Wiley-VCH wurde 1921 als Verlag Chemie von Vorläuferorganisationen der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) gegründet und 1985 in VCH Verlagsgesellschaft umbenannt. Seit 1996 gehört der Verlag zur weltweit renommierten Verlagsgruppe John Wiley und Sons, mit mehr als 200jähriger Tradition und heute Hauptsitz in Hoboken, NJ (USA). Von Anbeginn arbeitet der Verlag aufs engste mit einer ständig wachsenden Zahl wissenschaftlicher Gesellschaften und Verbände zusammen. Partnerschaftlich wurde und wird ein Zeitschriften- und Buchprogramm entwickelt, das global insbesondere wegen seiner Qualität höchstes Ansehen bei Lesern ganz generell, aber auch bei wissenschaftlichen Gesellschaften und ihren Mitgliedern sowie bei Autoren und Bibliothekaren genießt. Erfolgreich für und mit wissenschaftlichen Gesellschaften lokal und global zu wirken, gehört zu den wichtigsten Aufgaben des Verlags.


Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh)

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker bündelt die Interessen und Aktivitäten der Chemiker in Deutschland. Zu ihren Mitgliedern zählen 36 Nobelpreisträger - ein eindrucksvoller Beweis, welches Ansehen die deutsche Chemieforschung doch auf internationaler Ebene genießt. Die GDCh ist mit fast 30.000 Mitgliedern aus den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Fachrichtungen und Gruppen heute weltweit eine der größten chemiewissenschaftlichen Gesellschaften. Die Gesellschaft unterstützt aktiv ein modernes Publikationskonzept und gehört zu den Gründungsmitgliedern einer Vereinigung der europäischen chemischen Gesellschaften (ChemPubSoc Europe). Eine enge Zusammenarbeit erfolgt auch mit den verschiedenen Fachgruppen der GDCh wie der Wasserchemischen Gesellschaft, FG Umweltchemie und Ökotoxikologie, FG Chemieunterricht sowie der Lebensmittelchemischen Gesellschaft.



Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft (DPhG)

Die Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft ist die wissenschaftliche Gesellschaft aller pharmazeutischen Disziplinen in Deutschland. Gegenwärtig hat die DPhG über 10.000 Mitglieder.


Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG)

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft ist weltweit die älteste und mit mehr als 60.000 Mitgliedern die größte physikalische Fachgesellschaft. Die Namen der Mitglieder gleichen einem "Who is Who" der Physik. Unter ihren ehemaligen Präsidenten finden sich zahlreiche weltberühmte Forscher, darunter auch Max Planck und Albert Einstein.



Deutsche Gesellschaft für Chemisches Apparatewesen, Chemische Technik und Biotechnologie e.V. (DECHEMA)

Die DECHEMA ist eine gemeinnützige wissenschaftlich-technische Gesellschaft, die im Jahre 1926 gegründet wurde. Mehr als 5.800 Naturwissenschaftler, Ingenieure, Firmen, Organisationen und Institute gehören ihr heute als Mitglieder an. Die Aufgabe der DECHEMA ist es, die Entwicklung von chemischen Technologien und Verfahren aktiv zu begleiten und neue Erkenntnisse aus Forschung und Entwicklung für die Praxis aufzuarbeiten.


VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (GVC·VDI)


Die Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen ist eine Organisation für Ingenieure und andere Fachleute in den Bereichen Chemieingenieurwesen und Verfahrenstechnik sowie verwandter Disziplinen. Die GVC konzentriert sich auf Fragen aus dem Chemieingenieurwesen und der Verfahrenstechnik im Gesamtbereich von Wissenschaft, Technologie, Industrie und öffentlichem Leben.


ChemPubSoc Europe (vorher EUChemSoc)

Seit Mitte der 1990er Jahre entschlossen sich die europäischen Chemischen Gesellschaften schrittweise, von herkömmlichen landessprachlichen Veröffentlichungen zu einem modernen, durchdachten Publikationskonzept überzugehen. Sechszehn Gesellschaften (siehe unten) gründeten ChemPubSoc Europe, die als Interessensvereinigung zum Aufbau einer soliden Basis von hochwertigen Zeitschriften und zur Sicherstellung einer weltweiten Verbreitung. Vor kurzem nahmen zwei weitere Gesellschaften die offene Einladung zur Mitgliedschaft an und traten ChemPubSoc Europe bei. Diese Dachorganisation setzt sich. Die ChemPubSoc Europe setzt sich für die Einhaltung ethischer Richtlinien im Publikationswesen und für die internationale Anerkennung gemeinsamer Regeln zur Verhinderung unethischen Verhaltens ein. Darüber hinaus fördert die ChemPubSoc Europe vergleichbare Initiativen in Asien und unterstützt Wissenschaftler in Entwicklungsländern über die Benefizprogramme INASP, HINARI (ein WHO-Programm), OARE (ein UNEP-Programm) und AGORA (ein FAO-Programm). ChemPubSoc Europe und ihre asiatische Schwesterorganisation, die Asian Chemical Editorial Society (ACES), unterstützen sich gegenseitig bei der Veröffentlichung ihrer Zeitschriften Chemistry - A European Journal/Chemistry - An Asian Journal und European Journal of Organic Chemistry/Asian Journal of Organic Chemistry. ACES fungiert zudem als "Supporting Organization" für, ChemSusChem.

European Journals der ChemPubSoc Europe:


Association of Greek Chemists (EEX)

Czech Chemical Society (CSCh)

Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh)

Gesellschaft Österreichischer Chemiker (GÖCH)

Koninklijke Nederlandse Chemische Vereniging (KNCV)

Koninklijke Vlaamse Chemische Vereniging (KVCV)

Magyar Kémikusok Egyesülete (MKE)

Polskie Towarzystwo Chemiczne (PTCh)

Real Sociedad Española de Química (RSEQ)

Schweizerische Chemische Gesellschaft (SCG)

Slovak Chemical Society (SCHS)

Sociedade Portuguesa de Química (SPQ)

Società Chimica Italiana (SCI)

Société Chimique de France (SCF)

Société Royale de Chimie (SRC)

Svenska Kemistsamfundet (SK)

Association of Greek Chemists (AGC)

