Erlebnis Wissenschaft
 

Autoren

A B C D E F G H I J K L M N P Q R S T U V W X Y Z
 
Jürgen AudretschJürgen Audretsch, geboren 1942 in Einbeck, studierte in Tübingen und Freiburg Physik. Seit 1980 ist er Professor für Theoretische Physik an der Universität Konstanz. Seine Arbeitsgebiete waren zunächst die Allgemeine Relativitätstheorie und die Quantenfeldtheorie. Seit einiger Zeit forscht er auf dem Gebiet der Theoretischen Quantenoptik und arbeitet über die Grundlagen der Quantentheorie.
Neben einer Vielzahl wissenschaftlicher Arbeiten für das Fachpublikum schreibt Jürgen Audretsch auch für einen breiten Leserkreis. Die Physik wird elementarisiert dargestellt und die Beziehungen zwischen Physik und Philosophie sowie Physik und Theologie beschäftigen ihn dabei besonders.

2002
Verschränkte Welt
Faszination der Quanten
 
Philip BallPhilip Ball ist Wissenschaftsjournalist und Berater für die renommierte Zeitschrift Nature. Er hat viele erfolgreiche populärwissenschaftliche Bücher geschrieben und macht Sendungen für Radio und Fernsehen.
2003 erhielt er den Sally-Hacker-Preis für die beste Publikation im Bereich Geschichte der Technik ("Bright Earth: Art and the Invention of Color") 2005 ging der Aventis-Science-Buch-Preis für sein Buch "Critical Mass" an ihn und im Jahr 2006 wurde ihm der James T. Grady-James H. Stack Award der American Chemical Society für den Wissenstransfer chemischer Themen in Richtung Öffentlichkeit verliehen. Philip Ball ist Chemiker und promovierter Physiker.

1996
Chemie der Zukunft - Magie oder Design?

2007
Brillante Denker, kühne Pioniere
Zehn bahnbrechende Entdeckungen
 
Cornelia BartelsCornelia Bartels ist in Bremen geboren und aufgewachsen. Sie studierte an der Philipps-Universität in Marburg Humanbiologie und promovierte bei Professor Reinhard Lührmann am MPI für biophysikalische Chemie in Göttingen. Während dieser Zeit beschäftigte sie sich mit der großen Welt der RNA. Seit Anfang 2004 arbeitet sie in Frankfurt im Bereich Medical Education und Pharmakommunikation (IntraMedic GmbH).



2005
zusammen mit Heike Göllner, Jan Koolman, Edmund Maser, Klaus-Heinrich Röhm
Tabletten, Tropfen und Tinkturen
 
Manfred BofingerManfred Bofinger war seit 1968 freiberuflicher Grafiker und Cartoonist und illustrierte seither eine unüberschaubare Zahl von Schulbüchern, Kinderbüchern und Karikaturenbänden. Der Illustrator ist mit Ehrungen und Preisen überschüttet worden. Zahlreiche von Bofingers Büchern wurden als "Schönste Bücher" ausgezeichnet. 1981 erhielt er den Kunstpreis der DDR, 1987 den Goethepreis der Stadt Berlin, zwei Jahre später den Hans-Baltzer-Preis. 1995 wurde sein "Gänsehautbuch" von norddeutschen Buchhändlern mit dem "Schnabelsteherpreis für das frechste Buch des Jahres" ausgezeichnet. 2002 erhielt Bofinger die Rahel-Varnhagen-von-Ense-Medaille der Stadt Berlin. Manfred Bofinger verstarb Anfang 2006 an den Folgen einer Hirnblutung.

2004
zusammen mit Jens Reich und Reinhard Renneberg
Liebling, Du hast die Katze geklont!
Biotechnologie im Alltag
 
Hanno BolzHanno Bolz studierte Medizin in Lübeck und Montréal (Kanada). Seit seiner Doktorarbeit beschäftigt er sich mit den genetischen Grundlagen von Krankheiten, beispielsweise von vererbter Blind- und Taubheit. Darüber hinaus ist er in der genetischen Beratung am Universitätsklinikum Köln tätig. 2001 wurde ihm der Retinitis-Pigmentosa (RP-) Forschungspreis für seine Arbeit zur "Identifizierung des Gens für das Usher-Syndrom Typ I D" verliehen.


2001
GenComics
 
Claudia Borchard-TuchClaudia Borchard-Tuch studierte Medizin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und promovierte 1983 über ein immunhistochemisches Thema. Nach einer assistenzärztlichen Tätigkeit in der Inneren Medizin studierte sie an der Universität Hagen Informatik und erhielt 1993 das Diplom, wobei sie in ihrer Arbeit Methoden der Mustererkennung untersuchte.
Es folgte die Tätigkeit als Journalistin und Fachredakteurin. Neben vielen Aufsätzen in Zeitungen und Fachzeitschriften veröffentlichte sie auch Fach- und Sachbücher. Ihr Hauptinteresse gilt den Grenzgebieten zwischen Medizin und Informatik.

2002
Was Biotronik alles kann
Blind sehen, gehörlos hören...
 
William Cookson, Jahrgang 1951, wurde in England geboren und verbrachte einen großen Teil seiner Kindheit in Afrika. Sein Medizinstudium und die Ausbildung zum Facharzt absolvierte er in Australien. 1984 führte ihn sein wachsendes Interesse an der medizinischen Forschung nach Oxford. Dort befasst er sich als Wellcome Senior Clinical Research Fellow am Nuffield Department of Medicine mit seinem Spezialgebiet, der Erforschung der genetischen Grundlagen von Asthma.

1996
Jagd nach den Genen
 
Ute DeichmannDie Wissenschaftshistorikerin Ute Deichmann ist Privatdozentin am Institut für Genetik der Universität zu Köln, regelmäßige Gastdozentin an der Ben-Gurion University of the Negev in Beer Sheva, Israel, und hat eine Forschungsprofessur am Leo Baeck Institut in London inne. Sie veröffentlichte über die Geschichte der Biologie, Biochemie und Chemie im 20. Jahrhundert, insbesondere der NS-Zeit. Ihre Forschungsprojekte und ihre Habilitation wurden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützt. 1996 wurde sie mit dem Ladislaus Laszt International and Social Concern Award der Ben-Gurion University ausgezeichnet, 1996/1997 wurde sie Edelstein International Fellow in the History of Chemical Sciences and Technologies in Philadelphia und Jerusalem, im Jahr 2002 erhielt sie ein mehrmonatiges Forschungsstipendium der Max-Planck-Gesellschaft. Die jüngste Auszeichnung für die herausragende Wissenschaftshistorikerin ist die Verleihung der Gmelin-Beilstein-Denkmünze der Gesellschaft Deutscher Chemiker in 2005.

