Wiley-VCH, Weinheim Wissenschaftlich erwiesen Cover Ist das (vermeintliche) Qualitätsmerkmal "wissenschaftlich erwiesen" noch glaubwürdig? Florian Fisch.. Product #: 978-3-527-33886-3 Regular price: $23.27 $23.27 Auf Lager

Wissenschaftlich erwiesen

Gütesiegel oder Etikettenschwindel?

Fisch, Florian

Erlebnis Wissenschaft

Cover

1. Auflage September 2016
254 Seiten, Hardcover
50 Abbildungen
Sachbuch

ISBN: 978-3-527-33886-3
Wiley-VCH, Weinheim

Kurzbeschreibung

Ist das (vermeintliche) Qualitätsmerkmal "wissenschaftlich erwiesen" noch glaubwürdig? Florian Fisch gibt Antworten!

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1 - Die Wahrheit gefällig?
Während die einen darüber debattieren, ob es überhaupt so etwas wie eine Wahrheit gibt, beginnen andere wegen jeder kleinen Studie eine neue Diät. Das Halbwissen über den Gesundheitswert von Rotwein offenbart die menschlichen Schwächen bei Experten und Laien gleichermaßen.

2 - Gefährliche Zweifler
Der südafrikanische Präsident Thabo Mbeki glaubte nicht, dass AIDS durch HIV ausgelöst wird. Er stoppte die staatliche Abgabe von Medikamenten an Schwangere Frauen und nahm damit die Neuansteckung 30.000 Neugeborener in Kauf.

3 - Erzwungene Einigkeit
In Stalins Sowjetunion galt die Genetik als bürgerliche Abart der Wissenschaft und wurde verboten. Abweichende Wissenschaftler wurden verfolgt, die Sowjetunion musste Nahrungsmittel importieren und legte damit die Basis für ihren eigenen Untergang.

4 - INTERVIEW mit Karin Knorr-Cetina
"Wahrscheinlichkeiten sollten uns zum Handeln bewegen"
Naturwissenschaften sind wichtig und sollten in Schule und Medien ein höheres Gewicht erhalten, sagt die Wissenschaftssoziologin Karin Knorr-Cetina. Dabei darf nicht vergessen werden, wie alltäglich Fehler in der Naturwissenschaft sind und dass kein Resultat absolut sicher ist.

5 - Versteckter Glaube
Mit der Evolutionstheorie wurde vor über 150 Jahren der Grundstein für die moderne Biologie gelegt. Trotzdem glauben viele Menschen weiterhin an den Mythos der Erschaffung des Menschen in sechs Tagen. Unser Weltbild steht der freien Sicht auf die Fakten oft im Wege.

6 - Vom Reiz des Abweichens
Impfprogramme sind seit ihrer Erfindung umstritten. Trotz erdrückender Belege ihres Nutzens, finden und fanden sich immer wieder lautstarke Gegner: alternative Mediziner und die Gegner staatlicher Vorschriften.

7 - Wissenschaftliche Ameisen
Das Leben von Patienten hängt am guten Informationsstand der Ärzte. Die Wissenschaftler der Cochrane Collaboration arbeiten hart, um das vorhandene Wissen zusammenzutragen und neu zu beurteilen. Dabei stoßen sie oft auf Widerstand.

8 - INTERVIEW mit Gerd Antes
"Jeder duckt sich weg und zeigt auf den Nachbarn"
Die Wirksamkeit vieler medizinischer Interventionen ist nach wie vor nicht belegt, sagt der Methodenwissenschaftler Gerd Antes. Er und seine Mitstreiter der Cochrane Collaboration versuchen aus der Schwemme von Studien robuste Aussagen herauszufiltern.

9 - Aufklärer in Nöten
Journalisten sind Experten der ausgewogenen Berichterstattung. Wenn sie über Wissenschaft berichten, kommt ihnen genau diese Tugend oft in die Quere. Der wissenschaftliche Konsens entsteht nicht per Handheben.

10 - Globale Knacknuss
Die Verbrennung von Kohle, Öl und Erdgas heizt das Klima auf. Obwohl dies seit über 100 Jahren bekannt ist, wollen es viele bis heute nicht so recht glauben. Schuld an den auseinanderklaffenden Realitäten sind die Industrie, die Politik und die Bürger - auf der ganzen Welt.

11- INTERVIEW mit Stephan Lewandowsky
"Die Klimaleugner haben natürlich die bessere Nachricht
Verschwörungstheorien und das Leugnen wissenschaftlicher Tatsachen sind nah miteinander verwandt, sagt der experimentelle Psychologe Stephan Lewandowsky. Vor rund zehn Jahren erweiterte der Australier seine Forschung auf den Umgang mit Fehlinformationen zum Klimawandel und zu Impfungen.
"Unterhaltsam und fundiert kann über Wissenschaft und deren Auslegung diskutiert werden. Das wird in diesem Buch an einigen Beispielen gut beschrieben."
Sensor Magazin (10.03.2017)


"Diese wenigen Beispiele zeigen, dass Florian Fisch ein Buch vorlegt, das hoch interessant für jeden Wissenschaftler, aber auch für Laien, Probleme von Wissenschaft im Kontext mit anderen Lebensbereichen wie Politik, Journalismus und Soziologie aufgreift. Anhand interessanter Beispiele, die sehr gut recherchiert wurden, beschreibt der Autor (...) in kurzweiliger Form, was wissenschaftlicher Konsens ist und was pure Empirie für die Menschheit bedeutet. (...) Das Buch ist sehr lesenswert, denn es hält Wissenschaftlern und Laien einen Spiegel vor, wie Wissenschaft funktioniert, im Guten wie im Schlechten."
Prof. Dr. Steinhart (29.03.2017)