Die Vereinigung Griechischer Chemiker (AGC) wurde 1924 gegründet. Ihre Ziele bestehen vor allem in der Förderung der Chemie als Naturwissenschaft in Industrie, Bildung und Forschung und in der Unterstützung konkreter Forschungstätigkeiten im In- und Ausland; damit soll zur wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung Griechenlands beigetragen werden. Ein weiteres Ziel ist die positive Darstellung der Chemieberufe in der Öffentlichkeit, der Schutz der Errungenschaften und persönlichen Rechte von Chemikern und die Förderung der Zusammenarbeit und Solidarität unter den Mitgliedern. Dazu veranstaltet die AGC eine Reihe von Tagungen, Treffen und Konferenzen. Jährlich am 11. März findet griechenlandweit ein "Tag der Chemie" statt; ebenfalls in jedem Jahr wird ein nationaler Chemiewettbewerb für Oberstufenschüler ausgetragen. Die AGC beteiligt sich regelmäßig an der nationalen Chemieolympiade und bietet Symposien, Seminare, Vorträge und Kurse zu den verschiedensten Themen aus dem Umfeld der Chemie an. Seit 1998 bemüht sich die AGC um eine verstärkte Kooperation mit Chemiegesellschaften südosteuropäischer Länder (Albanien, Bulgarien, Zypern, Montenegro, Rumänien, Mazedonien, Serbien). Diese Zusammenarbeit umfasst Treffen und Gespräche zu wissenschaftlich-technischen Inhalten.


Czech Chemical Society (CCS)

Die Gesellschaft wurde ursprünglich 1866 an der Technischen Universität Prag gegründet und 1872 als Vereinigung Tschechischer Chemiker neu organisiert. Von einer mehrfachen Umbenennung abgesehen, besteht der Kern der Gesellschaft damit kontinuierlich seit nunmehr fast 140 Jahren. Die CCS ist Mitglied des Wissenschaftlichen Rats der Tschechischen Republik, der Association of Czech Chemical Societies (ACCS) und der European Association for Chemical and Molecular Sciences (FECS). Jährlich richtet die ACCS eine gemeinsame Tagung mit der chemischen und der pharmazeutischen Gesellschaft der Slowakei aus. Besonders aktiv ist die CCS im Bereich Aus- und Weiterbildung. Fest im akademischen Umfeld verwurzelt, zählt die CCS überwiegend (80 %) Wissenschaftler mit Universitätsabschluss zu ihren Mitgliedern, die in der Regel an Universitäten, Schulen und Instituten für Grundlagen- und Anwendungsforschung beschäftigt sind. Die Gesellschaft veranstaltet regelmäßig Konferenzen, Kurse und Treffen zu wissenschaftlichen oder berufspraktischen Themen.


Gesellschaft Österreichischer Chemiker (GÖCh)

Die Gesellschaft Österreichischer Chemiker (GÖCh) wurde 1897 gegründet. Innerhalb der GÖCh ist die Österreichische Gesellschaft für Analytische Chemie (ASAC) für den Fachbereich Analytik zuständig. Gegenwärtig verfügt die GÖCh über 1900 Mitglieder, darunter zahlreiche Studenten und fördernde Firmen. Die Gesellschaft unterstützt die Zusammenarbeit von Chemikern in gemeinsamen Projekten. Sie organisiert nationale und internationale Symposien und öffentliche Diskussionsvorträge zum Gesamtgebiet oder zu speziellen Themen aus der Chemie. Für Studenten bietet sie regelmäßig Vorträge angesehener internationaler Fachleute an Österreichischen Universitäten an. Gemeinsam mit dem Fachverband der Chemischen Industrie Österreichs (FCIO) als Sponsor stiftet die GÖCh jährlich Preise für herausragende Diplom- und Doktorarbeiten. Großen Einfluss übt die GÖCh auch auf die Gestaltung der Ausbildung im Fach Chemie und bei der Diskussion von Gesetzesvorlagen und Vorschriften aus, die Fragen der Chemie direkt oder indirekt betreffen.


Koninklijke Nederlandse Chemische Vereniging (KNCV)

Die 1903 gegründete Koninklijke Nederlandse Chemische Vereniging (KNCV) sah sich ursprünglich als Interessenvertretung ausschließlich von Chemikern, öffnete sich jedoch 1924 auch für Fachleute angrenzender Disziplinen. Heute werden nicht nur Mitglieder aufgenommen, die Chemie oder eine andere Naturwissenschaft studiert haben, sondern alle Interessenten, die sich tiefer greifend mit der Chemieforschung und damit zusammenhängenden Fragen befassen wollen. Gegenwärtig sind in den Listen der KNCV rund 10.000 ordentliche und 2000 assoziierte Mitglieder verzeichnet.


Koninklijke Vlaamse Chemische Vereniging (KVCV)

Die Vlaamse Chemische Vereniging (VCV) entstand 1939 als Ausgründung aus der Société Chimique de Belgique (SCB), nachdem Niederländisch zur offiziellen Sprache aller Universitäten im flämischen Teil Belgiens erklärt worden war. Fünfzig Jahre nach der Gründung erhielt die VCV die Erlaubnis, den Ehrentitel Koninklijke Vlaamse Chemische Vereniging (KVCV) zu führen. Heute arbeiten unter dem Dach der KVCV Spezialisten in vielen verschiedenen Sektionen - Analytische Chemie, Biotechnologie, Belgische Gesellschaft für Chemometrie, Kultur und Popularisierung, Kopplungsverfahren in der Chromatographie, Chemie und Industrie, Jugendarbeit, Medizinische und Bioorganische Chemie, Umwelt und Sicherheit, Aus- und Weiterbildung (Organisator der nationalen Chemieolypmiade für Schüler der Sekundarstufe). Die Kekulé-Sektion organisiert unter anderem einen zweijährigen Zyklus von Abendvorlesungen.


Magyar Kémikusok Egyesülete (MKE)

Eine Gruppe von rund 50 Chemikern gründete die Ungarische Chemische Gesellschaft im Jahr 1907 mit dem vorrangigen Ziel, die Interessen der einheimischen Chemiker zu vertreten. Die überwiegende Mehrheit der Chemiker in Führungspositionen Ungarns stammte damals aus dem Ausland. Kern des Programms der MKE ist die Förderung der chemischen Forschung und der Chemieindustrie. Unter anderem richtet die MKE Vorträge, Konferenzen und Ausstellungen aus; die Gesellschaft engagiert sich auch bei der Konzeption von Radio- und Fernsehprogrammen mit Themen aus dem Umfeld der Chemie. Außerdem organisiert die MKE Weiterbildungskurse für Beschäftigte in der Chemiebranche, vermittelt Fachberatung und Studienreisen und verleiht Preise für hervorragende Leistungen in der Chemie. Zu einschlägigen staatlichen Organisationen und Berufsgenossenschaften vieler Länder pflegt die MKE enge Beziehungen.