2001
Flüchten, Mitmachen, Vergessen
Chemiker und Biochemiker in der NS-Zeit
 
John EmsleyJohn Emsley lehrte viele Jahre Chemie am King's College in London, bevor er seine zweite Karriere als Wissenschaftsjournalist startete. Emsley ist als Buchautor und Verfasser von über 500 populärwissenschaftlichen Beiträgen für Zeitungen, Magazine, Funk und Fernsehen bekannt.
Sein großes und stetiges schriftstellerisches und journalistisches Schaffen wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem 1995 mit dem Rhone-Poulenc-Preis für "Parfum, Portwein, PVC... Chemie im Alltag" und dem Literaturpreis der Gesellschaft Deutscher Chemiker (2003).


1997
Parfum, Portwein, PVC ...
Chemie im Alltag

2000
zusammen mit mit Peter Fell
Wenn Essen krank macht

2001
Phosphor - ein Element auf Leben und Tod

2003
Sonne, Sex und Schokolade
Mehr Chemie im Alltag

2004
Fritten, Fett und Faltencreme
Noch mehr Chemie im Alltag

2006
Mörderische Elemente, prominente Todesfälle
 
Professor Berndt Feuerbacher ist hochrangiger Wissenschaftler für Weltraummissionen beim DLR, der deutschen Luft- und Raumfahrtbehörde, deren Senat er angehört sowie Präsident der Internationalen Astronautik-Union. Frühere Projekte führte er am Beschleunigerinstitut DESY durch, bevor er zur Europäischen Raumfahrtorganisation ESA wechselte. 170 Publikationen belegen seine Tätigkeit. Parallel zu seiner wissenschaftlichen Laufbahn veröffentlicht er zum Thema des wissenschaftlichen Präsentierens - direkt aus der Praxis.

2009
Professionell Präsentieren in den Natur- und Ingenieurwissenschaften
 
Axel FischerAxel Fischer studierte Chemie an der TU München. Schon vor dem Studium begann er, für die Süddeutsche Zeitung zu arbeiten. Nach dem Diplom erhielt er ein Wissenschaftsjournalismus-Stipendium der Robert-Bosch-Stiftung, das ihm Praktika in verschiedenen Redaktionen ermöglichte. Anschließend war er in der Zentrale der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Hamburg verantwortlich für die Wissenschaftsredaktion. Neben seiner Tätigkeit als Assistent am Institut für Technische Chemie der TU München arbeitet er seit 1993 als freier Wissenschaftsjournalist, Regisseur und Filmproduzent in München. Im Jahr 1997 wurde er mit dem Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker für Journalisten ausgezeichnet. Axel Fischer ist Vorstandsmitglied des Wissenschaftsjournalistenclubs Teli e.V.

2000
zusammen mit Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger
Die Babywindel und 34 andere Chemiegeschichten
 
Gabriele FroböseGabriele Froböse studierte in Göttingen Chemie und Anglistik. Nach Tätigkeiten im Schuldienst, bei der Deutschen Elektrotechnischen Kommission im DIN und VDE (DKE) sowie der Gesellschaft Deutscher Chemiker, schreibt sie seit 1984 als freie Fachjournalistin für die Fach- und Publikumspresse über aktuelle Themen aus den Bereichen Chemie, Medizin und Life Sciences.


2004
zusammen mit Rolf Froböse
Lust und Liebe - alles nur Chemie?
 
Rolf FroböseRolf Froböse arbeitete nach dem Studium der Chemie in Göttingen als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Max-Planck-Gesellschaft, war Ressortleiter beim Technologiemagazin highTech sowie Chefredakteur der Zeitschriften Chemische Industrie und Europa Chemie. Seit 1995 berichtet er als freiberuflicher Wissenschafts- und Wirtschaftsjournalist über Themen aus Forschung und Technik.
Längst hat er sich durch das Mitwirken and der Reihe "Erlebnis Wissenschaft" auch als erfolgreicher Sachbuchautor etabliert.


2004
Mein Auto repariert sich selbst
Und andere Technologien von übermorgen

2004
zusammen mit Gabriele Froböse
Lust und Liebe - alles nur Chemie?

2006
zusammen mit Klaus Jopp
Fußball, Fashion, Flachbildschirme
Die neueste Kunststoffgeneration
 
Hans Günter GassenHans Günter Gassen studierte Chemie in Marburg und promovierte in Biochemie. Nach Forschungsaufenthalten bei Waldo E. Cohn, Oak Ridge National Laboratory, USA, und H. Matthaei am Max-Plank-Institut für Experimentelle Medizin in Göttingen habilitierte er 1972 in Münster. Seit 1973 hat er die Professur für Biochemie an der Technischen Hochschule Darmstadt inne; später auch die Geschäftsführung des Instituts.
Er initiierte den Forschungsverbund Angewandte Gentechnik (Röhm, Merck, Grünenthal) und war lange Zeit Vorsitzender der Fachgruppe Biochemie in der Gesellschaft Deutscher Chemiker (1991-1998). Auch an der Gründung der Firmen B.R.A.I.N GmbH, GENIUS GmbH, N-Zyme BioTec GmbH, ESPLORA GmbH war er maßgeblich beteiligt.
Seine aktuellen Forschungsthemen sind der Stofftransport über die Blut-Hirn-Schranke und die Hirn-spezifische Genexpression. Seit vielen Jahren publizierte er bisher über 300 Fachbeiträge und zehn Sachbücher.
Darüber hinaus ist er Editor in Chief für das Biotechnology Journal und Kurator der Biologie in unserer Zeit.

2006
zusammen mit Sabine Minol
Die MenschenMacher
Von der Antike bis zur Gegenwart in Wissenschaft, Religion und Kunst
 
Henning Genz, geboren 1938 in Braunschweig, studierte Physik und Mathematik in Göttingen und München. Seit 1974 ist er Professor für Theoretische Physik an der Universität Karlsruhe. Neben seiner wissenschaftlichen Arbeit auf dem Gebiet der Elementarteilchenphysik ist Henning Genz ein versierter Sachbuchautor und hat durch zahlreiche Veröffentlichungen in vielen Vorträgen wesentlich zur Popularisierung der Physik beigetragen.

1999
Gedankenexperimente

2004
Nichts als das Nichts
Die Physik des Vakuums
 
Heike GöllnerHeike Göllner wurde 1973 in Stuttgart-Bad Cannstatt geboren. Sie studierte in Marburg an der Philipps-Universität Humanbiologie und promovierte bei Guntram Suske am Institut für Molekularbiologie und Tumorforschung über Mäuse, Gene und Transkriptionsfaktoren. Seit 2002 ist sie Sachverständige für forensische DNA-Analytik am Landeskriminalamt in Berlin und kämpft mit den Waffen einer Molekularbiologin gegen Mord, Totschlag und Verbrechen.


