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  Ausführliches Inhaltsverzeichnis  
 
Teil I Einführung in die Zelle  
1 Zellen und Genome 3
1.1 Die allgemeinen Merkmale von Zellen auf der Erde 3
1.1.1 Alle Zellen speichern ihre Erbinformation im gleichen linearen chemischen Code (DNA) 4
1.1.2 Alle Zellen replizieren ihre Erbinformation durch Matrizen gesteuerte Polymerisation 5
1.1.3 Alle Zellen transkribieren Teile ihrer Erbinformation in die gleiche Zwischenform (RNA) 7
1.1.4 Alle Zellen verwenden Proteine als Katalysatoren 8
1.1.5 Alle Zellen übersetzen RNA auf die gleiche Weise in Protein 9
1.1.6 Ein Gen ist ein Stück der genetischen Information, das einem Protein entspricht 10
1.1.7 Leben braucht Freie Energie 11
1.1.8 Alle Zellen arbeiten als biochemische Fabriken, die die gleichen Grundbausteine handhaben 12
1.1.9 Alle Zellen sind von einer Plasmamembran umgeben, durch die Nährstoffe und Abfallstoffe hindurch passieren müssen 13
1.1.10 Eine lebende Zelle kann mit weniger als 500 Genen auskommen 14
  Zusammenfassung 14
1.2 Die Vielfalt der Genome und der Stammbaum des Lebens 15
1.2.1 Zellen können durch verschiedene Quellen Freier Energie angetrieben werden 16
1.2.2 Manche Zellen fixieren für andere Stickstoff und Kohlendioxid 17
1.2.3 Die größte biochemische Diversität findet man bei Prokaryotenzellen 18
1.2.4 Der Stammbaum des Lebens hat drei Hauptäste: Bakterien, Archaeen und Eukaryoten 19
1.2.5 Manche Gene haben sich schnell evolviert, andere sind hoch konserviert 21
1.2.6 Die meisten Bakterien und Archaeen besitzen 1000 bis 4000 Gene 22
1.2.7 Neue Gene werden aus bereits vorhandenen Genen erzeugt 23
1.2.8 Genverdoppelung lässt Familien verwandter Gene in einer einzigen Zelle entstehen 24
1.2.9 Gene können zwischen Organismen übertragen werden -- sowohl in der Natur als auch im Laboratorium 26
1.2.10 Horizontaler Austausch von genetischer Information innerhalb einer Spezies geschieht durch Geschlechtsvorgänge 26
1.2.11 Die Funktion eines Gens lässt sich oft aus seiner Sequenz ableiten 27
1.2.12 Mehr als 200 Genfamilien sind allen drei Hauptästen im Stammbaum des Lebens gemein 28
1.2.13 Mutationen decken die Funktionen von Genen auf 29
1.2.14 Molekularbiologen haben sich eingehend mit E. coli beschäftigt 30
  Zusammenfassung 31
1.3 Genetische Information bei Eukaryoten 31
1.3.1 Eukaryotenzellen könnten als Räuber entstanden sein 32
1.3.2 Eukaryotenzellen evoluierten durch eine Symbiose 33
1.3.3 Eukaryoten haben zusammengesetzte Genome 36
1.3.4 Eukaryoten-Genome sind groß 36
1.3.5 Eukaryoten-Genome enthalten viel Kontroll-DNA 37
1.3.6 Das Genom definiert das Programm der ontogenetischen Entwicklung eines Vielzellers 37
1.3.7 Viele Eukaryoten leben als Einzelzellen: Die Protisten 39
1.3.8 Eine Hefe dient als Minimalmodell-Eukaryot 40
1.3.9 Die Expressionsstärke aller Gene eines Organismus kann gleichzeitig gemessen werden 41
1.3.10 Arabidopsis wurde aus 300.000 Spezies als Modellpflanze ausgewählt 41
1.3.11 Die Welt der Tierzellen wird durch einen Wurm, eine Fliege, eine Maus und den Menschen repräsentiert 43
1.3.12 Untersuchungen an Drosophila liefern einen Schlüssel zur Wirbeltier-Ontogenese 44
1.3.13 Das Vertebraten-Genom ist ein Produkt wiederholter Duplikationen 45
1.3.14 Genetische Redundanz ist ein Problem für Genetiker, aber sie gibt evoluierenden Organismen Entwicklungsmöglichkeiten 46
1.3.15 Die Maus dient als Modell für Säugetiere 46
1.3.16 Menschen melden ihre eigenen Eigenheiten 48
1.3.17 Wir alle unterscheiden uns in Einzelheiten 49
  Zusammenfassung 49
  Literatur 50
2 Zellchemie und Biosynthese 53
2.1 Die chemischen Bestandteile einer Zelle 53
2.1.1 Zellen bestehen aus einigen wenigen Atom-Arten 54
2.1.2 Die äußersten Elektronen bestimmen, wie Atome miteinander wechselwirken 55
2.1.3 Ionenbindungen entstehen durch Aufnahme oder Abgabe von Elektronen 58
2.1.4 Kovalenzbindungen entstehen, indem sich Atome Elektronen teilen 59
2.1.5 Es gibt verschiedene Typen von Kovalenzbindungen 60
2.1.6 Ein Atom verhält sich oft, als hätte es einen festen Radius 61
2.1.7 Wasser ist die vorherrschende Substanz in Zellen 64
2.1.8 Einige polare Moleküle bilden in Wasser Säuren und Basen 65
2.1.9 Vier Arten nicht kovalenter Wechselwirkungen bringen Moleküle in Zellen zusammen 68
2.1.10 Zellen sind aus Kohlenstoffverbindungen aufgebaut 72
2.1.11 Zellen enthalten vier Hauptfamilien kleiner organischer Moleküle 72
2.1.12 Zucker sind eine Energiequelle für die Zelle und bilden zugleich die Untereinheiten von Polysacchariden 73
2.1.13 Fettsäuren sind die Bestandteile der Zellmembranen 78
2.1.14 Aminosäuren sind die Untereinheiten der Proteine 79
2.1.15 Nucleotide sind die Untereinheiten von DNA und RNA 82
2.1.16 Die Chemie der Zellen wird durch Makromoleküle mit bemerkenswerten Eigenschaften beherrscht 87
2.1.17 Nicht kovalente Bindungen spezifizieren sowohl die genaue Form eines Makromoleküls als auch seine Bindung an andere Moleküle 88
  Zusammenfassung 90
2.2 Katalyse und Energienutzung durch Zellen 90
2.2.1 Der Zellstoffwechsel wird durch Enzyme organisiert 91
2.2.2 Biologische Ordnung wird durch Freisetzen von Wärmeenergie aus Zellen möglich 91
2.2.3 Photosynthetisierende Organismen benutzen Sonnenlicht zur Synthese organischer Moleküle 94
2.2.4 Zellen gewinnen Energie durch die Oxidation organischer Moleküle 96
2.2.5 Bei Oxidation und Reduktion finden Elektronenübertragungen statt 97
2.2.6 Enzyme erniedrigen die Hürden, die chemische Reaktionen überspringen müssen 99
2.2.7 Wie Enzyme ihre Substrate finden: Die Wichtigkeit schneller Diffusion 100
2.2.8 Die Änderung der Freien Energie in einer Reaktion bestimmt, ob sie ablaufen kann 103
2.2.9 Die Konzentration der Reaktionspartner beeinflusst G 103
2.2.10 Bei gekoppelten Reaktionen summieren sich die Go-Werte 107
2.2.11 Aktivierte Transportermoleküle sind für Biosynthesen wichtig 108
2.2.12 Die Bildung eines aktivierten Transporters ist an eine energetisch günstige Reaktion gekoppelt 109
2.2.13 ATP ist das meistverwendete aktivierte Transportermolekül 110
2.2.14 In ATP gespeicherte Energie wird häufig genutzt, um zwei Moleküle zu verknüpfen 111
2.2.15 NADH und NADPH sind wichtige Elektronentransporter 112
2.2.16 Es gibt viele aktivierte Transportmoleküle in Zellen 115
2.2.17 Die Synthese von Biopolymeren erfordert die Zufuhr von Energie 116
  Zusammenfassung 119
2.3 Wie Zellen Energie aus Nahrung gewinnen 120
2.3.1 Nahrungsmoleküle werden in drei Stufen abgebaut, um ATP zu erzeugen 120
2.3.2 Die Glykolyse ist der zentrale ATP-erzeugende Stoffwechselweg 122
2.3.3 Gärungen gestatten die Synthese von ATP in Abwesenheit von Sauerstoff 126
2.3.4 Die Glykolyse zeigt, wie Enzyme Oxidation und Energiespeicherung koppeln 127
2.3.5 Sowohl Zucker als auch Fette werden in den Mitochondrien zu Acetyl-CoA abgebaut 130
2.3.6 Der Zitronensäurezyklus erzeugt NADH durch Oxidation von Acetylgruppen zu CO2 132
2.3.7 In den meisten Zellen treibt der Elektronentransport die Synthese des Hauptteils von ATP an 133
2.3.8 Organismen lagern Nahrungsmoleküle in speziellen Speichern 136
2.3.9 Aminosäuren und Nucleotide sind Teil des Stickstoffkreislaufs 139
2.3.10 Viele Biosynthesewege beginnen mit der Glykolyse oder dem Zitronensäurezyklus 139
2.3.11 Der Stoffwechsel ist geordnet und geregelt 140
  Zusammenfassung 143
  Literatur 143
3 Proteine 147
3.1 Form und Struktur von Proteinen 147
3.1.1 Die Form eines Proteins wird durch seine Aminosäuresequenz bestimmt 148
3.1.2 Proteine falten sich zur Konformation mit der geringsten Energie 156
3.1.3 Die -Helix und das -Faltblatt sind allgemeine Faltungsmuster 157
3.1.4 Die Proteindomäne ist eine Grundeinheit der Organisation 160
3.1.5 Nur wenige der vielen möglichen Polypeptidketten sind brauchbar 161
3.1.6 Proteine können in viele Familien eingeteilt werden 162
3.1.7 Proteine können eine begrenzte Anzahl unterschiedlicher Proteinfaltungen annehmen 164
3.1.8 Die Suche nach Sequenzhomologien kann nahe Verwandtschaften aufdecken 164
3.1.9 Durch computergestützte Methoden können Aminosäuresequenzen bekannten Proteinfaltungen zugeordnet werden 165