Polskie Towarzystwo Chemiczne (PCS)

Eine Gruppe bedeutender polnischer Chemiker und naturwissenschaftlich interessierter Enthusiasten von verschiedenen Hochschulen des Landes gründete 1919 die Polnische Chemische Gesellschaft (PCS). Heute wird die Arbeit der PCS durch 20 Zweigstellen in den wichtigsten polnischen Universitätsstädten koordiniert. 27 spezialisierte Sektionen widmen sich der Förderung der Chemie als Wissenschaft und der Verbreitung neuester Erkenntnisse in der Öffentlichkeit. Dazu organisiert die Gesellschaft Fachtagungen, Vorträge und wissenschaftliche Kurse, verleiht Preise, stellt Informationen bereit und erarbeitet Standpunkte zu allen Fragen der Entwicklung der polnischen Chemie in Forschung, Aus- und Weiterbildung. Enge Beziehungen unterhält die PCS zu den Chemischen Gesellschaften der Tschechischen Republik, Ungarns, der Slowakei, Litauens und der Ukraine; so findet ein ständiger Informationsaustausch statt, und die Mitglieder werden untereinander zu nationalen Konferenzen eingeladen. Der Kern der Kooperation besteht im Austausch von Studenten und jungen Chemikern.


Real Sociedad Española de Química (RSEQ)

Das Gründungstreffen der Spanischen Gesellschaft für Physik und Chemie fand 1903 in Madrid unter Leitung des ersten Präsidenten der Vereinigung, des Literaturnobelpreisträgers José Echegaray, statt. Die Gesellschaft setzte sich das Ziel, Spanien in die Moderne zu bringen und insbesondere die Entwicklung der Naturwissenschaften zu fördern. Vor allem sollten die Forscher zur Kommunikation und zum Austausch wissenschaftlicher Ergebnisse ermuntert werden. 25 Jahre später, im Jahr 1928, wurde der Vereinigung in Anerkennung ihrer außerordentlichen Leistungen der Ehrentitel Königliche Gesellschaft für Physik und Chemie verliehen. 1975 trennten sich Chemische und Physikalische Gesellschaft. Heute besteht die RSEQ aus 20 Fachabteilungen, die das gesamte Spektrum der Chemie abdecken. Die lokale Arbeit wird von Ortsverbänden organisiert. Hervorragende Beziehungen pflegt die RSEQ zu verschiedenen europäischen und amerikanischen Gesellschaften, mit denen gemeinsam sie unter anderem Preise für besondere Forschungsleistungen verleiht.


Schweizerische Chemische Gesellschaft (SCG)

Die 1992 gegründete Neue Schweizerische Chemische Gesellschaft (ab 2001: Schweizerische Chemische Gesellschaft) ist ein Zusammenschluss der Schweizerischen Chemischen Gesellschaft mit dem Schweizerischen Chemikerverband und vereint insgesamt 2.700 Mitglieder und sieben Verbände. Sie widmet sich der Information, Diskussion und Weiterbildung auf allen Gebieten der reinen und angewandten Chemie und den wirtschaftlichen, ethischen, ökologischen und gesellschaftspolitischen Perspektiven dieses Fachbereichs. Die Gesellschaft ist 2010 als unterstützende Gesellschaft der ChemPubSoc Europe beigetreten. In 2013 wurde sie Miteigentümer von Chemistry - A European Journal. Der Status wechselte dadurch von unterstützender Gesellschaft zum Mitglied der ChemPubSoc Europe.


Slovak Chemical Society (SCHS)

Die 1929 gegüdete Slowakische Chemische Gesellschaft (SCHS) gehört zu den bedeutendsten wissenschaftlichen Organisationen in der Slowakei. Die SCHS hat rund 1000 Mitglieder, die sich in 25 Fachgruppen organisieren, und ist Mitglied der European Association of Chemical and Molecular Sciences (EuCheMS). Die Gesellschaft ist 2009 als unterstützende Gesellschaft und Miteigentüer von ChemCatChem und ChemViews der ChemPubSoc Europe beigetreten.


Sociedade Portuguesa de Química (SPQ)

Die Portugiesische Chemische Gesellschaft (SPQ) wurde 1911 von einer Gruppe prominenter portugiesischer Chemiker um Ferreira da Silva (1853-1923), einen herausragenden Analytiker und Professor an der Universität Oporto, gegründet. Mithilfe ihres Mitteilungsblatts verfolgt die Gesellschaft das Ziel, Neuigkeiten aus der Chemieforschung unter Hochschullehrern, praktisch tätigen Chemikern und Chemieingenieuren bekannt zu machen. Die Gesellschaft verleiht den Ferreira-da-Silva-Preis für besondere Forschungsleistungen portugiesischer Chemiker und einen weiteren Preis für hervorragende Arbeiten des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die Portugiesische Chemische Gesellschaft zählt gegenwärtig rund 2500 Mitglieder. Im Zwei-Jahres-Rhythmus organisiert sie eine nationale Konferenz; in den dazwischen liegenden Jahren finden Fachtagungen der einzelnen Abteilungen der Gesellschaft statt. Daneben richtet die SPQ die nationale Chemieolympiade aus, deren Siegermannschaften regelmäßig zur Internationalen Chemieolympiade entsandt werden. Die SPQ ist aktiv an der Arbeit verschiedener internationaler Organisationen beteiligt.


Società Chimica Italiana (SCI)

Die Società Chimica Italiana (SCI), gegründet 1909, ist heute mit rund 4500 Mitgliedern aus Universitäten, Schulen, Forschungsinstituten, Industriebetrieben und Behörden die größte wissenschaftliche Vereinigung Italiens. Jede der elf Hauptabteilungen und zahlreichen interdisziplinären Arbeitsgruppen verfügt über ein eigenes Programm. Viele Veranstaltungen sind in die internationalen Netzwerke der betreffenden Fachgebiete eingebunden. Regionalabteilungen organisieren die lokalen Aktivitäten. Seit ihrer Gründung ist die SCI verantwortlich für die Herausgabe einer der ältesten chemischen Fachzeitschriften Europas, der Gazzetta Chimica Italiana. Im Laufe der Jahre dehnte sich die herausgeberische Tätigkeit der SCI auf weitere Publikationen aus den Bereichen medizinische Chemie, Umweltforschung und Analytik aus. Mit Enthusiasmus ist die SCI bestrebt, ihre Zeitschriften in den Projekten der ChemPubSoc Europe zu verankern; jüngste Beispiele sind ChemMedChem und ChemSusChem.