2005
zusammen mit Cornelia Bartels, Jan Koolman, Edmund Maser, Klaus-Heinrich Röhm
Tabletten, Tropfen und Tinkturen
 
Gerhard Gottschalk, geboren am 27. März 1935 in Schwedt an der Oder. Studium der Chemie an der Humboldt-Universität Berlin. Dipl.-Chem. in Berlin 1959. Promotion in Göttingen 1963. Post-Doktorand am Department of Biochemistry, University of California, Berkeley (USA) 1964 - 1966. Habilitation in Göttingen 1967, Rufe nach Münster, Göttingen, Frankfurt/Main und University of California, Davis (USA). Professur fü Mikrobiologie an der Georg-August-Universität 1970 - 2003. Gastprofessuren in Davis 1973 und Berkeley 1979, Leiter des Laboratoriums für Genomanalyse am Institut fü Mikrobiologie und Genetik der Georg-August-Universität Göttingen 1999 - 2007.

Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, der Akademie der Naturforscher Leopoldina, Ehrenmitglied der Israelischen Gesellschaft für Mikrobiologie, Philip-Morris-Preis für Zunftstechnologien, Winogradsdy-Medaille, Emil von Behring-Preis, Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, Rektor der Georg-August-Universität Göttingen 1975 -1976, Präsident der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1998 - 2000, Präsident von All European Academies (ALLEA) 1998 - 2000, Präsident der Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften 2003 - 2007.


2009
Welt der Bakterien
Die unsichtbaren Beherrscher unseres Planeten
 
Michael GroßMichael Groß studierte Chemie in Marburg und Regensburg, wo er 1993 promovierte. Anschließend erforschte er bis 2000 am Oxford Centre for Molecular Sciences die biophysikalische Chemie der Proteine. Er ist jetzt freier Wissenschaftsjournalist in Oxford und schreibt regelmäßig Beiträge u.a. für Spektrum der Wissenschaft, Chemie in unserer Zeit und Nachrichten aus der Chemie, sowie populärwissenschaftliche Bücher.


2002
Was Biotronik alles kann

2008
The Birds, the Bees and the Platypuses

2009
Der Kuss des Schnabeltiers
 
Peter HäußlerPeter Häußler arbeitete nach seiner Promotion mehrere Jahre in Universitätslabors, darunter zwei Jahre am Physics Department der University of California in Berkeley. Seit 1973 ist er Wissenschaftlicher Direktor am Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) in Kiel und wurde nach seiner Habilitation 1987 zum Professor für Didaktik der Physik ernannt. Neben Arbeiten zur Festkörperphysik veröffentlichte er hauptsächlich zu physikdidaktischen Forschungsthemen und arbeitete mit an Studien zu "Schülerleistungen im internationalen Vergleich". Auch viele populärwissenschaftliche Darstellungen in Schulbüchern und Jugendlexika stammen aus seiner Feder. Mit "Donnerwetter - Physik!" hat er sogar einen ausgesprochenen Volltreffer gelandet.
Nach seiner Pensionierung widmet er sich verstärkt seinen Hobbys: Er ist Konzertmeister in einem Amateurorchester, malt Landschaftsbilder und schreibt für seine vier Enkelkinder.

2001
Donnerwetter - Physik!
 
Hal Hellman ist ein international bekannter Autor von mehr als 30 Büchern, in denen er wissenschaftliche Themen einer breiten Leserschaft näher bringt. Die "Great Feuds in ..." erfreuen sich nicht nur in den USA großer Beliebtheit. Er lehrte mehrere Jahre lang als Professor für Science and Technical Writing und schrieb regelmäßig Artikel für Zeitungen und wissenschaftliche Journale. Hal Hellman ist Mitglied der National Association of Science Writers and der American Society of Journalists and Authors.

2000
Zoff im Elfenbeinturm
Grosse Wissenschaftsdispute
 
Eckard Helmers ist seit 1998 Professor für Umweltanalytik am neu gegründeten Umweltcampus Birkenfeld. Zuvor war er Abteilungsleiter am Umweltamt in Stuttgart und einige Jahre in der Meeresforschung tätig. Der Chemiker veröffentlichte 35 Fachartikel über Schwermetalle und Spurenstoffe in der Umwelt. Er ist seit 10 Jahren Mitherausgeber der Zeitschrift "Umweltwissenschaften und Schadstoff-Forschung" und betreut dort eine Beitragsreihe "Energie und Umwelt". Am Umweltcampus Birkenfeld engagiert er sich besonders in der Internationalisierung, zuletzt in einem umfangreichen EU-US-Projekt im Bereich "Biotechnology and Healthcare" unter Zusammenarbeit mit zwei europäischen und drei US-amerikanischen Hochschulen.

2009
Bitte wenden Sie jetzt
Das Auto der Zukunft
 
Roald HoffmannRoald Hoffmann wurde 1937 in Polen geboren. Als Überlebender des Holocaust kam er Ende der 40er Jahre in die USA. Nach seinem Chemiestudium wurde er Dozent an der Cornell University in Ithaca. Hoffmann erhielt zahlreiche Ehrungen, darunter den Nobel-Preis für Chemie 1981. Seine Interessengebiete reichen weit über die reine Naturwissenschaft hinaus: Er veröffentlichte mehrere Essay- und Gedichtbände. Ferner moderierte er im amerikanischen Fernsehen die 26teilige Serie "The World of Chemistry", eine allgemeinverständliche Einführung in die Chemie.
1997 wurde er mit dem Literaturpreis des Fonds der Chemischen Industrie ausgezeichnet.

1997
Sein und Schein
Reflexionen über die Chemie

2001
zusammen mit Carl Djerassi
Oxygen
 
Klaus JoppKlaus Jopp studierte in seiner Heimatstadt Hamburg Chemie. Nach dem Diplom wechselte er in den Wissenschaftsjournalismus. Seit 1990 führt er das Redaktionsbüro für Wirtschaft, Wissenschaft und Technik (WiWiTech).
In fast 20jähriger Tätigkeit als Fachautor hat er für viele deutsche Magazine und Zeitungen geschrieben, darunter Die Zeit, Die Welt, Wirtschaftswoche, Focus, Stern und Bild der Wissenschaft. Sein Fachbuch "Nanotechnologie - Aufbruch ins Reich der Zwerge" erscheint 2006 in der zweiten Auflage. 1993 gewann er den Robert-Mayer-Preis der VDI-Gesellschaft für Energietechnik für Veröffentlichungen in diesem Bereich.