"Insbesondere die Kapitel 7 und 8 des Buches sind auch für Studenten aus dem Bereich Medizin/Naturwissenschaften zur Erweiterung von Grundkenntnissen einer kritischen Bewertung klinischer Forschungsergebnisse geeignet."
Prof. Dr. Golly, LMU München (03.04.2017)


"Ein instruktives Buch zur richtigen Zeit."
Technik in Bayern (10.05.2017)


"Der promovierte Biologe und Wissenschaftsredakteur Florian Fisch legt ein Buch vor, das Biologen in unserer Zeit Freude bereiten wird und sich auch bestens als Geschenk für Menschen eignet, die den Biowissenschaften etwas ferner stehen. Florian Fisch schreibt klar, weiß viel und bringt die Leser abwechselnd zum Kopfschütteln und zum Schmunzeln."
Physik in unserer Zeit (05.06.2017)


"Es ist nützlich, dass es in jedem Kapitel einen kleinen Kasten mit der Quintessenz zum jeweiligen wissenschaftlichen Thema in 100 Worten gibt."
WDR5 Leserjury (06.03.2017)


"Insgesamt ein interessantes Buch, das jeden Wissenschaftler ein wenig zur Selbstreflektion bringen kann."
Lebensmittelchemie (27.02.2017)


"Das Buch ist durchwegs gut geschrieben, und der Verfasser argumentiert überzeugend. Es gelingt ihm, an prägnanten Beispielen das Ambivalente unseres Verhaltens herauszuarbeiten: auf der einen Seite der blinde Glaube an eine anscheinend etablierte Wahrheit, auf der anderen Seite die obstinate Ablehnung von etwas, das einem nicht passt."
Labmed (27.02.2017)


"Der Wissenschaftsjournalist Florian Fisch geht diesem Phänomen auf den Grund. Unterhaltsam und lehrreich erklärt er, wie wissenschaftliche Studien funktionieren, was gute von schlechten Studien unterscheidet und wie die Ergebnisse ihren Weg in die Öffentlichkeit finden."
Pharmazeutische Zeitung (14.02.2017)


"Das Buch 'Wissenschaftlich erwiesen ? Gütesiegel oder Etikettenschwindel?' ist kein Lehrbuch, sondern ein unterhaltsames Buch über verschiedene, teilweise für Mediziner höchst abwegige, Thesen und deren Entstehung."
Fachschaft Medizin Universität Münster (30.01.2017)


"Auch wenn die Beispiele fast ausschließlich aus den Lebenswissenschaften stammen, zeigen sie eindrucksvoll die Mechanismen menschlichen Erkenntnisgewinns und die sozialen Faktoren, die ein hehres Ziel bis ins Gegenteil verkehren können. Eine zentrale Einsicht, die überall zugänglich gemacht werden sollte."
ekz.Bibliotheksservice (16.01.2017)


"So beschäftigt sich dieses Buch mit genau den Themen, die im Studium zu kurz kommen. Man lernt, wie man Dinge hinterfragen kann und bei welchen Punkten auch der Laie nachhaken kann. Genau das ist sehr wichtig, wenn man Wissenschaftler werden möchte. Daher kann ich jedem dieses Buch nur ans Herz legen. Es liest sich sehr angenehm, man kann der Argumentation von Florian Fisch gut folgen und lernt dabei viel dazu."
Fachschaft Biowissenschaften der LMU München (29.12.2016)


"Für alle Kreise, Wissenschaftler wie Laien, gilt es, sich der täglichen Praxis von Information und Manipulation bewusst zu werden, Informationen kritisch zu hinterfragen und nichts ungeprüft zu übernehmen. Dazu kann dieses Buch Denkanstöße geben."
Lebensmittelchemiker Mitteilungen (20.12.2016)


"Wer sich für Forschung, Wissenschaft und deren Rezeption in der Medienöffentlichkeit interessiert, wird das Buch mit Gewinn lesen."
Aquaristik Fachmagazin (30.11.2016)


"Spannend sind die Geschichten, die Florian Fisch in "Wissenschaftlich erwiesen" ausbreitet, erhellend und kurzweilig erzählt ebenfalls. (...) Der Leser lernt darüber hinaus einiges über die Methodik in der Wissenschaft (oder wie sie sein sollte), über wissenschaftlichen Konsens und über Wissenschaftsjournalismus."
buchrezicenter.de (21.11.2016)


"Florian Fisch zeigt, wie der wissenschaftliche Konsens gebraucht und missbraucht wird."
bbr Bänder Bleche Rohre (16.11.2016)


"Eine sehr interessante und anregend zu lesende Lektüre."
Q'Phaze (15.11.2016)
Florian Fisch, geboren 1978, arbeitet als freischaffender Wissenschaftsjournalist in Bern. Er studierte Biologie an den Universitäten Lausanne und Neuchâtel, forschte am botanischen Institut in Basel und promovierte im englischen York in Biochemie. Florian Fisch ist mit Leib und Seele Wissenschaftler geblieben. In Zeitungen und Zeitschriften wie der "NZZ am Sonntag" und "Laborjournal" berichtet Florian Fisch von genialen Entdeckungen in der Wissenschaften des Lebens und er hinterfragt die menschlichen Vorgänge in den Tiefen des Labors. Um Wissenschaft und Gesellschaft einander näher zu bringen, schreibt er für den Blog des Kongresses für Wissenschaftskommunikation ScienceComm und pointiert zu Wissenschaft und Medien auf www.sciencesofa.info.

F. Fisch, Scientoskop, Bern