BEKOMMT KONTUREN

DAS ERSTE DRITTEL DES 20. JAHRHUNDERT: EIN SCHRITTWEISER AUFSCHWUNG
Die Chemie der Borane und Silane: Meisterleistungen der Experimentierkunst
Otto Ruff und der Höhenflug der Fluorchemie
Die Koordinationschemie fasst Fuß
Metallorganik trifft Koordinationschemie: Die Chemie der Metallcarbonyle
Pionierarbeiten in der Festkörperchemie

1933-1945: EINE BEDRÜCKENDE ZEIT
Die allgemeine Situation
Alte und neue Forschungsprojekte

1945-1955: DIE AUFBAUJAHRE
Ein schwieriger Beginn
Die vorherrschenden Forschungsthemen
Ein Schritt in Neuland

1960-1975: DIE RENAISSANCE DER ANORGANISCHEN CHEMIE
Der erste Paukenschlag: Die Synthese stabiler Verbindungen der "edlen" Gase
Der zweite Paukenschlag: Die Entdeckung der Carben- und Carbinkomplexe
Renaissance der Nichtmetallchemie
Frische Impulse in der Festkörperchemie
Fortschritte in der metallorganischen Chemie

1975-1990: EINE NEUE GENERATION RÜCKT NACH
Der Sturz des Doppelbindungsverbots
Weitere Glanzpunkte in der Nichtmetallchemie
Ein altes und doch neues Gebiet: Molekulare Metallcluster
Experiment und Theorie in der Festkörperchemie
Neue Facetten in der Organometall- und Koordinationschemie

DIE ANORGANISCHE CHEMIE AN DEN UNIVERSITÄTEN IN DER DDR
Unruhige Jahre
Forschungsaktivitäten im real existierenden Sozialismus

ANORGANISCHE CHEMIE VOR UND NACH DER JAHRTAUSENDWENDE
Festkörperchemie und Nanomaterialien
Metalloide, "Wagenräder" und Riesencluster
Chemie der Nichtmetalle: Unverändert aktuell
Elementorganische und Metallorganische Chemie
Ein neuer Zweig: Bioanorganische Chemie

DIE ENTWICKLUNG DER ANORGANISCHEN CHEMIE AN DEN "ALTEN" DEUTSCHEN UNIVERSITÄTEN UND TECHNISCHEN HOCHSCHULEN
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Humboldt-Universität Berlin
Technische Universität Berlin
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Technische Universität Braunschweig
Technische Universität Clausthal
Technische Universität Darmstadt
Technische Universität Dresden
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt
Technische Universität Bergakademie Freiberg
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Justus-Liebig-Universität Gießen
Georg-August-Universität Göttingen
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Universität Hamburg
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Karlsruher Institut für Technologie
Christian-Albrechts-Universität Kiel
Universität Köln
Universität Leipzig
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Philipps-Universität Marburg
Ludwig-Maximilians-Universität München
Technische Universität München
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Universität Rostock
Universität Stuttgart
Eberhard Karls Universität Tübingen
Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Die ehemals deutschen Universitäten Königsberg und Breslau und die Technischen Hochschulen Breslau und Danzig

DIE ENTWICKLUNG AN DEN "JUNGEN" UNIVERSITÄTEN
Universität Augsburg
Universität Bayreuth
Freie Universität Berlin
Universität Bielefeld
Ruhr-Universität Bochum
Universität Bremen
Technische Universität Chemnitz
Technische Universität Dortmund
Universität Düsseldorf
Universität Duisburg-Essen
Universität Hohenheim
Technische Universität Kaiserslautern
Universität Kassel
Universität Konstanz
Technische Universität Magdeburg
Universität Oldenburg
Universität Osnabrück
Universität Paderborn
Universität Potsdam
Universität Regensburg
Universität des Saarlandes
Universität Siegen
Universität Ulm
Universität Wuppertal
Max-Planck-Institute

EPILOG
(...) zeichnet die Entwicklung der anorganischen Chemie in Deutschland von den ersten wirklich wissenschaftlichen Schritten im frühesten 19. Jh. bis hin zu den modernen Forschungsthemen des beginnenden 21. Jh. nach. Im Vordergrund der historischen Betrachtung stehen dabei über die gesamte Zeitspanne hinweg die einzelnen Wissenschaftler, die mit ihren jeweiligen Leistungen und Schwerpunktsetzungen die wissenschaftliche Landschaft geprägt haben. Mit dieser Fokussierung auf die handelnden Personen erzählt Werner die Geschichte dieser Wissenschaft lebendig. Das Buch ist eine historische, spannende Darstellung der Anorganik.
METALL (24.03.2017)


"Das Werk ist eine historische Darstellung der Anorganik, die zugleich grundlegendes Wissen über diese Wissenschaft spannend aufbereitet."
PROCESS (01.02.2017)
Helmut Werner ist Professor Emeritus am Institut für Anorganische Chemie der Universität Würzburg. Er hat sein Diplom in Chemie von der Universität Jena erhalten und 1961 seine Dissertation bei Professor E. O. Fischer in München abgeschlossen. Nach einem Postdoc-Aufenthalt in den USA habilitierte er sich an der TH München. Helmut Werner war dort Privat- und Hochschuldozent, bevor er 1970 als ordentlicher Professor an die Universität Zürich berufen wurde. Schließlich nahm er 1975 den Ruf auf die Professur in Würzburg an, an der er bis zu seiner Emeritierung wirkte. Helmut Werner ist mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden, darunter dem Alfred-Stock-Gedächtnispreis der GDCh, dem Max-Planck-Forschungspreis und dem J. C. Mutis-Award des spanischen Wissenschaftsministeriums. Während seiner langjährigen Lehr- und Forschungstätigkeit betonte Helmut Werner stets die Bedeutung der Geschichte einer Wissenschaft für deren zukünftige Entwicklung.

H. Werner, Universität Würzburg