2006
zusammen mit Rolf Froböse
Fußball, Fashion, Flachbildschirme
Die neueste Kunststoffgeneration
 
Brian H. KayeBrian H. Kaye stammt ursprünglich aus Großbritannien und zog früh nach Kanada. Als Professor für Physik an der Laurentian Universität in Sudbury, Ontario (Canada), war es auch seine Aufgabe, Studenten aller Fakultäten "Science" zu vermitteln. So begann er, Alltägliches auf wissenschaftliche Weise zu betrachten und über Jahrzehnte Studenten vieler Disziplinen erfolgreich zu vermitteln. Er legte dabei die Grundlagen zu seinen erfolgreichen Büchern, in denen er hochwissenschaftliche Themen mit viel Humor und Allgemeinwissen verquickt präsentierte.
Immer jedoch blieb er den Herausforderungen der internationalen wissenschaftlichen Forschung genauso verbunden. So gründete und begleitete er z. B. mit internationalen Kollegen die Zeitschrift Particle & Particle Systems Characterization bei Wiley-VCH und veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten und Bücher.

1993
Chaos & Complexity
Discovering the Surprising Patterns of Science and Technology

1994
A Random Walk Through Fractal Dimensions.

1996
Golf Balls, Boomerangs and Asteroids
The Impact of Missiles on Society

1997
Mit der Wissenschaft auf Verbrecherjagd


1998
Characterization of Powders and Aerosols
 
Michael KöhlerMichael Köhler ist Professor für Physikalische Chemie und Mikroreaktortechnologie an der Technischen Universität Ilmenau. Schon im Chemiestudium faszinierte ihn, wie aus unorganisierter Materie unter bestimmten Bedingungen geordnete Strukturen entstehen. Während seiner Forschungs- und Lehrtätigkeit in den Bereichen Physikalischer Chemie, Mikrosystemtechnik und Nanotechnologie findet und benutzt Michael Köhler immer wieder fundamentale Prinzipien, die dem Funktionieren der Welt, wie wir sie kennen, zugrundeliegen.


2009
Vom Urknall zum Cyberspace
Fast alles über Mensch, Natur und Universum
 
Jan KoolmanJan Koolman ist in Lübeck geboren und mit dem Seewind von der Ostsee aufgewachsen. Der Besuch eines humanistischen Gymnasiums der Hansestadt hat in ihm manche Spuren hinterlassen. Er hat in Tübingen Biochemie studiert und in Marburg beim Biochemiker Peter Karlson promoviert. Er habilitierte im Fachbereich Humanmedizin. Heute ist er Professor am Institut für Physiologische Chemie der Philipps-Universität Marburg. Sein Arbeitsgebiet ist die biochemische Endokrinologie. Er lebt sein Interesse an der Didaktik der Biochemie in vielen Publikationen aus:
Vorab der Klassiker Der Karlson ("Kurzes Lehrbuch der Biochemie"), außerdem der "Taschenatlas der Biochemie" und ganz neu Karlsons "Biochemie und Pathologie", und viele mehr.

1998
zusammmen mit Hans Möller, Klaus-Heinrich Röhm
Kaffee, Käse, Karies ...
Biochemie im Alltag

2005
zusammen mit Cornelia Bartels, Heike Göllner, Edmund Maser, Klaus-Heinrich Röhm
Tabletten, Tropfen und Tinkturen
 
Otto KrätzOtto Krätz hatte über viele Jahre Lehraufträge in München, Augsburg und Stuttgart, bevor er 1993 Honorarprofessor für Geschichte der Chemie an der Universität Stuttgart wurde. Der ehemalige Hauptabteilungsleiter am Deutschen Museum München ist profunder Kenner der Kulturgeschichte der Wissenschaften und hat über Humbold, Goethe und Casanova Sachbücher verfasst. 1986 erhielt er den Preis für Journalisten und Schriftsteller der GDCH. "Casanova - Liebhaber der Wissenschaften" wurde 1996 von einer Jury der Zeitschrift Bild der Wissenschaft in der Klasse Unterhaltung zum Wissenschaftsbuch des Jahres gewählt. 2001 wurde Otto Krätz für seine zahlreichen chemiehistorischen Publikationen und seine historischen, chemischen Experimental-Vorlesungen mit dem Liebig-Wöhler-Freundschaftspreis und einer Medaille geehrt.
Jahrelang "tingelte" Otto Krätz mit seinem Experimental-Vortrag "Die Chemie auf den Jahrmärkten des Mittelalters" mit viel Humor und zur größten Freude seiner Zuschauer durch die Hörsäle Deutschlands.

1996
Das Rätselkabinett des Doktor Krätz

1999
zusammen mit Friedrich R. Kreißl
Feuer und Flamme, Schall und Rauch
Schauexperimente und Chemiehistorisches
 
Fritz KrafftFritz Krafft, geboren 1935, studierte klassische Philologie, Philosophie und Physik. Er ist Professor für Geschichte der Naturwissenschaften und der Pharmazie, zuerst an der Universität Mainz, seit 1988 an der Universität Marburg. Er ist u. a. Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina und der Akadémie Internationale d'Histoire des Sciences und war mehrere Jahre Präsident der Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte und des Nationalkomitees der Bundesrepublik Deutschland der International Union of the History and Philosophy of Science. Er verfasste zahlreiche Bücher sowie über 350 Aufsätze und Artikel zur Wissenschaftsgeschichte von der Antike bis ins 20. Jahrhundert. Darüber hinaus ist er Gründer und Herausgeber der renommierten Zeitschrift Berichte zur Wissenschaftsgeschichte sowie Herausgeber der Reihe "Quellen und Studien zur Geschichte der Pharmazie".

1999
Vorstoß ins Unerkannte
Lexikon großer Naturwissenschaftler
 
Gerhard KreysaGerhard Kreysa wurde 1945 in Dresden geboren. Nach dem Chemiestudium und der Promotion beschäftige er sich seit 1973 am Karl-Winnacker-Institut der DECHEMA (Frankfurt am Main) mit Problemen der Technischen Elektrochemie und des Umweltschutzes. Er erhielt viele wissenschaftliche Auszeichnungen im In- und Ausland und lehrt als Professor an den Universitäten Dortmund und Regensburg. 1992 übernahm er die Geschäftsführung der DECHEMA und widmet sich seitdem, auch in zahlreichen Ehrenämtern, Fragen der Forschungsförderung und der Akzeptanz von Naturwissenschaft und Technik in der Gesellschaft.


1998
Fusionsfieber
 
Susanne LiedtkeSusanne Liedtke schloss ihr Studium der Biologie 1994 in Hamburg ab. Es folgte eine Ausbildung zur Fachredakteurin. Nach drei Jahren als Wissenschaftsredakteurin beim Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatt in Hamburg ist sie freiberuflich als Wissenschaftsjournalistin und -autorin für verschiedene Magazine (u.a. Bild der Wissenschaft, Spiegel Spezial), Tages- und Wochenzeitungen tätig. Seit 2000 leistet sie Öffentlichkeitsarbeit für wissenschaftliche Einrichtungen (Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Hans-Knöll-Institut, Friedrich-Schiller-Universität Jena).