Société Chimique de France (SCF)

Die Geschichte der Société Chimique de France (SFC) geht zurück bis ins Jahr 1857: Auf Initiative dreier junger Männer, Studenten der bedeutenden Chemiker Balard, Berthelot, Chevreul und Dumas, wurde ein "Club" gegründet, der seine Mitglieder mit Informationen über die aktuellen Fortschritte in der Chemie versorgen sollte. Dazu traf man sich wöchentlich in einem Café im Pariser Quartier Latin. 1858 ging aus dieser Diskussionsrunde die Société Chimique de Paris hervor, die sich ein neues Statut gab und ihr Ziel darin sah, "zum Fortschritt der Forschung und zur Verbreitung ihrer Erkenntnisse durch eigene Berichte, Publikationen ihrer Mitglieder, Preise und Fördermaßnahmen beizutragen." In ihrer heutigen Form entstand die Société Française de Chimie 1983 durch die Verschmelzung der Chemischen Gesellschaft mit der 1908 gegründeten Société de Chimie Physique. Der Name wurde 2009 in Société Chimique de France geändert.Die wissenschaftliche Gesellschaft "steht allen Chemikern offen" und ist bestrebt, alle Chemiker Frankreichs zu vertreten, "ungeachtet ihrer fachlichen Spezialisierung und ihrer Zugehörigkeit zu akademischen Instituten oder Unternehmen der Industrie".


Société Royale de Chimie (SRC)

1887 auf Initiative der Zuckerindustrie als Association Générale des Chimistes Belges gegründet und seit 1904 unter dem Namen Société Chimique de Belgique fortgeführt, verfolgt die Chemische Gesellschaft Belgiens das Ziel, den Fortschritt der Chemie in Forschung und Industrie zu fördern und neue Erkenntnisse durch Tagungen, Berichte und Publikationen bekannt zu machen. Hundert Jahre nach ihrer Gründung wurde die Vereinigung 1987 als Königliche Gesellschaft anerkannt.


Svenska Kemistsamfundet (SK)

Während einer Konferenz in Stockholm wurde im November 1883 die Schwedische Chemische Gesellschaft gegründet, zunächst als eine Art Diskussionsclub, dessen thematischer Schwerpunkt auf der Chemie in Forschung und Anwendung lag. In den 1950er Jahren entwickelte sich daraus die Svenska Kemistsamfundet (SK) als nationale wissenschaftliche Gesellschaft. Heute hat die SK rund 3600 Mitglieder, die in insgesamt 27 Abteilungen und Fachgruppen organisiert sind. Die Aktivitäten der Gesellschaft reichen von öffentlichen Vorträgen bis zu internationalen Fachtagungen.


Asian Chemical Editorial Society (ACES)

Mit der Zielsetzung, ein modernes Publikationsforum für chemische Forschung in Asien zu schaffen und zukünftige Publikationsaktivitäten gemeinsam zu koordinieren, gründeten die Chemical Society of Japan, die Chinese Chemical Society, die Korean Chemical Society und die Chemical Research Society of India im Jahr 2005 die Asian Chemical Editorial Society (ACES). Die vier Gründungsgesellschaften luden weitere Gesellschaften zur Zusammenarbeit ein und heute besteht ACES aus dreizehn einflussreichen chemischen Gesellschaften in Asien und der Pazifikregion. Alle ACES-Gesellschaften setzen sich für wissenschaftliche Exzellenz, Publikationsethik und höchste Publikationsstandards ein. ACES und ChemPubSoc Europe, die europäische Schwesterorganisation von ACES, unterstützen sich gegenseitig bei der Publikation ihrer Zeitschriften Chemistry - An Asian Journal, /Chemistry - A European Journal und Asian Journal of Organic Chemistry/European Journal of Organic Chemistry. ACES fungiert zudem als "Supporting Organization" für die ChemPubSoc Europe-Zeitschrift ChemSusChem.

Journals der ACES:


Royal Australian Chemical Institute (RACI)

Chinese Chemical Society (CCS)

Hong Kong Chemical Society (HKCS)

Chemical Research Society of India (CRSI)

Himpunan Kimia Indonesia (HKI)

Chemical Society of Japan (CSJ)

Institut Kimia Malaysia (IKM)

New Zealand Institute of Chemistry (NZIC)

Singapore National Institute of Chemistry (SNIC)

Korean Chemical Society (KCS)

Chemical Society Located in Taipei, (CSLT)

Chemical Society of Thailand (CST)

Chemical Society of Vietnam (CSV)



Royal Australian Chemical Institute (RACI)

Das Royal Australian Chemical Institute (RACI) wurde im Januar 1917 gegründet und hat über 6000 Mitglieder. Es repräsentiert sowohl die Berufsgenossenschaft der Chemiker Australiens als auch eine chemische Fachgesellschaft. Im Jahr 1932 wurde das RACI durch eine königliche Lizenz legitimiert. Das Institut engagiert sich in Forschung und Lehre und pflegt den Berufsstand des Chemikers - in Hochschule, Industrie und Regierungsbehörden.


Chinese Chemical Society (CCS)

Die Chinese Chemical Society (CCS) ist eine akademische Gesellschaft, die von chinesischen Chemikern in Eigeninitiative gegründet wurde. Sie betrachtet sich als Ansprechpartner und Koordinator von Fachkollegen im In- und Ausland mit dem Ziel, die Entwicklung der Chemie in China zu fördern. Die CCS hat etwa 50.000 Mitglieder (einschließlich korrespondierender Mitglieder im Ausland). Außerdem gehören der Gesellschaft über 60 Institutionen an.


Hong Kong Chemical Society (HKCS)

Die Hong Kong Chemical Society (HKSC) wurde 1978 gegründet und verfolgt folgende Ziele:

  • Mehrung und Verbreitung des Wissens auf dem Gebiet der Naturwissenschaft Chemie, Förderung der sinnvollen Anwendung der Chemie in Hongkong;
  • Entwicklung und Aufrechterhaltung eines anspruchsvollen Verhaltenskodex für den Berufsstand des Chemikers in Hongkong;
  • Förderung der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Sektoren der Chemie durch Informations-, Wissens- und Erfahrungsaustausch und durch Förderung der Anschaffung und gemeinsamen Nutzung von Geräten;
  • Unterstützung der freundschaftlichen Zusammenarbeit der Mitglieder der Gesellschaft mit anderen anerkannten Einrichtungen oder Gesellschaften aus dem naturwissenschaftlich-technischen Bereich.