3.1.10 Manche Proteindomänen -- so genannte Module -- bilden Teile vieler verschiedener Proteine 166
3.1.11 Das Genom des Menschen codiert für einen komplexen Satz von Proteinen, der noch viel Unbekanntes zur Erklärung offen lässt 167
3.1.12 Größere Proteinmoleküle enthalten oft mehr als eine Polypeptidkette 168
3.1.13 Einige Proteine bilden lange helikale Filamente 169
3.1.14 Ein Proteinmolekül kann eine lange Faserform haben 172
3.1.15 Extrazelluläre Proteine werden häufig durch kovalente Vernetzung stabilisiert 173
3.1.16 Proteinmoleküle dienen oft als Untereinheiten für den Zusammenbau großer Strukturen 174
3.1.17 Viele Strukturen in der Zelle können sich selbstständig zusammenbauen 175
3.1.18 Die Ausbildung komplexer biologischer Strukturen wird oft durch Hilfsfaktoren unterstützt 178
  Zusammenfassung 179
3.2 Proteinfunktion 179
3.2.1 Alle Proteine binden an andere Moleküle 179
3.2.2 Die Einzelheiten der Konformation eines Proteins bestimmen seine chemischen Eigenschaften 181
3.2.3 Sequenzvergleiche zwischen Mitgliedern von Proteinfamilien decken entscheidende Liganden-Bindungsstellen auf 182
3.2.4 Proteine binden über verschiedene Grenzflächen-Typen an andere Proteine 183
3.2.5 Die Bindungsstellen von Antikörpern sind besonders vielseitig 183
3.2.6 Die Bindungsstärke wird durch die Gleichgewichtskonstante gemessen 184
3.2.7 Enzyme sind wirkungsvolle und hoch spezifische Katalysatoren 186
3.2.8 Die Substratbindung ist der erste Schritt der Enzymkatalyse 187
3.2.9 Enzyme beschleunigen Reaktionen durch selektive Stabilisierung von Übergangszuständen 190
3.2.10 Enzyme können Säure- und Basen-Katalyse gleichzeitig einsetzen 191
3.2.11 Lysozym veranschaulicht, wie ein Enzym arbeitet 192
3.2.12 Fest gebundene kleine Moleküle verleihen Proteinen zusätzliche Funktionen 194
3.2.13 Multienzymkomplexe helfen, die Geschwindigkeit des Zellstoffwechsels zu steigern 196
3.2.14 Die katalytischen Aktivitäten von Enzymen werden kontrolliert 197
3.2.15 Allosterische Enzyme besitzen zwei oder mehr wechselwirkende Bindungsstellen 198
3.2.16 Zwei Liganden mit gekoppelten Bindungsstellen beeinflussen ihre Bindungen gegenseitig 199
3.2.17 Symmetrische Proteinaggregate erzeugen kooperative allosterische Übergänge 200
3.2.18 Der allosterische Übergang bei der Aspartat-Transcarbamoylase ist bis ins atomare Detail aufgeklärt 201
3.2.19 Viele Änderungen in Proteinen werden durch Phosphorylierung bewirkt 203
3.2.20 Eine Eukaryotenzelle enthält eine große Vielfalt von Protein-Kinasen und Protein-Phosphatasen 204
3.2.21 Die Kontrolle von Cdk- und Src-Proteinkinasen zeigt, wie ein Protein als Mikrochip fungieren kann 206
3.2.22 Proteine, die GTP binden und hydrolysieren, sind allgegenwärtige Zell-Regulatoren 207
3.2.23 Regulationsproteine kontrollieren die Aktivität von GTP-Bindeproteinen, indem sie bestimmen, ob GTP oder GDP gebunden wird 208
3.2.24 Große Proteinbewegungen können aus kleinen erzeugt werden 209
3.2.25 Motorproteine erzeugen große Bewegungen in Zellen 211
3.2.26 Membrangebundene Transporter pumpen unter Energieverbrauch Moleküle durch Membranen 212
3.2.27 Proteine bilden oft große Komplexe, die als Proteinmaschinen fungieren 213
3.2.28 Der Zellfunktion liegen komplexe Netzwerke von Proteinwechselwirkungen zugrunde 214
  Zusammenfassung 215
  Literatur 216
Teil II Genetische Grundmechanismen  
4 DNA und Chromosomen 221
4.1 Struktur und Funktion von DNA 223
4.1.1 Ein DNA-Molekül besteht aus zwei komplementären Nucleotidketten 223
4.1.2 Die Struktur der DNA bietet einen Mechanismus für die Vererbung 225
4.1.3 Bei Eukaryoten ist die DNA in einem Zellkern eingeschlossen 227
  Zusammenfassung 228
4.2 Chromosomen-DNA und ihre Verpackung in der Chromatinfaser 228
4.2.1 Die DNA von Eukaryoten ist in einen Satz von Chromosomen verpackt 229
4.2.2 Chromosomen enthalten lange Ketten von Genen 231
4.2.3 Die Nucleotidsequenz des menschlichen Genoms zeigt, wie Gene beim Menschen angeordnet sind 232
4.2.4 Beim Vergleich der DNA verwandter Organismen lassen sich konservierte Abschnitte von nicht konservierten Bereichen der DNA-Sequenz unterscheiden 234
4.2.5 Chromosomen liegen im Laufe des Zelllebens in verschiedenen Zuständen vor 236
4.2.6 Jedes DNA-Molekül, das ein lineares Chromosom bildet, muss ein Centromer, zwei Telomere und mindestens einen Replikationsursprung enthalten 238
4.2.7 DNA-Moleküle sind in den Chromosomen hoch verdichtet 239
4.2.8 Nucleosomen sind die Grundeinheiten der Chromosomenstruktur bei Eukaryoten 239
4.2.9 Die Struktur der Nucleosomkernpartikel legt die Packung der DNA offen 240
4.2.10 Die Lage der Nucleosomen auf der DNA wird durch die Flexibilität der DNA und anderer DNA bindenden Proteine bestimmt 243
4.2.11 Nucleosomen werden gewöhnlich zusammen in eine kompakte Chromatinfaser gepackt 244
4.2.12 ATP-getriebene Chromatin-Umformungsmaschinen ändern die Nucleosomenstruktur 246
4.2.13 Kovalente Modifikationen der Histonschwänze können das Chromatin erheblich beeinflussen 247
  Zusammenfassung 249
4.3 Die Gesamtstruktur der Chromosomen 250
4.3.1 Lampenbürstenchromosomen enthalten Schleifen unverdichteten Chromatins 251
4.3.2 Polytänchromosomen von Drosophila sind zu einem Muster abwechselnder Banden und Interbanden angeordnet 253
4.3.3 Banden und Interbanden der Polytänchromosomen enthalten Gene 254
4.3.4 Einzelne Banden eines Polytänchromosoms können sich als Einheit entfalten und wieder zurückfalten 254
4.3.5 Heterochromatin ist hoch organisiert und normalerweise transkriptionsinaktiv 257
4.3.6 Die Enden der Chromosomen bestehen aus einem besonderen Heterochromatin 258
4.3.7 Centromere sind ebenfalls in Heterochromatin verpackt 261
4.3.8 Heterochromatin kann einen Abwehrmechanismus gegen springende DNA-Elemente bieten 263
4.3.9 Mitotische Chromosomen werden von besonders hoch kondensiertem Chromatin gebildet 264
4.3.10 Jedes Mitosechromosom enthält ein charakteristisches Muster sehr großer Domänen 266
4.3.11 Einzelne Chromosomen belegen getrennte Bereiche in einem Interphasekern 267
  Zusammenfassung 268
  Literatur 269
5 Replikation, Reparatur und Rekombination von DNA 271
5.1 Die Erhaltung der DNA-Sequenzen 271
5.1.1 Mutationsraten sind sehr niedrig 272
5.1.2 Viele Mutationen in Proteinen sind schädlich und werden durch natürliche Selektion ausgemerzt 273
5.1.3 Geringe Mutationsraten sind unerlässlich für das Leben, wie wir es kennen 273
  Zusammenfassung 274
5.2 Mechanismen der DNA-Replikation 274
5.2.1 Basenpaarung ist die Grundlage für die DNA-Replikation und die DNA-Reparatur 274
5.2.2 Die Replikationsgabel ist unsymmetrisch 276
5.2.3 Die hohe Genauigkeit der DNA-Replikation verlangt mehrere "Korrekturlese"-Mechanismen 278
5.2.4 Nur die DNA-Replikation in 5'3'-Richtung ermöglicht wirksame Fehlerkorrektur 280
5.2.5 Ein besonderes nucleotidpolymerisierendes Enzym synthetisiert am Folgestrang kurze Primermoleküle 280
5.2.6 Besondere Proteine helfen, die DNA-Doppelhelix vor der Replikationsgabel zu öffnen 282
5.2.7 Ein gleitender Ring hält die wandernde DNA-Polymerase an der DNA fest 284
5.2.8 Die Proteine an der Replikationsgabel wirken zusammen als "Replikationsmaschine" 285
5.2.9 Ein Fehlpaarungs-Korrekturlesesystem entfernt Replikationsfehler, die der Replikationsmaschine entgehen 288
5.2.10 DNA-Topoisomerasen verhindern, dass sich die DNA während der Replikation verknäult 289
5.2.11 Die DNA-Replikation verläuft in Eukaryoten und Bakterien ähnlich 291
  Zusammenfassung 293
5.3 Die Initiation und Vollendung der DNA-Replikation der Chromosomen 293
5.3.1 DNA-Synthese beginnt an Replikationsursprüngen 294
5.3.2 Bakterielle Chromosomen haben einen einzelnen Replikationsursprung 294
5.3.3 Eukaryotische Chromosomen haben mehrere Replikationsursprünge 296
5.3.4 Die DNA-Replikation bei Eukaryoten findet nur während einer Phase des Zellzyklus statt 297
5.3.5 Verschiedene Abschnitte desselben Chromosoms werden zu unterschiedlichen Zeiten in der S-Phase repliziert 298
5.3.6 Stark kondensiertes Chromatin repliziert spät, während Gene in aktivem Chromatin früh replizieren 298