2006
zusammen mit Jürgen Popp
Laser, Licht und Leben
Techniken in der Medizin
 
Daniel LingenhoehlDaniel Lingenhöhl arbeitet seit 2004 als Wissenschaftsjournalist in Heidelberg und beschäftigt sich seit langem mit der Vogelwelt: Sie waren Teil seiner Doktorarbeit am Institut für Geografie der Universität Erlangen über die Artenvielfalt der Cinque Terre Italiens und sind regelmäßig Thema seiner Artikel bei spektrumdirekt oder der Süddeutschen Zeitung. Seit dem ersten Heft von "Vögel - Magazin für Vogelbeobachtung" gehört er zum Kreis der Autoren und ist Teil des redaktionellen Beirats. Und natürlich beobachtet er auch in seiner Freizeit regelmäßig Vögel und engagiert sich für ihren Schutz.


2010
Vogelwelt im Wandel
Trends und Perspektiven
 
Sabine MinolSabine Minol studierte in Darmstadt Chemie bis 1996. Sie spezialisierte und vertiefte ihr Wissen in Biochemie, sodass die anschließende Promotion bei Professor Gassen die logische Konsequenz war. Seit dem sammelte sie umfassend Erfahrung in der Aus- und Weiterbildung und als Referentin. Seit 2004 ist sie Lehrbeauftragte, seit 2005 auch wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Biochemie der TU Darmstadt.
Ihre Interessen gelten vor allem den ethischen und rechtlichen Aspekten der Gen- und Biotechnologie. Sie ist mit zahlreichen Veröffentlichungen und Vorträge zu diesem Thema präsent.


2006
zusammen mit Hans-Günter Gassen
Die MenschenMacher
Von der Antike bis zur Gegenwart in Wissenschaft, Religion und Kunst
 
Oliver MorschOliver Morsch wurde in Kassel geboren und verbrachte seine Schulzeit in Kassel, Ankara (Türkei) und Geretsried. Von 1990 an studierte er zunächst zwei Jahre Linguistik in München, bevor er sich der Physik zuwandte (in Oxford, Promotion mit dem Thema Atom- und Laserphysik). Seit 1999 betreibt er seine Forschung an der Universität Pisa über Laserkühlung und Bose-Einstein-Kondensation, und 2001 hatte er die Marie-Curie-Fellowship der EU inne. Freiberuflich ist er als Wissenschaftsautor, u.a. für renommierte Medien wie die Süddeutsche Zeitung, Neue Züricher Zeitung und Spektrum der Wissenschaft tätig.


2003
Licht und Materie
Eine physikalische Beziehungsgeschichte

2005
Sandburgen, Staus und Seifenblasen
 
Martin PehntMartin Pehnt studierte Physik, Philosophie und Energiemanagement in Tübingen, Bouder (USA) sowie Berlin und promovierte in Stuttgart. Er arbeitete zunächst in der Entwicklung von Solarzellen am National Renewable Energy Laboratory in Colorado, später im Bereich Technikfolgenabschätzung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Stuttgart. Seit 2001 ist er Projektleiter am Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg. Schwerpunkt seiner Tätigkeit sind Ökobilanzen und Technikfolgenabschätzungen von zukünftigen Energie- und Verkehrssystemen. Zugleich reizt ihn die verständliche und unterhaltsame Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte. Nebenberuflich arbeitet er daher seit langem journalistisch für Zeitungen, Hörfunk und Fernsehen. 2003 wurde Martin Pehnt als Verfasser anschaulicher Veröffentlichungen zur Energietechnik und Energiewirtschaft für sein Buch "Energierevolution Brennstoffzelle?" in Heilbronn der Robert-Mayer-Preis verliehen.

2002
Energierevolution Brennstoffzelle?
Perspektiven - Fakten - Anwendungen
 
Jürgen PoppJürgen Popp promovierte 1995 in Chemie an der Universität Würzburg. Er forschte ein Jahr am Institut für Physik der Yale University, USA, und habilitierte sich anschließend in Würzburg. Seit 2002 arbeitet er als Professor an der Universität Jena. Für seine Arbeit wurde er 1995 mit dem Fakultätspreis in Chemie ausgezeichnet, 1997 erhielt er den Bayerischen Habilitationsförderpreis, 2001 den Förderpreis der Würzburger Korporationen und 2002 den Kirchhoff-Bunsen-Preis. Seine Forschungsinteressen konzentrieren sich auf Biophysikalische Systeme, die Beleuchtung molekularer Strukturaktivitäten oder strukturdynamische Beziehungen in Biomolekülen, die Erforschung einzelner Mikropartikel sowie die Entwicklung von neuen spektroskopischen Messtechniken. Seit 2000 ist er außrdem wissenschaftlicher Beirat der Zeitschrift Journal of Raman Spectroscopy.

2006
zusammen mit Susanne Liedtke
Laser, Licht und Leben
Techniken in der Medizin
 
Thomas PoschDr. Thomas Posch ist Mitarbeiter der Universitätssternwarte Wien. Die Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeiten liegen auf den Gebieten Infrarot-Astronomie, Erforschung des kosmischen Staubes, Messungen der Nachthimmelshelligkeit und Astronomiegeschichte. Er ist sehr intensiv in der Öffentlichkeitsarbeit tätig und koordiniert für Österreich die Aktivitäten zum Internationalen Astronomiejahr 2009.

Anja Freyhoff und Thomas Uhlmann sind Autoren und Regisseure von Dokumentationen, tätig für deutsche öffentlich-rechtliche Fernsehsender. Bekannt sind ihre Filme über Einstein und zum Verhältnis von Deutschen und Franzosen. Ihre Geo-Reportage über das "Parlament der Kinder" in Rajasthan wurde ausgezeichnet. Neben der Fernseharbeit sind sie als Produzenten für Werbe- und Unternehmensfilme tätig. Außer in Funk und Fernsehen haben sie in Zeitungen, Wochenzeitungen und Buchverlagen publiziert.

2009
Das Ende der Nacht
Die globale Lichtverschmutzung und ihre Folgen
 
Hans-Jürgen Quadbeck-SeegerHans-Jürgen Quadbeck-Seeger studierte Chemie in München und ging anschließend zur BASF AG. Nach verschiedenen Stationen war er zuletzt im Vorstand für die Forschung zuständig (1990-1997). 1985 wurde er zum Honorarprofessor für Industrielle Chemie an die Universität Heidelberg berufen. Sein Anliegen, das Innovationsklima in Deutschland zu verbessern und gleichzeitig das Verantwortungsbewusstsein zu schärfen, brachte er in vielen Gremien und Organisationen ein: So war er 1994/1995 Präsident der Gesellschaft Deutscher Chemiker und ist Mitglied des Senates der Max-Planck-Gesellschaft. 2004 wurde er für seine Leistungen auf dem Gebiet des innovationsintegrierten Umweltschutzes im Bereich der chemischen Produktentwicklung in die Erfindergalerie des Deutschen Patent- und Markenamts aufgenommen.
Nicht erst seit seinem Ruhestand beschäftigt er sich literarisch und ist Herausgeber mehrerer Bücher.