Chemical Research Society of India (CRSI)

Anlässlich des 50. Jahrestages der Unabhängigkeit Indiens wurde 1999 unter anderem die Chemical Research Society of India (CRSI) gegründet. Zu den Zielen der Gesellschaft gehören die Unterstützung und Förderung des talentierten Nachwuchses (z. B. durch Stipendien), die Verbesserung der Ausbildungsqualität in der Chemie sowie die Kooperation mit der Industrie und anderen Gesellschaften und Verbänden im In- und Ausland.


Himpunan Kimia Indonesia (HKI)

Himpunan Kimia Indonesia (HKI) ist eine unabhängige und gemeinnützige Organisation, die 1962 gegründet wurde. HKI will den Dialog zwischen indonesischen Chemikern in Forschung und Wirtschaft und Fachleuten verwandter Gebiete fördern, setzt sich für die Weiterentwicklung von Wissenschaft und Ausbildung in Indonesien ein sowie für den Einsatz der Chemie zum Wohle der Menschheit.


Chemical Society of Japan (CSJ)

Die Chemical Society of Japan (CSJ), gegründet 1878, widmet sich der Förderung der Chemie in Wissenschaft und Industrie in Zusammenarbeit mit anderen nationalen und internationalen Gesellschaften. Die CSJ veranstaltet wissenschaftliche Konferenzen und Tagungen und veröffentlicht Zeitschriften und Bücher. Außerdem engagiert sie sich seit langem in der Ausbildung und der Öffentlichkeitsarbeit.


Institut Kimia Malaysia (IKM)

Das IKM wurde 1967 gegründet und hat sich im Laufe der Jahre von einem kleinen Institut mit 27 Mitgliedern zu einer landesweit angesehenen Nichtregierungsorganisation mit über 1800 Mitgliedern entwickelt. Das IKM hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Chemie im weitesten Sinne zu fördern und zu promoten. Zu diesem Zweck vergibt sie (Förder-)Preise im Schul-, Universitäts- und professionellen Bereich, engagiert sich zum Thema Laborsicherheit und veranstaltet Symposien und Konferenzen. Der Hauptsitz des IKM ist in Kuala Lumpur angesiedelt, jedoch gibt es zudem sechs Außenstellen in Penang (Nordmalaysia), Ipoh (Bundesland Perak), Johore Bahru (Südmalaysia), Kuala Terengganu (Ostküste), Kuching (Bundesland Sarawak) und Kota.


New Zealand Institute of Chemistry (NZIC)

Das New Zealand Institute of Chemistry (NZIC) wurde 1931 gegründet und hat über 1000 Mitglieder. Es vertritt die Interessen der Chemie in Studium, Forschung, Lehre und Weiterentwicklung in Neuseeland.


Singapore National Institute of Chemistry (SNIC)

Das Singapore National Institute of Chemistry (SNIC) zählt zu den Gründungsmitgliedern der Singapore National Academy of Science, des Singapore Professional Centre und der Föderation der Chemischen Gesellschaften Asiens. Als einziger Berufsverband vertritt das SNIC die Interessen der Chemie und der Chemiker in Singapur.


Korean Chemical Society (KCS)

Seit ihrer Gründung im Jahr 1946 fördert die Korean Chemical Society als akademische Organisation die Forschung und Ausbildung in der Chemie sowie in Chemieberufen. Die KCS hilft koreanischen Chemikern und möchte unter dem Motto "Grüne Chemie - saubere Welt" zum weltweiten Wohlstand beitragen.


Chemical Society Located in Taipei (CSLT)

Die Wurzeln der Chemical Society Located in Taipei (CSLT) gehen zurück ins Jahr 1932, als in Nanjing die Chinese Chemical Society gegründet wurde. Die CSLT wurde im Jahr 1950 in Taiwan ins Leben gerufen, hat aktuell mehr als 2000 Mitglieder and besteht aus 62 lokalen Organisationen. Die CSLT spielt eine führende Rolle in den chemischen Wissenschaften durch die Herausgabe wissenschaftlicher Zeitschriften und die Organisation nationaler Konferenzen, Seminare und Workshops.


Chemical Society of Thailand (CST)

Die Chemical Society of Thailand steht unter königlicher Schirmherrschaft, wurde 1980 gegründet und hat aktuell ca. 900 Mitglieder. Besonderes Augenmerk legt die Gesellschaft auf die Organisation von Konferenzen und Veranstaltungen sowie auf die Kollaboration mit chemischen Gesellschaften weltweit.


Chemical Society of Vietnam (CSV)

Die Chemical Society of Vietnam (CSV) wurde 1989 gegründet, hat aktuell ca. 3500 Mitglieder und ist ein Berufsverband für Wissenschaftler und Forscher aller chemischen Disziplinen in Hochschule und Industrie. Mit Hilfe der vereinten Kräfte aller vietnamesischen Chemiker und Chemieunternehmen im In- und Ausland setzt sich die CSV dafür ein, Chemiewissen und Fachkenntnisse zu verbessern, wissenschaftliche und technische Aktivitäten zu koordinieren und die Anwendung wissenschaftlicher Forschungsergebnisse im alltäglichen Leben zu fördern.


Korean Society of Organic Synthesis (KSOS)

Die Koreanische Gesellschaft für Organische Synthese (KSOS) wurde 2010 als gemeinnütziger Berufsverband zur Förderung von Forschung und Lehre im Bereich organische Synthese gegründet. Die Gesellschaftsmitglieder kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen dieses Felds und arbeiten an Hochschulen und in der Industrie. Die KSOS veranstaltet wissenschaftliche Symposien, Workshops, Seminare und internationale Diskussionsforen.


Shanghai Institute of Organic Chemistry / Chinese Academy of Sciences

Das "Shanghai Institute of Organic Chemistry" (SIOC) der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS) entstand 1950 durch einen Zusammenschluss des Instituts für Chemie der ehemaligen Zentralen Akademie der Wissenschaften mit dem Institut für Chemie und dem Institute of Materia Medica der früheren Akademie der Wissenschaften Peking. Unter dem Dach des "Knowledge Innovation Program" der Chinesischen Akademie der Wissenschaften betreibt das SIOC vor allem Grundlagen- und angewandte Forschung auf dem Gebiet der organischen Chemie, wobei die Umweltverträglichkeit als strategisches Ziel im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung betrachtet wird. Die Kernkompetenz des Instituts besteht in der organischen Chemie, vor allem der Synthesechemie, vernetzt mit den Lebens-, Material-, Informations- und Umweltwissenschaften.