5.3.7 Bei der Sprosshefe, einem einfachen Eukaryoten, dienen spezifische DNA-Sequenzen als Replikationsursprünge 299
5.3.8 Ein großer Komplex aus mehreren Untereinheiten bindet an eukaryotische Replikationsursprünge 300
5.3.9 DNA-Sequenzen in Säugern, die die Initiation der Replikation bestimmen, waren schwer zu identifizieren 301
5.3.10 Hinter der Replikationsgabel werden neue Nucleosomen zusammengebaut 302
5.3.11 Die Telomerase repliziert Chromosomenenden 303
5.3.12 Die Länge der Telomere wird von Zellen und Organismen reguliert 305
  Zusammenfassung 307
5.4 DNA-Reparatur 307
5.4.1 Ohne Korrektur würden spontane DNA-Schäden die DNA-Sequenz schnell verändern 308
5.4.2 Die DNA-Doppelhelix wird schnell repariert 310
5.4.3 DNA-Schäden können auf mehreren Wegen entfernt werden 311
5.4.4 Die Chemie der DNA-Basen erleichtert die Erkennung von Schäden 313
5.4.5 Doppelstrangbrüche werden mit hoher Effizienz repariert 313
5.4.6 Zellen können DNA-Reparaturenzyme als Reaktion auf DNA-Schädigungen bilden 315
5.4.7 DNA-Schädigungen halten den Zellzyklus auf 316
  Zusammenfassung 317
5.5 Allgemeine Rekombination 317
5.5.1 Kontakte zwischen zwei homologen DNA-Molekülen führen durch Basenpaarung zur allgemeinen Rekombination 318
5.5.2 Die meiotische Rekombination wird durch einen Doppelstrangbruch eingeleitet 319
5.5.3 DNA-Hybridisierungsreaktionen sind ein einfaches Modell für den Basenpaarungsschritt bei der allgemeinen Rekombination 319
5.5.4 Das RecA-Protein und seine Homologen ermöglichen DNA-Einzelsträngen die Paarung mit einem homologen Bereich einer DNA-Doppelhelix 320
5.5.5 Bei Eukaryoten gibt es mehrere zu RecA homologe Proteine, von denen jedes eine spezifische Funktion erfüllt 322
5.5.6 Die allgemeine Rekombination schließt meistens einen Strangaustausch über Kreuz (Holliday-Junction) ein 323
5.5.7 Die allgemeine Rekombination kann Genkonversion verursachen 325
5.5.8 Allgemeine Rekombinationsereignisse führen in mitotischen und meiotischen Zellen zu unterschiedlichen Ergebnissen 326
5.5.9 Fehlpaarungskorrektur kann die wahllose genetische Rekombination zwischen schlecht zusammenpassenden DNA-Sequenzen verhindern 328
  Zusammenfassung 329
5.6 Sequenzspezifische Rekombination 329
5.6.1 Bewegliche genetische Elemente können sich entweder über Transpositions- oder konservative Mechanismen bewegen 330
5.6.2 Sequenzspezifische Rekombination durch Transposition kann ein bewegliches genetisches Element in jede DNA-Sequenz einbauen 331
5.6.3 DNA-only-Transposons bewegen sich durch Schneiden und Wiederverbinden der DNA 332
5.6.4 Manche Viren nutzen sequenzspezifische Rekombination durch Transposition, um sich in die Chromosomen der Wirtszelle einzunisten 333
5.6.5 Retrovirusähnliche Retrotransposons ähneln Retroviren, haben aber keine Proteinhülle 335
5.6.6 Ein Großteil des Genoms des Menschen besteht aus nichtretroviralen Retrotransposons 336
5.6.7 Unterschiedliche transponierbare Elemente überwiegen in unterschiedlichen Organismen 337
5.6.8 Genomsequenzen lassen erkennen, zu welchem Zeitpunkt transponierbare Elemente sich bewegt haben 337
5.6.9 Die konservative sequenzspezifische Rekombination kann DNA reversibel umordnen 338
5.6.10 Konservative sequenzspezifische Rekombination kann verwendet werden, um Gene ein- oder auszuschalten 340
  Zusammenfassung 341
  Literatur 342
6 Wie Zellen das Genom ablesen: Von der DNA zum Protein 345
6.1 Von der DNA zur RNA 348
6.1.1 Abschnitte der DNA-Sequenz werden in RNA umgeschrieben 348
6.1.2 Die Transkription erzeugt RNA, die komplementär zu einem der DNA-Stränge ist 349
6.1.3 Zellen stellen verschiedene RNA-Typen her 352
6.1.4 In der DNA enthaltene Signale teilen der RNA-Polymerase mit, wo sie anfangen und aufhören soll 353
6.1.5 Start- und Stopp-Signale sind in ihrer Nucleotidsequenz heterogen 355
6.1.6 Die Transkriptionsinitiation bei Eukaryoten benötigt viele Proteine 357
6.1.7 Die RNA-Polymerase II benötigt allgemeine Transkriptionsfaktoren 358
6.1.8 Die Polymerase II braucht auch einen Aktivator, einen Mediator und Chromatin modifizierende Proteine 361
6.1.9 Die Verlängerung bei der Transkription bewirkt superhelicale Spannung in der DNA 362
6.1.10 Die Transkriptionselongation ist eng mit dem RNA-Processing gekoppelt 363
6.1.11 RNA-Capping ist die erste Modifikation eukaryotischer prä-mRNAs 366
6.1.12 Intronsequenzen werden aus neu transkribierten prä-mRNAs durch RNA-Spleißen entfernt 366
6.1.13 Nucleotidsequenzen markieren die Spleißstellen 368
6.1.14 RNA-Spleißen wird durch Spleißosomen ausgeführt 369
6.1.15 Das Spleißosom treibt mit der Hydrolyse von ATP eine komplexe Abfolge von RNA-RNA-Umordnungen an 369
6.1.16 Einflüsse der Abfolge in der prä-mRNA helfen bei der Erklärung, wie die richtigen Spleißstellen gewählt werden 371
6.1.17 Ein zweiter Satz von snRNPs spleißt einen kleinen Teil der Intronsequenzen in Tieren und Pflanzen 373
6.1.18 RNA-Spleißen zeigt eine erstaunliche Flexibilität 374
6.1.19 Spleißosom katalysiertes RNA-Spleißen ist wahrscheinlich aus Selbstspleiß-Mechanismen entstanden 375
6.1.20 RNA-Verarbeitungsenzyme erzeugen das 3'-Ende eukaryotischer mRNAs 376
6.1.21 Reife eukaryotische mRNAs werden selektiv aus dem Kern exportiert 378
6.1.22 Die Synthese und das Bearbeiten vieler nicht codierender RNAs erfolgen auch im Kern 380
6.1.23 Der Nucleolus ist eine Ribosomenfabrik 383
6.1.24 Der Kern enthält eine Vielzahl von Substrukturen 385
  Zusammenfassung 387
6.2 Von der RNA zum Protein 388
6.2.1 Eine mRNA wird in Nucleotid-Dreiergruppen entschlüsselt 388
6.2.2 tRNA-Moleküle wählen die zu den mRNA-Codons passenden Aminosäuren aus 389
6.2.3 tRNAs werden kovalent modifiziert, bevor sie den Kern verlassen 391
6.2.4 Spezifische Enzyme koppeln jede Aminosäure an ihr entsprechendes tRNA-Molekül 392
6.2.5 Editing durch RNA-Synthetasen sichert Genauigkeit 393
6.2.6 Aminosäuren werden an das C-terminale Ende einer wachsenden Polypeptidkette angehängt 394
6.2.7 Die Botschaft der RNA wird in Ribosomen entschlüsselt 395
6.2.8 Elongationsfaktoren treiben die Translation voran 398
6.2.9 Das Ribosom ist ein Ribozym 400
6.2.10 Nucleotidsequenzen in der mRNA geben an, wo die Proteinsynthese beginnen soll 402
6.2.11 Stopp-Codons markieren das Ende der Translation 404
6.2.12 Proteine werden von Polyribosomen hergestellt 405
6.2.13 Qualitätskontrollmechanismen überprüfen viele Stadien der Translation 406
6.2.14 Es gibt kleine Abweichungen vom genetischen Standardcode 407
6.2.15 Viele Inhibitoren der prokaryotischen Proteinsynthese werden als Antibiotika eingesetzt 408
6.2.16 Ein Protein beginnt sich schon während seiner Synthese zu falten 409
6.2.17 Molekulare Chaperone betreuen die Faltung vieler Proteine 410
6.2.18 Exponierte hydrophobe Bereiche sind ein wichtiges Signal für die Proteinqualitätskontrolle 412
6.2.19 Das Proteasom baut einen beträchtlichen Anteil der neu synthetisierten Proteine in Zellen ab 413
6.2.20 Ein raffiniertes Ubiquitin verknüpfendes System markiert die Proteine für ihren Abbau 414
6.2.21 Viele Proteine werden durch geregelten Abbau kontrolliert 416
6.2.22 Anormal gefaltete Proteine können Aggregate bilden, die beim Menschen zu zerstörenden Krankheiten führen 418
6.2.23 Es sind viele Schritte von der DNA zum Protein 419
  Zusammenfassung 420
6.3 Die RNA-Welt und die Ursprünge des Lebens 421
6.3.1 Leben benötigt Autokatalyse 422
6.3.2 Polynucleotide können Informationen speichern und chemische Reaktionen katalysieren 422
6.3.3 Eine prä-RNA-Welt ging möglicherweise einer RNA-Welt voraus 423
6.3.4 Einzelsträngige RNA-Moleküle können sich zu sehr komplizierten Strukturen falten 424
6.3.5 Selbstreplizierende Moleküle unterliegen der natürlichen Selektion 427
6.3.6 Wie ist die Proteinsynthese entstanden? 428
6.3.7 Alle heutigen Zellen verwenden DNA als Erbmaterial 429
  Zusammenfassung 429
  Literatur 430
7 Kontrolle der Genexpression 433
7.1 Ein Überblick über die Genkontrolle 433
7.1.1 Die verschiedenen Zelltypen eines vielzelligen Organismus enthalten die gleiche DNA 434
7.1.2 Verschiedene Zelltypen synthetisieren einen unterschiedlichen Satz von Proteinen 434