2000
zusammen mit Axel Fischer
Die Babywindel und 34 andere Chemiegeschichten

2002
"Der Wechsel allein ist das Beständige"
Zitate und Gedanken für innovative Führungskräfte

2004
zusammen mit Kristin Mädefessel-Herrmann und Friederike Hammar
Chemie rund um die Uhr
Das Buch zum Jahr der ChemieA


2005
zusammen mit Harald Böck
"Das hat noch nie funktioniert"
Die besten Killerphrasen von A wie "Aber" bis Z wie "Zielgruppe"

2006
Wer hat sie entdeckt?
Das historische Periodensystem
 
Dierk RaabeDierk Raabe studierte in Aachen Metallkunde und Metallphysik. Nach Promotion und Habilitation ging er 1997 als Visiting Scientist in die USA (Department of Materials Science and Engineering der Carnegie Mellon Universität in Pittsburgh, National High Magnetic Field Laboratory in Florida), gefördert von einem DFG-Heisenberg-Stipendium. Dierk Raabe ist Wissenschaftliches Mitglied und Direktor am Max-Planck-Institut für Eisenforschung in Düsseldorf und leitet dort die Abteilung für Mikrostrukturphysik und Umformtechnik. Er lehrt an der RWTH Aachen und an der Carnegie Mellon Universität in den Bereichen Metallkunde und Metallphysik. Neben zahlreichen nationalen und internationalen Auszeichnungen wurde er zuletzt 2004 als Gottfried Wilhelm Leibniz-Preisträger benannt. Er ist Mitglied des Kuratoriums des Physik Journals.

2001
Morde, Macht, Moneten
Metalle zwischen Mythos und High-Tech
 
Jens ReichDer Molekularbiologie, Arzt, Essayist und Bürgerrechtler Jens Reich ist stellvertretender Vorsitzender des Nationalen Ethikrates der Bundesrepublik Deutschland. Er leitet die Abteilung Bioinformatik des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in Berlin-Buch, das nach der Wiedervereinigung aus der ehemaligen (ostdeutschen) Akademie der Wissenschaften hervorging. Er wurde vielfach ausgezeichnet: Leibniz-Medaille (1976) und Rudolf-Virchow-Preis (1983), Theodor-Heuss-Preis zusammen mit Ulrike Poppe und Joachim Gauck (1991) stellvertretend für die Bürgerrechtsbewegung der DDR. Für seine allgemein verständlich geschriebenen Essays zu wissenschaftlichen Themen erhielt er den Anna-Krüger-Preis des Wissenschaftskollegs zu Berlin (1993), die Lorenz-Oken-Medaille der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (1996) und die Urania-Medaille (1998). Zuletzt wurde ihm für sein Engagement für die Vereinigung Deutschlands und das Zusammenwachsen Deutschlands in Europa der Nationalpreis 2000 der Deutschen Nationalstiftung verliehen. Als Essayist und mit seinen zahlreichen Vorträgen gehört er zu den wichtigsten Stimmen der in Deutschland geführten Bioethik-Debatte.

2004
zusammen mit Reinhard Renneberg und Manfred Bofinger
Liebling, Du hast die Katze geklont!
Biotechnologie im Alltag
 
Manfred ReitzManfred Reitz studierte in Mainz Biologie und Publizistik. Er promovierte in medizinischer Mikrobiologie und forschte über Nebenwirkungen von therapeutischen Maßnahmen, unter anderem bei Krebs- und Rheumapatienten. Heute erforscht er molekulare Auswirkungen von Hormonen auf die menschliche Erbsubstanz. Seit den siebziger Jahren schreibt er populärwissenschaftliche Artikel für renommierte Medien und Bücher. Sein Interesse gilt aber nicht ausschließlich den Naturwissenschaften, denn auch Themen aus der Kunst und der Kulturgeschichte stammen aus seiner Feder.


2001
Gene, Gicht und Gallensteine
Wenn Moleküle krank machen


2003
Auf der Fährte der Zeit
Mit naturwissenschaftlichen Methoden vergangene Rätsel entschlüsseln
 
Reinhard RennebergReinhard Renneberg lebt mit zwei nicht geklonten Katzen, einem Kaninchen mit angeborenen Hängeohren, acht unzertrennlichen Zwergpapageien, einem sprechenden Beo und sechs Clownfischen mit dazugehörigen Seeanemonen in Hongkong.
Seit 1995 ist er dort Professor für Bioanalytik und entwickelt u. a. Schnelltests für Herzinfarkt und Schlaganfall, Virus- und Bakterieninfektionen. Zuvor arbeitete er in Berlin-Buch und Münster an Biotests. Reinhard Renneberg ist erfolgreicher Autor von acht Sachbüchern und Monographien. Sein neuestes Lehrbuch "Biotechnologie für Einsteiger" ist gerade erschienen. Darüber hinaus ist er an zwei Biotechnologie-startup-Firmen in Deutschland und China beteiligt.


2004
zusammen mit Jens Reich und Manfred Bofinger
Liebling, Du hast die Katze geklont!
Biotechnologie im Alltag
 
Klaus-Heinrich RöhmKlaus-Heinrich Röhm stammt aus Stuttgart. Er studierte in Tübingen und Marburg. Nach seiner Promotion bei Friedhelm Schneider und der Habilitation im Fach Biochemie wurde er 1986 zum Honorarprofessor am Fachbereich Medizin ernannt. Sein Forschungsgebiet ist der Aminosäure- und Proteinstoffwechsel, wobei ihn vor allem die Beziehungen zwischen Struktur und Funktion diverser Enzyme interessieren. Zusammen mit Jan Koolman ist er Herausgeber des "Taschenatlas Biochemie".


1998
zusammen mit Jan Koolman, Hans Möller
Kaffee, Käse, Karies ...
Biochemie im Alltag

2005
zusammen mit Cornelia Bartels, Heike Göllner, Jan Koolman, Edmund Maser
Tabletten, Tropfen und Tinkturen
 
Wiebke SalzmannWiebke Salzmann ist 1964 geboren und in Mönchengladbach aufgewachsen. Sie studierte in Braunschweig Physik und promovierte im Bereich Magnetosphärenphysik. Nach einem Abstecher in die Bodenphysik an der Universität Rostock ist sie seit dem Jahr 2000 selbstständig tätig als freiberufliche Autorin und Lektorin, u. a. für Lexika und Fachzeitschriften, Schwerpunkt Naturwissenschaften. Daneben hat sie auch Kurzkrimis und Märchen veröffentlicht.