Israel Chemical Society (ICS)

Die Israelische Chemische Gesellschaft (ICS) entstand im Jahr 1963 als Nachfolgeorganisation der 1933 gegründeten Vereinigung der Chemiker in Eretz-Israel (CAEI). Sie hat das Ziel, die Weiterentwicklung der reinen und angewandten Chemie zu fördern, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Die ICS besteht aus zehn Sektionen: Analytische Chemie, Computerchemie, Didaktische Chemie, Anorganisch-Bioanorganische Chemie, Industrielle Chemie, Medizinische Chemie, Organische, Bioorganische und Physikalisch-Organische Chemie, Physikalische Chemie, Festkörperchemie und Theoretische Chemie. Auf der jährlich stattfindenden Tagung der ICS werden Forschungsergebnisse aus allen Sektionen präsentiert.


Deutsche Gesellschaft für Materialkunde (DGM)

Die DGM ist eine der stärksten Organisationen Europas im Bereich der Materialwissenschaft. Sie beschäftigt sich mit materialwissenschaftlichen Aspekten der Produktion, Verarbeitung und Anwendung von metallischen und nichtmetallischen Werkstoffen. Das DGM-Mitgliederverzeichnis umfasst etwa 2.300 persönliche Mitglieder aus Industrie und Lehre sowie knapp 190 Firmen- bzw. Institutsmitglieder.


VDEH - Stahlinstitut

Bereits 1860 gründet, hat das Stahlinstitut VDEh heute die Förderung der technischen, technisch-wissenschaftlichen und wissenschaftlichen Zusammenarbeit von Ingenieuren bei der Weiterentwicklung der Stahltechnologie und des Werkstoffs Stahl zum Ziel. Ihm gehören derzeit rund 7.500 persönliche Mitglieder sowie 150 Unternehmen aus dem Bereich Eisen, Stahl und verwandten Werkstoffen an.


Federation of European Materials Societies (FEMS)

Die FEMS (Verband der Europäischen Materialwissenschaftlichen Gesellschaften) ist eine gemeinnützige Dachorganisation, die gegenwärtig 28 nationale materialwissenschaftliche Gesellschaften in 22 Ländern betreut. Alle Gesellschaften zusammen verfügen europaweit über mehr als 25.000 Mitglieder aus den Bereichen Produktion, Verwertung und Entwicklung von Metallen, Keramik, Polymeren und Kompositwerkstoffen, etc.


Société Française de Métallurgie et des Matériaux (SF2M)

Die Französische Metallurgische und Materialwissenschaftliche Gesellschaft (SF2M) beschäftigt sich mit allen materialwissenschaftlichen Aspekten der Produktion, Verarbeitung und Anwendung von metallischen und nichtmetallischen Werkstoffen. Ihr gehören etwa 1.000 persönliche Mitglieder aus Industrie und Lehre an.


Schweizer Verband für die Materialtechnik (SVMT)

Der Schweizer Verband für die Materialtechnik (SVMT) setzt sich für die Belange der Werkstoffwissenschaften und Werkstofftechnik in den schweizerischen Hochschulen und Forschungsinstitutionen sowie in der Industrie ein. Dies umfasst alle Felder, in denen Werkstoffe eine Rolle spielen, von den Branchen wie Maschinen- und Automobilbau bis zu Gebieten wie der Elektronik, Informationstechnologie, Mikro- und Nanotechnologie und Medizintechnik (Biomaterialien).
Dem SVMT gehören ca. 300 Mitglieder aus Industrie und Lehre an.


European Federation of Immunological Societies (EFIS)

EFIS ist eine Dachorganisation, die mehr als 12.000 Immunologen aus 30 immunologischen Gesellschaften in 31 europäischen Ländern repräsentiert und darüber hinaus bis Israel reicht. Ziel von EFIS ist es, Forschung und Ausbildung in der Immunologie voranzutreiben, und zwar insbesondere durch die Förderung der Kontakte und der Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern der einzelnen Gesellschaften. Die Gesellschaft setzt sich im Besonderen für junge Wissenschaftler, z.B. mittels Stipendien und Reisezuschüsse ein.


Deutsche Gesellschaft für Immunologie

Die Gesellschaft dient der Entwicklung der Immunologie als Forschungsgebiet der Naturwissenschaften und Medizin. Besondere Anliegen der Gesellschaft sind die Förderung der immunologischen Grundlagenforschung sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Forschung und Lehre. Die Gesellschaft umfasst 1.850 Mitglieder.


European Federation for the Science and Technology of Lipids

Die European Federation for the Science and Technology of Lipids (Euro Fed Lipid) ist eine Föderation europäischer wissenschaftlicher Gesellschaften rund um die Wissenschaft und Technologie der Fette, Öle und Lipide. Euro Fed Lipid hat ca. 2.000 Mitglieder und unterstützt die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Mitgliedsgesellschaften und fördert Forschungsaktivitäten im Bereich Fettwissenschaft und Fetttechnologie.


Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ist die zentrale Selbstverwaltungseinrichtung der Wissenschaft zur Förderung von Forschungsprojekten an Hochschulen und öffentlich finanzierten Forschungsinstitutionen in Deutschland. Ein Hauptanliegen der DFG besteht in der Förderung der Zusammenarbeit unter den Forschern. Darüber hinaus schließt und unterstützt sie Verbindungen zwischen deutschen Lehreinrichtungen, der Industrie und Partnern im Ausland.


Max-Planck-Gesellschaft

Die Max-Planck-Gesellschaft wurde am 26. Februar 1948 - in Nachfolge der bereits 1911 errichteten Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften - gegründet. Max-Planck-Institute betreiben Grundlagenforschung in den Natur-, Bio-, Geistes- und Sozialwissenschaften im Dienste der Allgemeinheit.


Novartis Foundation

Die Novartis Foundation ist eine Wohlfahrtseinrichtung für Wissenschaft und Lehre, die 1949 gegründet wurde und deren Sitz sich im Zentrum Londons befindet. Ihr Ziel ist es, wissenschaftliche Exzellenz durch Veranstaltung von international anerkannten Wissenschaftskonferenzen, Veröffentlichung von Büchern und Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte an das Publikum zu fördern.