7.1.3 Eine Zelle kann die Expression ihrer Gene als Antwort auf Außensignale verändern 437
7.1.4 Genexpression kann auf vielen Stufen der Informationsübertragung von DNA zu RNA und Protein reguliert werden 437
  Zusammenfassung 438
7.2 DNA-Bindungsmotive in Genregulatorproteinen 438
7.2.1 Genregulatorproteine wurden mithilfe der Bakteriengenetik entdeckt 439
7.2.2 Die Außenseite der DNA-Helix kann von Proteinen gelesen werden 439
7.2.3 Die Geometrie der DNA-Doppelhelix hängt von ihrer Nucleotidsequenz ab 441
7.2.4 Kurze DNA-Sequenzen sind Grundkomponenten genetischer Schalter 442
7.2.5 Genregulatorproteine enthalten Strukturmotive, die DNA-Sequenzen lesen können 443
7.2.6 Das Helix-Turn-Helix-Motiv ist eines der einfachsten und häufigsten DNA bindenden Motive 443
7.2.7 Proteine mit Homöodomänen sind eine spezielle Klasse von Helix-Turn-Helix-Proteinen 445
7.2.8 Es gibt mehrere Arten von DNA bindenden Zinkfinger-Motiven 446
7.2.9 Auch -Faltblätter können DNA erkennen 447
7.2.10 Das Leucin-Zipper-Motiv vermittelt sowohl die DNA-Bindung als auch die Proteindimerisierung 448
7.2.11 Heterodimerisierung vergrößert das durch Genregulatorproteine erkannte Repertoire der DNA-Sequenzen 448
7.2.12 Das Helix-Loop-Helix-Motiv vermittelt ebenfalls Dimerisierung und DNA-Bindung 450
7.2.13 Es ist noch nicht möglich, die von allen Genregulatorproteinen erkannte DNA-Sequenz genau vorherzusagen 451
7.2.14 Ein Gelverzögerungstest ermöglicht leicht den Nachweis sequenzspezifischer DNA bindender Proteine 451
7.2.15 DNA-Affinitätschromatographie erleichtert die Isolierung DNA-Sequenzspezifisch bindender Proteine 453
7.2.16 Die DNA-Sequenz, die von einem Genregulatorprotein erkannt wird, kann bestimmt werden 454
7.2.17 Eine Chromatin-Immunfällung identifiziert DNA-Stellen, die von Genregulatorproteinen in lebenden Zellen besetzt werden 455
  Zusammenfassung 455
7.3 Wie genetische Schalter arbeiten 456
7.3.1 Der Tryptophanrepressor ist ein einfacher Schalter, der Gene in Bakterien ein- und ausschaltet 456
7.3.2 Transkriptions-Aktivatorproteine schalten Gene ein 458
7.3.3 Ein Transkriptionsaktivator und ein Transkriptionsrepressor kontrollieren das lac-Operon 459
7.3.4 Die Kontrolle der Transkription in eukaryotischen Zellen ist komplex 460
7.3.5 Eukaryotische Genregulatorproteine kontrollieren die Genexpression aus der Entfernung 461
7.3.6 Eine eukaryotische Genkontrollregion besteht aus einem Promotor plus Kontroll-DNA-Sequenzen 461
7.3.7 Eukaryotische Genaktivatorproteine beschleunigen das Sammeln der RNA-Polymerase und der allgemeinen Transkriptionsfaktoren am Startpunkt der Transkription 463
7.3.8 Eukaryotische Genaktivatoren verändern die lokale Chromatinstruktur 466
7.3.9 Genaktivatorproteine arbeiten synergistisch 467
7.3.10 Eukaryotische Genrepressoren können die Transkription auf verschiedene Weise hemmen 468
7.3.11 Genregulatorproteine der Eukaryoten sammeln sich oft in Komplexen auf der DNA 468
7.3.12 Komplexe genetische Schalter, die die Drosophila-Entwicklung regulieren, sind aus kleineren Modulen aufgebaut 471
7.3.13 Das eve-Gen von Drosophila wird durch kombinatorische Kontrollen reguliert 472
7.3.14 Komplexe Genkontrollregionen von Säugern sind ebenfalls aus einfachen Kontrollmodulen aufgebaut 474
7.3.15 Isolatoren sind DNA-Sequenzen, die eukaryotische Genregulatorproteine daran hindern, entfernte Gene zu beeinflussen 476
7.3.16 Bakterien verwenden austauschbare RNA-Polymerase-Untereinheiten um die Regulation der Gentranskription zu unterstützen 478
7.3.17 Genetische Schalter haben sich schrittweise entwickelt 479
  Zusammenfassung 479
7.4 Die molekulargenetischen Mechanismen, die spezialisierte Zelltypen schaffen 480
7.4.1 DNA-Neuanordnungen vermitteln Phasenvariation in Bakterien 480
7.4.2 Verschiedene Genregulatorproteine bestimmen die Zelltypidentität bei Hefen 481
7.4.3 Zwei Proteine, die ihre Synthese gegenseitig unterdrücken, bestimmen den vererbbaren Zustand des Bakteriophagen Lambda 483
7.4.4 Genkontroll-Schaltkreise können sowohl als Gedächtnisvorrichtung als auch als Schwingkreis genutzt werden 485
7.4.5 Circadiane Uhren beruhen auf Rückkopplungsschleifen bei der Genregulation 485
7.4.6 Die Expression einer Gengruppe kann durch ein einzelnes Protein koordiniert werden 487
7.4.7 Die Expression eines wichtigen Genregulatorproteins kann die Expression einer ganzen Serie nachgelagerter Gene auslösen 489
7.4.8 Durch kombinatorische Genkontrolle werden bei Eukaryoten viele unterschiedliche Zelltypen erzeugt 490
7.4.9 Die Bildung eines ganzen Organs kann durch ein einziges Genregulatorprotein ausgelöst werden 491
7.4.10 Stabile Muster der Genexpression können auf Tochterzellen übertragen werden 493
7.4.11 Chromosomenweite Änderungen in der Chromatinstruktur können vererbt werden 494
7.4.12 Das DNA-Methylierungsmuster wird bei der Teilung von Vertebratenzellen vererbt 497
7.4.13 Wirbeltiere nutzen die DNA-Methylierung, um Gene in einem stummen Zustand zu halten 498
7.4.14 Der genomische Stempel benötigt DNA-Methylierung 499
7.4.15 CG-reiche Inseln stehen bei Säugern mit etwa 20.000 Genen in Verbindung 501
  Zusammenfassung 503
7.5 Posttranskriptionale Kontrolle 503
7.5.1 Transkriptionsabschwächung bewirkt eine vorzeitige Beendigung der Transkription einiger RNA-Moleküle 504
7.5.2 Durch alternatives RNA-Spleißen können verschiedene Formen eines Proteins von ein und demselben Gen entstehen 504
7.5.3 Die Definition eines Gens musste nach der Entdeckung des alternativen RNA-Spleißens geändert werden 506
7.5.4 Geschlechtsbestimmung bei Drosophila beruht auf einer regulierten Folge von RNA-Spleißereignissen 507
7.5.5 Eine Änderung an der Schnittstelle des RNA-Transkripts und Polyadenylierung können den carboxyterminalen Bereich eines Proteins verändern 509
7.5.6 RNA-Editing verändert den Inhalt der RNA-Botschaft 509
7.5.7 Der Transport der RNA aus dem Zellkern kann kontrolliert werden 512
7.5.8 Einige mRNAs sind besonderen Regionen des Cytoplasmas zugeordnet 514
7.5.9 Negative Translationskontrolle wird von Proteinen ausgelöst, die an die 5'- und 3'-untranslatierten Bereiche der mRNAs binden 515
7.5.10 Phosphorylierung eines Initiationsfaktors regelt die gesamte Proteinsynthese 516
7.5.11 Initiation an AUG-Codons oberhalb des Start-Codons kann die Translation bei Eukaryoten regulieren 517
7.5.12 Interne Ribosomeintrittsstellen bieten eine Möglichkeit der Translationskontrolle 518
7.5.13 Genexpression kann durch eine Veränderung der mRNA-Stabilität kontrolliert werden 519
7.5.14 Anfügen von poly-A im Cytosol kann die Translation regulieren 520
7.5.15 Nonsens vermittelter mRNA-Abbau wird bei Eukaryoten als Überwachungssystem der mRNA genutzt 521
7.5.16 RNA-Interferenz wird von Zellen zum Ausschalten der Genexpression genutzt 522
  Zusammenfassung 524
7.6 Wie sich Genome entwickeln 524
7.6.1 Änderungen im Genom werden durch Fehler bei den normalen Kopier- und Erhaltungsmechanismen verursacht 525
7.6.2 Die Genomsequenzen zweier Spezies unterscheiden sich im Verhältnis zur Dauer ihrer getrennten Entwicklung 525
7.6.3 Die Chromosomen von Mensch und Schimpanse sind sehr ähnlich 528
7.6.4 Ein Vergleich der Chromosomen von Mensch und Maus zeigt, wie sich die größeren Strukturen des Genoms auseinander entwickeln 528
7.6.5 Die Rekonstruktion des Aufbaus ehemaliger Genome ist schwierig 530
7.6.6 Duplikation und Divergenz eines Gens liefern eine wichtige Quelle für genetische Neuerungen während der Evolution 531
7.6.7 Duplizierte Gene divergieren 532
7.6.8 Die Evolution der Globin-Genfamilie zeigt den Beitrag von DNA-Duplikationen zur Evolution der Organismen 533
7.6.9 Gene, die für neue Proteine codieren, können durch Rekombination von Exons entstehen 534
7.6.10 Genomsequenzen haben die Wissenschaftler mit vielen Fragen zurückgelassen 535
7.6.11 Genetische Variation innerhalb einer Spezies liefert eine detaillierte Sicht der Genomevolution 536
  Zusammenfassung 538
  Literatur 538
Teil III Methoden  
8 Handhabung von Proteinen, DNA und RNA 543
8.1 Isolierung von Zellen und ihre Aufzucht in Kultur 544