2007
Der Urknall und andere Katastrophen
 
Martin SchneiderMartin Schneider studierte Philosophie, Biologie und Germanistik in Aachen, Wien und Münster. Statt ins Lehramt drängt es ihn nach dem Examen im Jahre 1988 in den Wissenschaftsjournalismus, unterstützt durch ein Stipendium der Robert-Bosch-Stiftung. Nach zwei Jahren Tätigkeit in der Pressestelle der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Bonn arbeitete er als freier Wissenschaftsjournalist für verschiedene Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehsender, zunächst schwerpunktmäßig für den Norddeutschen Rundfunk in Hamburg. 1995 wechselte er in die Wissenschaftsredaktion des Süddeutschen Rundfunks in Mannheim. Die Fusion von SDR und SWF führte ihn nach Baden-Baden, wo er heute die Fernseh-Wissenschaftsredaktion des Südwestdeutschen Rundfunks (SWR) leitet. Seine Filme wurden mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Achema-Fernsehpreis und dem Deutschen Wirtschaftsfilmpreis.

2002
Teflon, Post-it und Viagra
Große Entdeckungen durch kleine Zufälle
 
Heinz Georg SchusterHeinz Georg Schuster hat einen Lehrstuhl für Theoretische Physik an der Universität Kiel. Er arbeitete mehrere Forschungssemester am Weizmann Institute of Science in Rehovot, Israel, und am California Institute of Technology in Pasadena, USA. Sein Buch "Deterministisches Chaos" wurde in fünf Sprachen übersetzt. Derzeit untersucht er die Dynamik von komplexen adaptiven Systemen und hat dazu ebenfalls eine Monographie verfasst.

2002
Handbook of Graphs and Networks: From the Genome to the Internet

2007
Bewusst oder unbewusst?
Handbook of Chaos Control

2008
Reviews of Nonlinear Dynamics and Complexity: Volume 1

2009
Reviews of Nonlinear Dynamics and Complexity: Volume 2
 
Georg SchwedtGeorg Schwedt studierte Chemie in Göttingen und Hannover. Im Anschluss übernahm er eine Abteilungsleitung am Chemischen Untersuchungsamt Hagen und habilitierte sich 1978 in Analytischer Chemie an der Universität Siegen. Weitere Stationen waren Göttingen und Stuttgart. Seit 1987 ist er Professor für Anorganische und Analytische Chemie an der TU Clausthal.
Georg Schwedt entwickelte das Mitmachlabor SuperLab und ist mit seinen zahlreichen Experimentalvorträgen zur Chemie von Supermarktprodukten, historischer Chemie und weiteren Themen bundesweit bekannt. Zweimal wurde er vom Stifterverband der Deutschen Wissenschaft im Förderprogramm Wissenschaft im Dialog ausgezeichnet. Er ist Autor zahlreicher Sach- und Lehrbücher.

Wir gratulieren unserem Bestsellerautor Professor Dr. Georg Schwedt ganz herzlich zur Auszeichnung mit dem 'GDCh-Preis für Journalisten und Schriftsteller' und wünschen uns natürlich noch viele interessante Themen, mit denen wir die Reihe seiner erfolgreichen Publikationen mit unserem Verlag fortsetzen können.

Eine Auswahl

2002
Chemische Experimente in Schlössern, Klöstern und Museen
Aus Hexenküche und Zauberlabor

2003
Chemische Experimente in naturwissenschaftlich-technischen Museen
Farbige Feuer und feurige Farben

2003
Experimente mit Supermarktprodukten
Eine chemische Warenkunde

Noch mehr Experimente mit Supermarktprodukten
Das Periodensystem als Wegweiser

2006
Was ist wirklich drin?
Produkte aus dem Supermarkt

Vom Tante-Emma-Laden zum Supermarkt
Eine Kulturgeschichte des Einkaufens

2007
Chemie für alle Jahreszeiten


2009
Chemie und Literatur - ein ungewöhnlicher Flirt
 
Gernot SegelbacherGernot Segelbacher studierte Biologie in Tübingen. Seine Dissertation fertigte er über die Populationsgenetik von Auerhühnern an. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Freiburg und des Max-Planck Instituts für Ornithologie in Radolfzell und beschäftigt sich mit der Anwendung molekularer Methoden im Natur- und Artenschutz. Dabei untersucht er unter anderem die Paarungssysteme von Singvögeln und Raufußhühnern.

2006
zusammen mit Jürgen Tomiuk und Klaus Wöhrmann
Partnerwahl und Seitensprung
 
Andreas SentkerAndreas Sentker, geboren 1964, studierte Biologie und Rhetorik in Tübingen. Fachwissen und Praxis seiner beiden Studienfächer kann er als Wissenschaftsjournalist ideal kombinieren. Seit 1998 leitet er das Ressort "Wissen" der Hamburger Wochenzeitung Die Zeit. Seit 2004 gibt er das Magazin ZEITwissen heraus.
Als verantwortlicher Redakteur ist Andreas Sentker stellvertretend für das Redaktionsteam Wissenschaft der Wochenzeitung Die Zeit der Kulturpreis - Cultural Award 2005 der Eduard-Rhein-Stiftung verliehen worden.

1999
zusammen mit Klaus Wöhrmann und Jürgen Tomiuk
Früchte der Zukunft?
Grüne Gentechnik
 
Dietrich StoltzenbergDietrich Stoltzenberg wurde als Sohn des Fabrikanten und Chemikers Hugo Stoltzenberg und der Chemikerin Margarethe Stoltzenberg-Bergius in Hamburg geboren. Er studierte Chemie an der Technischen Hochschule Karlsruhe und arbeitete nach seiner Promotion für die Phoenix-Gummiwerke und Unilever.
Seit seiner Pensionierung im Jahre 1984 beriet er Unternehmen in Fragen des Umweltschutzes und der Toxikologie. Sein Interesse für die Geschichte der Chemie beschäftigte ihn zunehmend, und so recherchierte und publizierte er viel zu diesem Thema. So entstand 1994 auch die erste deutschsprachige Fritz-Haber-Biographie, die als eines der Wissenschaftsbücher des Jahres von der Zeitschrift Bild der Wissenschaft ausgezeichnet wurde. 1997 erhielt Dietrich Stoltzenberg dafür den Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker für Schriftsteller.

1994
Fritz Haber
Chemiker, Nobelpreisträger, Deutscher, Jude
 
Christian SynwoldtChristian Synwoldt studierte Elektrotechnik an der Technischen Universität Berlin. Zu seinen beruflichen Stationen zählen die Entwicklung elektronischer Präzisionsmessgeräte so wie Positionen in der Industrie und Beratung. Seit 2004 ist er selbstständiger Consultant und u.a. für eine Erfindergruppe im Bereich Regenerative Energien tätig. In seinen Sachbüchern erläutert er verständlich und unterhaltsam die Elektronik im Alltag und Fragen der Energieversorgung. Von Christian Synwoldt ist außerdem bei Wiley-VCH erschienen: "Mehr als Sonne, Wind und Wasser".