Gesellschaft für Angewandte Mathematik und Mechanik e.V. (GAMM)

Die Gesellschaft für Angewandte Mathematik und Mechanik e.V. (GAMM) fördert die wissenschaftliche Entwicklung und die internationale Zusammenarbeit im Bereich der Angewandten Mathematik und Mechanik sowie in allen Bereichen der Mechanik und Physik. Die GAMM ist eine Gesellschaft mit einer ausgeprägten internationalen Orientierung und umfasst gegenwärtig über 2.000 Mitglieder.


European BioSafety Association

Die European BioSafety Association (EBSA) wurde im Juni 1996 gegründet. Die EBSA ist eine gemeinnützige Organisation, die das Ziel verfolgt, ihren Mitgliedern eine Plattform für Diskussionen zur Verfügung zu stellen und diejenigen, die in der Biosicherheit und verwandten Bereichen arbeiten, zu repräsentieren. Die Gesellschaft zählt Mitglieder aus über 24 europäischen Ländern sowie aus anderen Teilen der Welt. Seit März 2007 arbeitet das Biotechnology Journal mit der EBSA zusammen und publiziert die monatlichen BioSafety News.


Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft

Die Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft (DBG) ist ein gemeinnütziger Verein im Rechtssinne, dem etwa 2.000 an der Bodenkunde Interessierte angehört. Die Aufgabe der Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft ist es, die Bodenkunde und ihre Beziehungen zu Nachbar-Disziplinen zu fördern.


Deutsche Gesellschaft für Pflanzenernährung (DGP)

Die Deutsche Gesellschaft für Pflanzenernährung (DGP) hat sich zur Aufgabe gemacht, die Pflanzenernährung als wissenschaftliche Disziplin voranzutreiben. Die meisten Mitglieder haben aufgrund ihrer Arbeit in Universitätsfachbereichen, Forschungsinstituten oder der Industrie ein berufliches Interesse an diesem Thema.


VBIO - Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland e.V.

Der VBIO umfasst 5.300 individuelle Mitglieder, 30 institutionelle Mitglieder (Fachgesellschaften) mit über 30.000 Mitgliedern und 75 kooperierende Mitglieder (Firmen und Institutionen). Der Verband ist das gemeinsame Dach für alle, die in den Bereichen Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland tätig sind. Die Mitglieder des VBIO vertreten das gesamte Spektrum der Biowissenschaften; von der molekularen, zellulären oder der am Organismus orientierten Herangehensweise bis hin zur Biomedizin. Biologie in unserer Zeit ist das offizielle Organ des VBIO.


International Union of Soil Sciences

Die International Union of Soil Sciences (IUSS) ist der weltweite Verband von Wissenschaftlern im Bereich Bodenkunde. Die Gesellschaft wurde am 19. Mai 1924 als International Society of Soil Science (ISSS) gegründet. Die IUSS ist seit 1993 wissenschaftliches Verbandsmitglied der International Council for Science (ICSU). Die Ziele der IUSS liegen in der Förderung aller Branchen der Bodenkunde und deren Einsatzmöglichkeiten sowie in der Unterstützung aller Wissenschaftler in diesem Bereich.


Industrievereinigung für Lebensmitteltechnologie und Verpackung e.V. (IVLV)

Die Industrievereinigung für Lebensmitteltechnologie und Verpackung e. V. (IVLV) stellt Gelder bereit für gemeinsame industrielle Forschungsaktivitäten. Die Vereinigung unterstützt ausschließlich wissenschaftliche Projekte im Bereich Forschung und Entwicklung von Lebensmitteln sowie anderen Produkten, wie z.B. Arzneimitteln, Kosmetika und technischen Produkten einschließlich ihrer Verpackungen. Heute sind über 130 Mitgliedsunternehmen im IVLV organisiert.


Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte

Die 1965 gegründete Gesellschaft widmet sich der Förderung der Wissenschaftsgeschichte in allen Bereichen. Sie befasst sich mit interdisziplinären historischen Themen in den Natur-, Geistes-, Sozial-, Medizin- und Ingenieurwissenschaften, fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs, berät die zuständigen Gremien in Fragen der Ausbildung, Weiterbildung und Berufsausübung und setzt sich für die finanzielle Unterstützung wissenschaftlicher Vorhaben auf den wissenschaftshistorischen Fachgebieten ein. Ein besonderes Anliegen ist ihr darüber hinaus die Pflege der fachlichen Publizistik und des Gedankenaustausches über berufliche und fachliche Fragen der Wissenschaftsgeschichte.


Museum für Naturkunde in Berlin
Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin

Hervorgegangen ist das Museum für Naturkunde aus drei Museen, die 1810 gleichzeitig mit der Gründung der Berliner Universität Unter den Linden eingerichtet wurden: das Anatomisch-Zootomische, das Mineralogische (ab 1814) und das Zoologische Museum. Das Museum für Naturkunde ist heute Teil der Humboldt-Universität zu Berlin. Unter dem Titel "Evolution der Vielfalt - Entwicklung der Erde und des Lebens" widmet sich das Museum für Naturkunde der Frage, wie die Erde entstanden ist und wie es zu jener Vielfalt und Fülle der Lebewesen auf ihr gekommen ist, die bis heute unseren Planeten so einzigartig macht.


International Pyrotechnics Society

Die International Pyrotechnics Society fördert den Informationsaustausch in Wissenschaft und Technologie in den Bereichen Treib- und Sprengstoffen sowie Pyrotechnik. Sie vereint ca. 280 Mitglieder aus 30 Ländern.

European Society for Separation Science (EuSSS)

EuSSS ist eine Non-Profit-Organisation, die es sich zum Ziel gemacht hat, die Forschung auf dem Gebiet der Separation Science voranzutreiben und zu harmonisieren sowie die öffentliche Anerkennung des Fachs in ihren 26 Mitgliedstaaten zu fördern.


California Separation Science Society (CaSSS)

Die California Separation Science Society (CaSSS) mit Sitz in San Francisco (Kalifornien) fördert als gemeinnützige Organisation Forschungsarbeiten auf den Gebieten der Stofftrennung und der Bioanalytik. Die Gesellschaft tritt als Sponsor internationaler Kongresse der biotechnologischen und pharmazeutischen Industrie sowie der akademischen Forschung auf.


Internationale Biometrische Gesellschaft, Deutsche Region

Die Deutsche Region der Internationalen Biometrischen Gesellschaft (IBS-DR) umfasst die etwa 900 in der Bundesrepublik Deutschland ansässigen Mitglieder der Internationalen Biometrischen Gesellschaft. Zweck der Region ist die Förderung der Biometrie in Forschung, Lehre und Anwendung, insbesondere durch die Durchführung wissenschaftlicher Kolloquien und die Unterstützung wissenschaftlicher Arbeitsgruppen.