8.1.1 Zellen können aus einer Zellsuspension isoliert und in verschiedene Typen aufgetrennt werden 544
8.1.2 Zellen können in einer Kulturschale wachsen 546
8.1.3 Serumfreie, chemisch definierte Kulturmedien erlauben die Identifizierung spezifischer Wachstumsfaktoren 547
8.1.4 Eukaryoten-Zelllinien sind eine viel genutzte Quelle für homogene Zellen 548
8.1.5 Zellen können zu Hybridzellen fusioniert werden 551
8.1.6 Hybridoma-Zelllinien sind eine Dauerquelle für monoklonale Antikörper 552
  Zusammenfassung 553
8.2 Fraktionierung von Zellen 554
8.2.1 Organellen und Makromoleküle können durch Ultrazentrifugation getrennt werden 554
8.2.2 Die molekularen Details komplexer zellulärer Vorgänge lassen sich in zellfreien Systemen entschlüsseln 556
8.2.3 Proteine können chromatographisch getrennt werden 558
8.2.4 Die Affinitäts-Chromatographie nutzt spezifische Bindungsstellen auf Proteinen 560
8.2.5 Die Größe eines Proteins und seine Zusammensetzung aus Untereinheiten können durch SDS-Polyacrylamid-Gelelektrophorese bestimmt werden 561
8.2.6 Mehr als 1000 Proteine lassen sich durch zweidimensionale Polyacrylamid-Gelelektrophorese auf einem einzigen Gel auflösen 563
8.2.7 Die selektive Spaltung eines Proteins erzeugt einen charakteristischen Satz von Peptidfragmenten 565
8.2.8 Massenspektrometrie kann zur Sequenzierung von Peptidfragmenten und zur Identifizierung von Proteinen genutzt werden 566
  Zusammenfassung 568
8.3 Isolierung, Klonierung und Sequenzierung von DNA 569
8.3.1 Große DNA-Moleküle können mit Restriktionsenzymen in kleinere Fragmente zerschnitten werden 571
8.3.2 Die Gelelektrophorese trennt DNA-Moleküle unterschiedlicher Größe 572
8.3.3 Gereinigte DNA-Moleküle können chemisch oder mit Radioisotopen spezifisch in vitro markiert werden 573
8.3.4 Durch Nucleinsäurehybridisierung können spezifische Nucleotidsequenzen mit hoher Empfindlichkeit nachgewiesen werden 573
8.3.5 Northern und Southern Blotting erleichtern die Hybridisierung von elektrophoretisch getrennten Nucleinsäuremolekülen 576
8.3.6 Hybridisierungstechniken orten spezifische Nucleinsäuresequenzen in Zellen oder auf Chromosomen 578
8.3.7 Gene können aus einer DNA-Bibliothek kloniert werden 579
8.3.8 Zwei Arten von DNA-Bibliotheken erfüllen unterschiedliche Aufgaben 581
8.3.9 cDNA-Klone enthalten zusammenhängende codierende Sequenzen 584
8.3.10 Isolierte DNA-Fragmente können rasch sequenziert werden 584
8.3.11 Mittels Nucleotidsequenzen kann man die Aminosäuresequenzen von Proteinen vorhersagen 586
8.3.12 Die Genome vieler Organismen wurden vollständig sequenziert 587
8.3.13 Ausgewählte DNA-Abschnitte können im Reagenzglas mit der Polymerasekettenreaktion kloniert werden 588
8.3.14 Mit Hilfe von Expressionsvektoren können zelluläre Proteine in großen Mengen hergestellt werden 592
  Zusammenfassung 593
8.4 Analyse von Proteinstruktur und -funktion 594
8.4.1 Röntgenbeugung an Proteinkristallen deckt die exakte Struktur eines Proteins auf 595
8.4.2 Die molekulare Struktur kann auch durch Kernresonanzspektroskopie (NMR) bestimmt werden 596
8.4.3 Ähnlichkeiten in der Sequenz erlauben Rückschlüsse auf die Proteinfunktion 598
8.4.4 Fusionsproteine dienen der Analyse der Proteinfunktion und helfen, Proteine in lebenden Zellen aufzuspüren 599
8.4.5 Affinitätschromatographie und Immunpräzipitation ermöglichen die Identifizierung von assoziierten Proteinen 601
8.4.6 Protein-Protein-Wechselwirkungen können mittels eines Zwei-Hybrid-Systems identifiziert werden 602
8.4.7 Auch die Phagen-Display-Technik deckt Proteinwechselwirkungen auf 603
8.4.8 Proteinwechselwirkungen können mit der Oberflächen-Plasmonresonanz in Echtzeit verfolgt werden 604
8.4.9 DNA-Footprinting zeigt die Bindungsstellen von Proteinen an einem DNA-Molekül 606
  Zusammenfassung 607
8.5 Untersuchung der Genexpression und -funktion 607
8.5.1 Der klassische Ansatz beginnt mit Zufallsmutagenese 610
8.5.2 Genetische Reihenuntersuchungen identifizieren Mutanten mit Mängeln in zellulären Prozessen 611
8.5.3 Ein Komplementationstest kann zeigen, ob sich zwei Mutationen im selben oder in verschiedenen Genen befinden 612
8.5.4 Gene lassen sich durch Kopplungsanalyse lokalisieren 614
8.5.5 Die Suche nach homologen Genen kann helfen, die Genfunktion vorauszusagen 615
8.5.6 Reporter-Gene zeigen an, wann und wo in der Zelle ein Gen exprimiert wird 616
8.5.7 Mikroarrays können simultan die Expression von Tausenden von Genen überwachen 617
8.5.8 Zielgerichtete Mutationen können Genfunktionen aufdecken 619
8.5.9 Zellen und Tiere mit mutierten Genen können nach Plan erzeugt werden 619
8.5.10 In Bakterien und einigen niederen Eukaryoten kann ein normales Gen direkt durch ein gentechnisch verändertes Mutanten-Gen ausgetauscht werden 620
8.5.11 Genkonstrukte sind zur Erzeugung spezifischer dominanter Negativ-Mutationen in diploiden Organismen von Nutzen 621
8.5.12 Funktionsgewinn-Mutationen geben Aufschluss über die Rolle, die Gene in einer Zelle oder einem Organismus spielen 623
8.5.13 Gene können so umkonstruiert werden, dass sie Proteine jeder gewünschten Sequenz produzieren 623
8.5.14 Genkonstrukte können leicht in die Keimbahn vieler Tiere eingeführt werden 625
8.5.15 Gen-Targeting erzeugt transgene Mäuse, denen bestimmte Gene fehlen 625
8.5.16 Transgene Pflanzen sind für Forschung und Landwirtschaft bedeutsam 627
8.5.17 Mit umfangreichen Sammlungen markierter Knockouts ist man in der Lage, die Funktion eines jeden Gens in einem Organismus zu untersuchen 629
  Zusammenfassung 630
  Literatur 631
9 Das Abbild der Zellen 633
9.1 Betrachtung der Zellstrukturen unter dem Mikroskop 635
9.1.1 Das Lichtmikroskop kann Details von 0,2 m Abstand auflösen 635
9.1.2 Lebende Zellen lassen sich im Phasenkontrast- oder Differential-Interferenzkontrastmikroskop klar betrachten 638
9.1.3 Mikroskopische Abbildungen können durch elektronische Verfahren verstärkt und analysiert werden 640
9.1.4 Zum Mikroskopieren müssen Gewebe gewöhnlich fixiert und geschnitten werden 640
9.1.5 Verschiedene Bestandteile der Zelle können selektiv gefärbt werden 641
9.1.6 Bestimmte Moleküle können in der Zelle durch Fluoreszenzmikroskopie nachgewiesen werden 642
9.1.7 Antikörper lassen sich zum Nachweis bestimmter Moleküle verwenden 644
9.1.8 Die Betrachtung von komplexen dreidimensionalen Objekten ist auch mit dem optischen Mikroskop möglich 645
9.1.9 Das Konfokalmikroskop erzeugt optische Schnitte durch den Ausschluss von nicht fokussiertem Licht 646
9.1.10 Im Elektronenmikroskop wird die Feinstruktur der Zelle sichtbar 648
9.1.11 Biologische Objekte müssen für das Elektronen"mikroskop besonders vorbereitet werden 651
9.1.12 Bestimmte Makromoleküle lassen sich durch Immunogold-Elektronenmikroskopie auffinden 652
9.1.13 Bilder von Oberflächen lassen sich mit dem Raster-Elektronenmikroskop aufnehmen 654
9.1.14 Metallbeschattung ermöglicht die hoch auflösende Untersuchung von Oberflächenstrukturen durch Transmissions-Elektronenmikroskopie 655
9.1.15 Gefrierbruch- und Gefrierätz-Elektronenmikroskopie bieten Blicke auf zellinterne Oberflächen 656
9.1.16 Negativ-Kontrastierung und Kryo-Elektronen"mikroskopie machen Makromoleküle bei hoher Auflösung sichtbar 657
9.1.17 Mehrfachbilder lassen sich zur Verbesserung der Auflösung kombinieren 658
9.1.18 Aufnahmen aus verschiedenen Blickwinkeln lassen sich zu einer räumlichen Darstellung zusammenfassen 659
  Zusammenfassung 660
9.2 Sichtbarmachen von Molekülen in lebenden Zellen 660
9.2.1 Rasch wechselnde intrazelluläre Ionenkonzentrationen können mit Licht emittierenden Indikatoren gemessen werden 661
9.2.2 Es gibt mehrere Möglichkeiten, um membran"impermeable Moleküle in Zellen einzuführen 662
9.2.3 Die lichtinduzierte Aktivierung von "Käfig"-Vorläufermolekülen erleichtert die Untersuchung der intrazellulären Dynamik 663
9.2.4 Grünes Fluoreszenzprotein lässt sich zur Markierung einzelner Proteine in lebenden Zellen und Organismen einsetzen 664
9.2.5 Licht kann zur Abbildung, aber auch zur Manipulation von mikroskopischen Objekten verwendet werden 666
9.2.6 Moleküle können mit Radioisotopen markiert werden 667