2009
Alles über Strom
So funktioniert Alltagselektronik
 
Lutz F. TietzeLutz F. Tietze studierte in Kiel und Freiburg Chemie und hielt sich nach seiner Promotion zu Forschungszwecken am MIT (USA) und in Cambridge (UK) auf. 1975 habilitierte er sich in Münster. Über Dortmund gelangte er nach Göttingen, wo er sowohl die Leitung des Instituts für Organische Chemie übernahm als auch Dekan der Chemischen Fakultät war. Neben zahlreichen Stipendien, Gastprofessuren, Preisen für Vorträge und anderen Anerkennungen, wurde ihm u.a. die Ehrendoktorwürde der Universität Szeged (Ungarn, 1994) verliehen, der Grignard-Wittig-Preis der Französischen Chemischen Gesellschaft (2002) und die Emil-Fischer-Medaille der Gesellschaft Deutscher Chemiker (2004). Lutz F. Tietze ist seit 1997 Präsident des Deutschen Zentralverbandes der Chemie und seit 2004 Mitglied des DFG Fachkollegiums. Zu seinem 60. Geburtstag wurde ihm von seinem Arbeitskreis das Buch "What's Cooking in Chemistry" gewidmet.

2003
Hubertus P. Bell, Tim Feuerstein, Carlos E. Güntner, Sören Hölsken, Jan Klaas Lohmann (Hrsg.)
What's Cooking in Chemistry?
How Leading Chemists Succeed in the Kitchen
 
Jürgen TomiukJürgen Tomiuk studierte Biologie und Mathematik. Nach einem Forschungsaufenthalt am Britischen Museum für Naturgeschichte lehrt er seit 1981 an der Universität Tübingen, unterbrochen durch Arbeiten an mehreren Forschungsprojekten in Dänemark.
Seit dem Jahr 2000 ist er Professor und unterrichtet Populations- und Evolutionsgenetik. Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte sind die Evolution asexueller Vermehrung bei Tieren, die genetischen Grundlagen des Paarungsverhaltens, und die Bedeutung genomischer Instabilität bei genetischen Erkrankungen des Menschen.

1999
zusammen mit Klaus Wöhrmann und Andreas Sentker
Früchte der Zukunft?
Grüne Gentechnik
 
Ekkehard UngerEkkehard Unger wurde 1963 in Leipzig geboren. Nach einer Laborantenlehre in Böhlen hielt er sich von der Chemie geheilt und war als Sozialarbeiter, als Züchter von mycobacterium tuberculosis und als Erdnussröster tätig. Ein Rückfall warf ihn in alte Gleise, und so studierte er Chemie in Halle, Leipzig und Wien mit anschließender Promotion in organischer Synthesechemie. Ekkehard Unger verbrachte zwei Jahre in Neuseeland. Er glaubt an den erkennbaren roten Faden in der Wissenschaft, was "Auweia Chemie", sein Erstlingswerk, anschaulich zeigt.


1998
Auweia Chemie
 
Steven Vogel ist James B. Duke Professor für Biologie an der Duke Universität in Durham, North Carolina. 1990 erhielt er den Irving und Jean Stone Preis als Wissenschaftsautor für Sachbücher. Seit langen Jahren ist er Mitglied der Amerikanischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften. Seine Arbeiten sind in Scientific American, American Scientist, Natural History, Discover und Technology Review erschienen.

2000
Von Grashalmen und Hochhäusern
Mechanische Schöpfungen in Natur und Technik
 
Patrick Voss-de HaanPatrick Voss-de Haan studierte in Stanford und Mainz, beschäftigte sich in seiner Diplomarbeit mit Atom- und Laserphysik und promovierte in Mainz 1999 in Festkörperphysik. Seit 2000 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter beim BKA. Seit seinem Studium arbeitet er auch als freier Wissenschaftsjournalist für Zeitungen, Zeitschriften und Buchverlage.


2005
Physik auf der Spur
Kriminaltechnik heute
 
Bern VowinkelBernd Vowinkel absolvierte ein Ingenieur-Studium der Nachrichtentechnik in Gießen, bevor er Physik und Astronomie in Bonn studierte. Nach einer Tätigkeit als Wissenschaftler am Radioastronomischen Institut der Universität Bonn ging er ans 1. Physikalische Institut der Universität zu Köln.
Bernd Vowinkels Arbeitsgebiete umfassen die Halbleiter- und Mikrowellentechnik, sowie die Radioastronomie. Er ist der Autor von 75 Fachartikeln und zwei Fachbüchern.


2006
Maschinen mit Bewusstsein - Wohin führt künstliche Intelligenz?
 
Barry Werth ist freier Journalist und schreibt regelmäßig über Wirtschaft und Naturwissenschaften, unter anderem auch für die New York Times.
Ihr Zusammenwirken in der Pharmaindustrie schildert er informativ und fesselnd in seinem Buch "Das Milliarden-Dollar-Molekül".

1996
Das Milliarden-Dollar-Molekül
 
Klaus WöhrmannKlaus Wöhrmann studierte Landwirtschaft an der Universität Gießen und promovierte über Mutationszüchtung. Während eines Postdoktorandenaufenthalts in Kalifornien arbeitete er sich in die Populationsgenetik ein. Als Professor in Tübingen standen und stehen die Erforschung genetischer und ökologischer Wechselwirkungen sowie die Risikoforschung bei der Freisetzung transgener Organismen im Mittelpunkt seines Interesses, das er auch über den Ruhestand hinaus weiter pflegt.


1999
zusammen mit Andreas Sentker und Jürgen Tomiuk
Früchte der Zukunft?
Grüne Gentechnik
 
Heinrich ZanklHeinrich Zankl schloss sein Studium der Veterinärmedizin in München 1967 mit der Promotion ab. Wissenschaftlich arbeitete er zunächst weiter an der Tierärztlichen Fakultät, wechselte dann aber zum Münchner Max-Planck-Institut für Psychiatrie. Parallel zu seinen dortigen Aufgaben studierte Heinrich Zankl Anthropologie und Humangenetik und promovierte 1974 auch in diesem Fachbereich. Anschließend wechselte er als Akademischer Rat ans Institut für Humangenetik an der Universität des Saarlandes, und habilitierte sich dort in Humangenetik. Von 1979 bis 2006 war er Professor für Humanbiologie und Humangenetik an der Universität Kaiserslautern.


2003
Fälscher, Schwindler, Scharlatane
Betrug in Forschung und Wissenschaft

2005
Nobelpreise: Brisante Affairen, umstrittene Entscheidungen