Internationale Biometrische Gesellschaft, Region Österreich-Schweiz (ROeS)

Die Region Österreich-Schweiz (ROeS) der Internationalen Biometrischen Gesellschaft (IBS) bietet eine Plattform der Information und des Meinungsaustausches über statistische Methoden in allen Anwendungsbereichen der Biometrie (Medizin, Biologie, Pharmazie, Land- und Forstwirtschaft, Veterinärmedizin, Ökologie, Epidemiologie, Genetik, u. a.). Die Organisation wird von Schweizer und Österreichischen Biometrikern getragen.


Neurowissenschaftliche Gesellschaft (NWG)

Die Neurowissenschaftliche Gesellschaft e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, die Neurowissenschaften in Forschung und Lehre zu fördern und in allen ihren Teilbereichen in In- und Ausland zu repräsentieren. Die Neurowissenschaftliche Gesellschaft e.V. vertritt deutsche Neurowissenschaftler in der IBRO, ist Gründungsmitglied der FENS (Federation of European Neuroscience Societies) und ist kooperatives Mitglied des Verbandes Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland e.V. (VBIO).


The Human Proteome Organisation

Die Human Proteome Organisation (HUPO) sieht sich als weltweiter Fachverband für alle nationalen und regionalen Proteom-Vereinigungen. Sie engagiert sich in Wissenschaft und Bildung für die technologische Weiterentwicklung auf diesem Gebiet und fördert die Verbreitung der wissenschaftlichen Erkenntnisse über das Proteom des Menschen und anderer Organismen.


Gesellschaft für Humanontogenetik e.V.

1995 als Förderverein gegründet, ist die GfH eine moderne wissenschaftliche Gesellschaft mit nationaler und internationaler Wirksamkeit. Die GfH fördert die Integration derjenigen Wissenschaften, die sich unmittelbar dem Menschen widmen. Sie unterstützt und organisiert die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Wissenschaftlern und Praktikern, und kümmert sich um die Weiterbildung, Nachwuchsförderung, humanwissenschaftliche Forschung und Publizistik.


GSF Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit

Das GSF Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit wurde am 23.06.1964 als Gesellschaft für Strahlenforschung (GSF) in der Organisationsform einer GmbH gegründet. Die GSF erforscht Grundlagen einer zukünftigen Medizin und Versorgung sowie Ökosysteme mit wesentlicher Bedeutung für die Gesundheit. Die GSF ist eine Forschungseinrichtung des Bundes und des Freistaats Bayern innerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren. Sie ist in derzeit 40 selbständige Institute und Abteilungen gegliedert und hat ca. 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


Deutsche Gesellschaft für Zellbiologie (DGZ)

Die DGZ ist ein Interessensverband von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie von Industrie- und Medien-Unternehmen, welche die zellbiologische Forschung im deutschsprachigen Raum unterstützen wollen.


Canadian Institute of Health Economics (IHE)

IHE ist ein Zusammenschluss von staatlichen, wissenschaftlichen und industriellen Vertretern, um Entscheidungsträgern Forschungsergebnisse im Gesundheitswesen unter bestmöglicher Ausnutzung der Ressourcen zu liefern. Das Institut ist Mitglied des International Network for Health Technology Assessment und der Health Evidence Network of the World Health Organization.


Federation of European Neuroscience Societies (FENS)

FENS repräsentiert eine große Anzahl an nationalen und monodisziplinären Mitgliedsgesellschaften. FENS wurde 1998 ins Leben gerufen und stellt die Nachfolgeorganisation von ENA, der European Neuroscience Association, dar. FENS wurde mit dem Ziel gegründet, die neurowissenschaftliche Forschung in Europa zu unterstützen und diese in der Europäischen Kommission, der IBRO (International Brain Research Organization) und anderen Gremien zu repräsentieren.


Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)

Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft deutschsprachiger Dermatologinnen und Dermatologen. Die Ziele der DDG sind die Förderung der wissenschaftlichen und praktischen Dermatologie, Venerologie und Allergologie und ihrer Spezialgebiete wie Andrologie, Phlebologie und Lymphologie, Proktologie, Dermato-Onkologie, dermatologischen Strahlentherapie, dermatologischen Mikrobiologie, Berufs- und Umweltdermatologie, Dermatohistologie sowie Prävention und Rehabilitation.


European Molecular Biology Organization (EMBO)

Die European Molecular Biology Organization (EMBO) fördert herausragende Leistungen auf dem Gebiet molekularer Biowissenschaften in Europa. Heute zählt EMBO ca. 1.500 Mitglieder in Europa und 80 Partnermitglieder weltweit und bietet einen zielgerichteten Schwerpunkt für das enorme Netzwerk molekularer Biologie.


ESBES: EFB-Abteilung "Biochemical Engineering Science"

Die Abteilung "Biochemical Engineering Science", gegründet im August 1995, ist die erste und älteste Abteilung der European Federation of Biotechnology (EFB). ESBES engagiert sich, um die Integration und Interaktion auf dem Gebiet der Wissenschaft zu fördern.


Asian Federation of Biotechnology

Die "Asian Federation of Biotechnology (AFOB)" ist eine gemeinnützige Föderation biotechnologischer Gesellschaften in Asien und wurde 2008 gegründet. Die AFOB fördert den Austausch von Wissen, Kompetenzen und Menschen zwischen akademischer und industrieller Forschung innerhalb Asiens aber auch international.


Société Française des Microscopies (SFMU)

Das Hauptziel der Société Francaise des Microscopies (SFMU) ist die Förderung und Entwicklung der Mikroskopie. Sie trat 1998 die Nachfolge der Société Française de Microscopie Électronique (SFME) an, die 1959 gegründet worden war.


Société de Biologie Cellulaire de France (SBCF)

Gegründet 1984, unterstützt die Société de Biologie Cellulaire de France (SBCF) Zellbiologen und deren Forschung in Frankreich. The SBCF koordiniert internationale Konferenzen, schreibt Preise aus und vergibt regelmäßig Stipendien. Sie ist ein Mitglied der FRSV (Fédération Reaumur des Sciences du Vivant).


Publicis Publishing

Publicis Publishing verlegt Fachbücher aus den Bereichen Technik und Management. Außerdem ist Publicis Publishing einer der führenden Corporate-Media-Dienstleister in Deutschland.
Zum Leistungsspektrum gehören unter anderem Corporate Books, Magazine, Geschäftsberichte und Kataloge.