9.2.7 Radioisotope werden verwendet, um Molekülen in Zellen und Organismen nachzuspüren 667
  Zusammenfassung 670
  Literatur 670
Teil IV Die innere Organisation der Zelle  
10 Der Aufbau der Membran 675
10.1 Die Lipid-Doppelschicht 676
10.1.1 Membranlipide sind amphipathische Moleküle, die in der Regel spontan Doppelschichten bilden 676
10.1.2 Die Lipid-Doppelschicht ist eine zweidimensionale Flüssigkeit 678
10.1.3 Die Fluidität der Lipid-Doppelschicht ist von ihrer Zusammensetzung abhängig 680
10.1.4 Die Plasmamembran enthält Lipid-Flöße, in denen Sphingolipide, Cholesterin und einige Membranproteine angereichert vorliegen 682
10.1.5 Die Asymmetrie der Lipid-Doppelschicht ist wichtig für ihre Funktion 682
10.1.6 Glykolipide finden sich auf der Oberfläche aller Plasmamembranen 684
  Zusammenfassung 685
10.2 Membranproteine 686
10.2.1 Membranproteine können auf verschiedene Weisen mit der Lipid-Doppelschicht assoziiert sein 686
10.2.2 Die Polypeptidkette der meisten Transmembranproteine durchquert die Lipid-Doppelschicht als -Helix 688
10.2.3 Einige -Fässer bilden große Transmembrankanäle 690
10.2.4 Viele Membranproteine sind glykosyliert 691
10.2.5 Membranproteine können mit Hilfe von Detergenzien gelöst und gereinigt werden 691
10.2.6 Mit den Zellhüllen roter Blutkörperchen kann der cytosolische Anteil von Plasmamembranproteinen untersucht werden 692
10.2.7 Spectrin ist ein Cytoskelettprotein, das nicht kovalent an die cytosolische Seite der Erythrocytenmembran gebunden ist 695
10.2.8 Glykophorin erstreckt sich als einzelne -Helix durch die Lipid-Doppelschicht der roten Blutkörperchen 697
10.2.9 Das Bande 3-Protein der roten Blutkörperchen ist ein Mehrpfad-Membranprotein, das den gekoppelten Transport von Anionen katalysiert 698
10.2.10 Bacteriorhodopsin ist eine Protonenpumpe, die die Membran in Form von sieben -Helices durchquert 700
10.2.11 Membranproteine arbeiten oft in großen Komplexen 701
10.2.12 Viele Membranproteine diffundieren in der Membranebene 702
10.2.13 Zellen können Proteine und Lipide auf besondere Domänen innerhalb der Membran beschränken 705
10.2.14 Die Zelloberfläche ist mit Zuckerresten bedeckt 706
  Zusammenfassung 708
  Literatur 709
11 Membrantransport kleiner Moleküle und Ionen und elektrische Eigenschaften von Membranen 711
11.1 Grundlagen des Transports durch Membranen 712
11.1.1 Proteinfreie Lipid-Doppelschichten sind für Ionen hochgradig undurchlässig 712
11.1.2 Die zwei Hauptklassen von Membrantransportproteinen: Carrier und Kanäle 713
11.1.3 Aktiver Transport durch Carrier-Proteine ist an eine Energiequelle gekoppelt 714
11.1.4 Ionophore lassen sich nutzen, um die Durchlässigkeit von Membranen für bestimmte Ionen zu erhöhen 715
  Zusammenfassung 716
11.2 Carrier-Proteine und aktiver Membrantransport 716
11.2.1 Aktiver Transport kann durch Ionengradienten getrieben werden 718
11.2.2 Na+-getriebene Carrier-Proteine in der Plasmamembran regulieren den cytosolischen pH-Wert 719
11.2.3 Der Transport von Soluten zwischen Zellen ist auf eine asymmetrische Verteilung von Carrier-Proteinen in den Epithelzellen zurückzuführen 721
11.2.4 Die Na+/K+-Pumpe der Plasmamembran ist eine ATPase 722
11.2.5 Auch einige Ca2+- und H+-Transporter sind P-Typ Transport-ATPasen 723
11.2.6 Die Na+/K+-ATPase wird zur Aufrechterhaltung des osmotischen Gleichgewichts benötigt und stabilisiert das Zellvolumen 725
11.2.7 Membrangebundene Enzyme, die ATP synthetisieren, sind in Gegenrichtung arbeitende Transport-ATPasen 727
11.2.8 ABC-Transporter bilden die größte Familie von Membrantransportproteinen 727
  Zusammenfassung 729
11.3 Ionenkanäle und die elektrischen Eigenschaften von Membranen 730
11.3.1 Ionenkanäle sind ionenselektiv und wechseln zwischen einem offenen und einem geschlossenen Zustand 730
11.3.2 Das Membranpotenzial in tierischen Zellen ist hauptsächlich von K+-Sickerkanälen und dem K+-Gradienten über der Plasmamembran abhängig 732
11.3.3 Das Ruhepotenzial baut sich nur langsam ab, wenn die Na+/K+-ATPase nicht mehr arbeitet 734
11.3.4 Die dreidimensionale Struktur eines bakteriellen K+-Kanals zeigt, wie ein Ionenkanal arbeitet 735
11.3.5 Die Funktion einer Nervenzelle hängt von ihrer lang gestreckten Form ab 737
11.3.6 Spannungskontrollierte Kationenkanäle erzeugen Aktionspotenziale in elektrisch erregbaren Zellen 738
11.3.7 Die Myelinisierung erhöht die Geschwindigkeit und Effizienz der Fortpflanzung eines Aktionspotenzials in Nervenzellen 741
11.3.8 Patch Clamp-Messungen deuten darauf hin, dass sich die einzelnen regulierten Kanäle nach einem Alles-oder-Nichts-Mechanismus öffnen 743
11.3.9 Spannungskontrollierte Kationenkanäle sind evolutionär und strukturell verwandt 745
11.3.10 Transmitterkontrollierte Ionenkanäle in Synapsen wandeln chemische Signale in elektrische Reize um 745
11.3.11 Chemische Synapsen können excitatorisch oder inhibitorisch wirken 746
11.3.12 Die Acetylcholinrezeptoren an den neuromuskulären Endplatten sind transmitterkontrollierte Kationenkanäle 747
11.3.13 Transmitterkontrollierte Ionenkanäle sind die Hauptangriffspunkte von Psychopharmaka 749
11.3.14 Bei der neuromuskulären Signalübertragung werden fünf verschiedene Gruppen von Ionenkanälen nacheinander aktiviert 750
11.3.15 Einzelne Neurone stellen komplexe Verrechnungseinheiten dar 751
11.3.16 Eine Kombination von mindestens drei Typen von K+-Kanälen ist die Grundlage für die neuronale Umrechnung von Signalen 754
11.3.17 Die Langzeitpotenzierung im Hippocampus von Säugetieren ist vom Ca2+-Einstrom durch NMDA-Rezeptorkanäle abhängig 756
  Zusammenfassung 758
  Literatur 759
12 Zellkompartimente und Proteinsortierung 763
12.1 Die Kompartimentierung der Zelle 763
12.1.1 Alle eukaryotischen Zellen besitzen die gleiche Grundausstattung membranumschlossener Organellen 764
12.1.2 Die topologischen Beziehungen membranumschlossener Organellen können anhand ihrer evolutiven Ursprünge verstanden werden 767
12.1.3 Proteine können auf verschiedene Arten zwischen den Kompartimenten hin und her wandern 769
12.1.4 Signalsequenzen und Signalflächen dirigieren Proteine zur richtigen zellulären Adresse 771
12.1.5 Die meisten membranumschlossenen Organellen können nicht von Grund auf neu aufgebaut werden: Dazu bedarf es Organell-inhärenter Information 772
  Zusammenfassung 774
12.2 Molekültransport zwischen Zellkern und Cytosol 774
12.2.1 Kernporenkomplexe perforieren die Zellkernhülle 775
12.2.2 Kernlokalisationssignale steuern Kernproteine zum Zellkern 777
12.2.3 Kernimportrezeptoren binden Kernlokalisationssignale und Nucleoporine 778
12.2.4 Der Export aus dem Zellkern heraus verläuft wie der Import, nur in umgekehrter Richtung 779
12.2.5 Die GTPase Ran treibt den gerichteten Transport durch die Kernporenkomplexe 780
12.2.6 Der Transport zwischen Zellkern und Cytosol kann durch die Kontrolle des Zugangs zum Transportapparat reguliert werden 782
12.2.7 Die Zellkernhülle wird während der Mitose auseinander genommen 783
  Zusammenfassung 785
12.3 Molekültransport in das Innere von Mitochondrien und Chloroplasten 785
12.3.1 Translokation in die mitochondriale Matrix ist abhängig von einer Signalsequenz und von Proteintranslokatoren 786
12.3.2 Die Vorstufen mitochondrialer Proteine werden als ungefaltete Polypeptidketten importiert 787
12.3.3 Mitochondriale Vorläuferproteine werden an Kontaktstellen, an denen innere und äußere Membran zusammenkommen, in den Matrixraum importiert 788
12.3.4 ATP-Hydrolyse und ein H+-Ionengradient werden genutzt, um den mitochondrialen Proteinimport zu treiben 789
12.3.5 Wiederholte Zyklen der ATP-Hydrolyse durch hsp70-Proteine des Mitochondriums bringen den Importvorgang zu Ende 790
12.3.6 Der Transport von Proteinen in die innere Mitochondrienmembran und den Membranzwischenraum erfordert zwei Signalsequenzen 791
12.3.7 Zwei Signalsequenzen werden benötigt, um Proteine zur Thylakoidmembran des Chloroplasten zu dirigieren 793
  Zusammenfassung 795
12.4 Peroxisomen 795
12.4.1 Peroxisomen verwenden molekularen Sauerstoff und Wasserstoffperoxid zur Durchführung oxidativer Reaktionen 796
12.4.2 Eine kurze Signalsequenz lenkt den Proteinimport von Peroxisomen 798
  Zusammenfassung 798
12.5 Das Endoplasmatische Reticulum 799
12.5.1 An die Membran gebundene Ribosomen definieren das raue Endoplasmatische Reticulum 799
12.5.2 Glattes ER ist in einigen spezialisierten Zellen massenhaft vorhanden 801
12.5.3 Raue und glatte Regionen des Endoplasmatischen Reticulums lassen sich durch Zentrifugation voneinander trennen 803
12.5.4 Signalsequenzen wurden zuerst an Proteinen entdeckt, die in das raue ER importiert werden 804
12.5.5 Eine Signalerkennungspartikel dirigiert ER-Signal"sequenzen zu einem spezifischen Rezeptor in der Membran des rauen ER 805
12.5.6 Die Polypeptidkette wandert durch eine Wasser führende Pore im Translokator 807
12.5.7 Die Translokation durch die ER-Membran erfordert nicht in allen Fällen eine gerade ablaufende Polypeptidkettenverlängerung 808
12.5.8 Die Signalsequenz wird nach dem Membrandurchtritt von den meisten löslichen Proteinen abgetrennt 810
12.5.9 Bei Einpfad-Transmembranproteinen verbleibt eine interne ER-Signalsequenz als durch die Membran reichende -Helix in der Lipid-Doppelschicht 811
12.5.10 Kombinationen von Transfer-Start- und -Stoppsignalen bestimmen die Topologie von Mehrpfad-Transmembranproteinen 813
12.5.11 Translozierte Polypeptidketten nehmen im Lumen des rauen ER ihre endgültige Form an 814
12.5.12 Die meisten am rauen ER synthetisierten Proteine werden durch die kovalente Addition eines universellen N-verknüpften Oligosaccharids glykosyliert 815
12.5.13 Oligosaccharide werden als Markierungen verwendet, um den Faltungszustand eines Proteins zu erkennen 817
12.5.14 Falsch gefaltete Proteine werden aus dem ER exportiert und im Cytosol abgebaut 818
12.5.15 Fehlgefaltete Proteine aktivieren im ER eine Reaktion auf denaturierte Proteine 819
12.5.16 Einige Membranproteine erhalten einen kovalent verknüpften Glykosylphosphatidylinositol-Anker (GPI-Anker) 819
12.5.17 Die meisten Lipid-Doppelschichten der Membranen werden im ER zusammengefügt 821
12.5.18 Phospholipid-Austauschproteine helfen beim Transport von Phospholipiden vom Endoplasmatischen Reticulum zu den Mitochondrien und Peroxisomen 823
  Zusammenfassung 824
  Literatur 825
13 Intrazellulärer Vesikeltransport 827
13.1 Die molekularen Mechanismen des Membrantransports und die Aufrechterhaltung der Mannigfaltigkeit der Kompartimente 829
13.1.1 Es gibt unterschiedliche Formen beschichteter Vesikel 832
13.1.2 Der Aufbau der Clathrinhülle treibt die Vesikelbildung an 833
13.1.3 Das Abknospen und das Zerfallen der Vesikelhülle sind regulierte Vorgänge 835
13.1.4 Nicht alle Transportvesikel sind rund 836
13.1.5 Monomere GTPasen kontrollieren die Hüllbildung 836
13.1.6 SNARE-Proteine und Targeting-GTPasen steuern den Membrantransport 837
13.1.7 Fertige SNARE-Komplexe müssen auseinander genommen werden, damit sie wieder arbeiten können 839
13.1.8 Rab-Proteine unterstützen die Spezifität des Vesikelandockens 839
13.1.9 SNAREs könnten die Membranfusion vermitteln 841
13.1.10 Virale Fusionsproteine und SNAREs könnten gleichartige Strategien benutzen 842
  Zusammenfassung 843
13.2 Transport vom ER durch den Golgi-Apparat 844
13.2.1 Proteine verlassen in COPII beschichteten Transportvesikeln das ER 844
13.2.2 Nur Proteine, die korrekt gefaltet und zusammengelagert sind, können das ER verlassen 845
13.2.3 Der Transport vom ER zum Golgi-Apparat wird von vesikulären tubulären Clustern durchgeführt 846
13.2.4 Der Rückführungsweg zum ER benutzt Sortiersignale 848
13.2.5 Viele Protein werden selektiv in Kompartimenten festgehalten, in denen ihr Arbeitsplatz ist 849
13.2.6 Die Länge des Transmembranbereichs von Golgi-Enzymen bestimmt ihre Lokalisierung in der Zelle 849
13.2.7 Der Golgi-Apparat besteht aus einer geordneten Folge von Kompartimenten 850
13.2.8 Oligosaccharidketten werden im Golgi-Apparat weiterverarbeitet 851
13.2.9 Proteoglykane werden im Golgi-Apparat zusammengesetzt 852
13.2.10 Welchen Zweck hat die Glykosylierung? 853
13.2.11 Die Golgi-Zisternen sind eine geordnete Folge von Prozessierungskompartimenten 855
13.2.12 Der Transport durch den Golgi-Apparat könnte durch Vesikeltransport oder Zisternenreifung vor sich gehen 855
13.2.13 Matrixproteine bilden ein dynamisches Gerüst, das die Organisation des Golgi-Apparats unterstützt 857
  Zusammenfassung 858
13.3 Transport vom trans-Golgi-Netzwerk zu den Lysosomen 859
13.3.1 Lysosomen sind die wichtigsten Orte intrazellulärer Verdauungsvorgänge 859
13.3.2 Lysosomen sind nicht einheitlich 859
13.3.3. Die Vakuolen von Pilz- und Pflanzenzellen sind bemerkenswert vielseitige Organellen 860
13.3.4 Viele Zubringerwege liefern Material an die Lysosomen 861
13.3.5 Ein Mannose-6-phosphat-Rezeptor erkennt lysosomale Proteine im trans-Golgi-Netzwerk 863
13.3.6 Der Mannose-6-phosphat-Rezeptor pendelt zwischen spezifischen Membranen hin und her 863
13.3.7 Ein Signalfleck in der Polypeptidkette der Hydrolase wählt das M6P für die Bindung aus 864
13.3.8 Defekte in der GlcNAc-Phosphotransferase sind Ursache von lysosomalen Speicherkrankheiten beim Menschen 864
13.3.9 Einige Lysosomen können exocytiert werden 865
  Zusammenfassung 866
13.4 Transport von der Plasmamembran ins Zellinnere 866
13.4.1 Spezialisierte phagocytierende Zellen können große Partikel verschlingen 867
13.4.2 Pinocytosevesikel bilden sich in der Plasmamembran aus beschichteten Vertiefungen (Coated Pits) 868
13.4.3 Nicht alle Pinocytosevesikel sind mit Clathrin beschichtet 869
13.4.4 Zellen importieren bestimmte extrazelluläre Makro"moleküle durch Rezeptor vermittelte Endocytose 870
13.4.5 Durch Endocytose aufgenommenes Material, das nicht aus den Endosomen rückgeführt wird, endet in den Lysosomen 872
13.4.6 Spezifische Proteine werden aus den frühen Endosomen entfernt und zur Plasmamembran zurückgebracht 872
13.4.7 Multivesikuläre Körperchen bilden einen Weg zum späten Endosom 874
13.4.8 Makromoleküle können durch Transcytose durch Epithelzellschichten befördert werden 876
13.4.9 Epithelzellen besitzen zwei unterschiedliche frühe Endosomenkompartimente, aber ein gemeinsames spätes Endosomenkompartiment 877
  Zusammenfassung 878
13.5 Der Transport vom trans-Golgi-Netzwerk zur Zelloberfläche: Exocytose 879
13.5.1 Viele Proteine werden anscheinend automatisch vom Golgi-Apparat aus zur Zelloberfläche transportiert 879
13.5.2 Sekretionsvesikel knospen vom trans-Golgi-Netzwerk ab 880
13.5.3 Während sich Sekretionsvesikel bilden, werden ihre Proteine oft proteolytisch weiterverarbeitet 882
13.5.4 Sekretionsvesikel warten in der Nähe der Plasmamembran auf das Signal zur Freigabe ihrer Inhaltsstoffe 883
13.5.5 Die regulierte Exocytose kann eine lokale Antwort der Plasmamembran und des unter ihr liegenden Cytoplasmas sein 884
13.5.6 Membranbestandteile von Sekretionsvesikeln werden schnell aus der Plasmamembran entfernt 884
13.5.7 Polarisierte Zellen lenken Proteine vom trans-Golgi-Netzwerk zur richtigen Seite der Plasmamembran 885
13.5.8 Cytoplasmatische Sortiersignale leiten Membranproteine spezifisch zur basolateralen Plasmamembran 885
13.5.9 Lipid-Flöße könnten die Sortierung von Glykosphingolipiden und GPI verankerten Proteinen zur apicalen Oberfläche gewährleisten 886
13.5.10 Synaptische Vesikel entstehen direkt aus Endocytosevesikeln 887
  Zusammenfassung 888
  Literatur 889
14 Energieumwandlung: Mitochondrien und Chloroplasten 891
14.1 Das Mitochondrium 894
14.1.1 Das Mitochondrium enthält eine äußere Membran, eine innere Membran und zwei innere Kompartimente 895
14.1.2 Energiereiche Elektronen werden im Zitronensäurezyklus erzeugt 897
14.1.3 Ein chemiosmotischer Prozess wandelt Oxidationsenergie in ATP um 898
14.1.4 Elektronen werden von NADH auf Sauerstoff durch drei große Atmungsenzymkomplexe übertragen 899
14.1.5 Während sich Elektronen entlang der Atmungskette bewegen, wird Energie in Form eines elektrochemischen Protonengradienten über der inneren Membran gespeichert 900
14.1.6 Wie der Protonengradient die ATP-Synthese antreibt 901
14.1.7 Wie der Protonengradient einen gekoppelten Transport durch die Innenmembran betreibt 902
14.1.8 Die Protonengradienten erzeugen das meiste Zell-ATP 903
14.1.9 Mitochondrien halten ein hohes ATP/ADP-Verhältnis in den Zellen aufrecht 904
14.1.10 Ein hoher negativer Wert von G für die ATP-Hydrolyse fördert den Nutzen von ATP für die Zelle 904
14.1.11 Die ATP-Synthase kann auch umgekehrt ATP hydrolysieren und H+ pumpen 905
  Zusammenfassung 907
14.2 Elektronentransportketten und ihre Protonenpumpen 908
14.2.1 Protonen lassen sich ungewöhnlich leicht bewegen 908
14.2.2 Das Redoxpotenzial ist ein Maß für die Elektronenaffinitäten 909
14.2.3 Elektronenübertragungen setzen große Beträge von Energie frei 911
14.2.4 Viele Elektronen-Träger in der Atmungskette sind durch spektroskopische Methoden identifiziert worden 911
14.2.5 Die Atmungskette umfasst drei große Enzymkomplexe, die in die Innenmembran eingebettet sind 913
14.2.6 Ein Eisen--Kupfer-Zentrum in der Cytochrom-Oxidase katalysiert eine effiziente O2-Reduktion 914
14.2.7 Elektronenübertragungen werden durch zufällige Zusammenstöße in der Mitochondrien-Innenmembran vermittelt 916
14.2.8 Ein großes Gefälle im Redoxpotenzial jedes der drei Atmungsenzymkomplexe sorgt für die Energie zum Pumpen von H+ 917
14.2.9 Der Mechanismus des Pumpens von H+ wird wohl bald bis in den atomaren Bereich hinein verstanden sein 917
14.2.10 H+-Komplexbildner (Ionophore) entkoppeln den Elektronentransport von der ATP-Synthese 918
14.2.11 Kontrollen in der Atmungskette regulieren normalerweise den Elektronenfluss 919
14.2.12 Natürliche Entkoppler wandeln die Mitochondrien im so genannten "Braunen Fettgewebe" in Heizapparate um 920
14.2.13 Auch Bakterien verwenden chemiosmotische Mechanismen, um Energie zu nutzen 920
  Zusammenfassung 921
14.3 Chloroplasten und Photosynthese 922
14.3.1 Der Chloroplast ist ein Mitglied der Plastidenfamilie von Organellen 923
14.3.2 Chloroplasten ähneln den Mitochondrien, haben aber ein zusätzliches Kompartiment 924
14.3.3 Chloroplasten fangen Energie aus dem Sonnenlicht ein und benutzen sie, um Kohlenstoff zu fixieren 925
14.3.4 Die Kohlenstofffixierung wird durch Ribulosebisphosphat-Carboxylase katalysiert 926
14.3.5 Auf jedes fixierte CO2-Molekül werden drei Moleküle ATP und zwei Moleküle NADPH verbraucht 927
14.3.6 Bei manchen Pflanzen ist die Kohlendioxidfixierung auf verschiedene Zellräume verteilt, um das Wachstum bei niedrigen CO2-Konzentrationen zu erleichtern 928
14.3.7 Die Photosynthese ist abhängig von der Photochemie der Chlorophyllmoleküle 929
14.3.8 Ein Photosystem besteht aus einem Reaktionszentrum plus einem Antennenkomplex 930
14.3.9 Durch Chlorophyll eingefangene Lichtenergie erzeugt im Reaktionszentrum einen starken Elektronendonator aus einem schwachen 932
14.3.10 Die nichtzyklische Photophosphorylierung erzeugt sowohl NADPH als auch ATP 932
14.3.11 Chloroplasten können ATP durch zyklische Photophosphorylierung auch ohne NADPH synthetisieren 935
14.3.12 Die Photosysteme I und II haben verwandte Strukturen und ähneln auch den bakteriellen Photosystemen 935
14.3.13 Die protonenmotorische Kraft ist die gleiche in Mitochondrien und Chloroplasten 936
14.3.14 Carrier-Proteine in der Chloroplasten-Innenmembran kontrollieren den Stoffwechselaustausch mit dem Cytosol 937
14.3.15 Die Chloroplasten führen auch andere sehr wichtige Biosynthesen durch 937
  Zusammenfassung 938
14.4 Die genetischen Systeme von Mitochondrien und Plastiden 938
14.4.1 Mitochondrien und Chloroplasten enthalten vollständige genetische Systeme 939
14.4.2 Wachstum und Teilung der Organellen bestimmen die Zahl der Mitochondrien und Plastiden in einer Zelle 940
14.4.3 Die Genome von Mitochondrien und Chloroplasten sind verschiedenartig 942
14.4.4 Mitochondrien und Chloroplasten entwickelten sich wahrscheinlich beide aus endosymbiotischen Bakterien 942
14.4.5 Die Genome der Mitochondrien haben mehrere überraschende Merkmale 944
14.4.6 Tiermitochondrien enthalten die einfachsten bekannten genetischen Systeme 946
14.4.7 Einige Gene von Organellen enthalten Introns 946
14.4.8 Das Chloroplastengenom höherer Pflanzen enthält ungefähr 120 Gene 947
14.4.9 Mitochondriale Gene werden über einen nicht Mendel'schen Mechanismus vererbt 948
14.4.10 Gene der Organellen werden bei vielen Organismen über die Mutter vererbt 950
14.4.11 "petite"-Mutanten in Hefen demonstrieren die überwältigende Bedeutung des Zellkerns für die mitochondriale Biogenese 951
14.4.12 Mitochondrien und Plastide enthalten gewebespezifische Proteine, die im Zellkern codiert sind 952
14.4.13 Die Mitochondrien importieren den größten Teil ihrer Lipide, die Chloroplasten stellen die meisten ihrer eigenen Lipide selbst her 952
14.4.14 Warum haben Mitochondrien und Chloroplasten ihre eigenen genetischen Systeme? 952
  Zusammenfassung 954
14.5 Die Evolution von Elektronentransportketten 954
14.5.1 Die frühesten Zellen erzeugten wahrscheinlich ATP durch Gärung (Fermentation) 955
14.5.2 Elektronentransportketten ermöglichten es den anaeroben Bakterien, nicht fermentierbare Moleküle als Hauptquelle für ihre Energieversorgung zu nutzen 955
14.5.3 Durch Anzapfen einer unerschöpflichen Quelle von Reduktionskraft überwanden photosynthetisierende Bakterien ein Haupthindernis in der Evolution 956
14.5.4 Die photosynthetischen Elektronentransportketten der Cyanobakterien produzierten atmosphärischen Sauerstoff und erlaubten neue Lebensformen 958
  Zusammenfassung 962
  Literatur 963
15 Zellkommunikation 967
15.1 Allgemeine Grundsätze der Zellkommunikation 968
15.1.1 Extrazelluläre Signalmoleküle binden an spezifische Rezeptoren 968
15.1.2 Extrazelluläre Signalmoleküle können über kurze, aber auch über lange Entfernungen wirken 969
15.1.3 Autokrine Signalisierung kann Entscheidungen mithilfe von Gruppen identischer Zellen koordinieren 971
15.1.4 Offene Zellkontakte (Gap Junctions) erlauben den Nachbarzellen die gemeinschaftliche Beteiligung an der Signalinformation 972
15.1.5 Jede Zelle ist für die Beantwortung spezifischer Kombinationen extrazellulärer Signalmoleküle programmiert 972
15.1.6 Unterschiedliche Zellen können auf dasselbe extrazelluläre Signalmolekül unterschiedlich antworten 973
15.1.7 Die Molekülkonzentration kann nur dann schnell angepasst werden, wenn die Lebensdauer des Moleküls kurz ist 974
15.1.8 Stickoxidgas überträgt Signale, indem es direkt an ein Enzym im Innern der Zielzelle bindet 975
15.1.9 Zellkern-Rezeptoren sind ligandenaktivierte Genregulatorproteine 977
15.1.10 Die drei größten Klassen von Zelloberflächen-Rezep"torproteinen sind Ionenkanal gekoppelte, G-Protein gekoppelte und Enzym gekoppelte Rezeptoren 980
15.1.11 Die meisten aktivierten Zelloberflächenrezeptoren übertragen Signale mittels kleiner Moleküle und ein Netzwerk intrazellulärer Signalproteine 981
15.1.12 Einige intrazelluläre Signalproteine wirken als Molekularschalter 983
15.1.13 Intrazelluläre Signalkomplexe vergrößern die Geschwindigkeit, Wirksamkeit und Spezifität der Signalantwort 985
15.1.14 Wechselwirkungen zwischen intrazellulären Signal"proteinen werden durch modulare Bindungsdomänen vermittelt 986
15.1.15 Zellen können abrupt auf eine allmählich ansteigende Konzentration eines extrazellulären Signals reagieren 987
15.1.16 Eine Zelle kann sich an die Wirkung einiger Signale erinnern 989
15.1.17 Zellen können ihre Empfindlichkeit einem Signal anpassen 990
  Zusammenfassung 991
15.2 Signalisieren über G-Protein gekoppelte Zelloberflächen-Rezeptoren 992
15.2.1 Zur Übertragung von Signalen der G-Protein gekoppelten Rezeptoren werden die trimeren G-Proteine in ihre Bestandteile zerlegt 993
15.2.2 Die Signale einiger G-Proteine wirken über die Steuerung der Bildung von cyclischem AMP 994
15.2.3 Die von cyclischem AMP abhängige Proteinkinase (PKA) vermittelt die meisten Wirkungen des cyclischen AMP 997
15.2.4 Proteinphosphatasen begrenzen die Wirkungen von PKA und anderer Proteinkinasen 998
15.2.5 Einige G-Proteine aktivieren den Signalweg von Inositolphospholipid durch Aktivierung der Phospholipase C- 999
15.2.6 Ca2+ tritt überall als intrazellulärer Botenstoff auf 1002
15.2.7 Die Frequenz der Ca2+-Oszillationen beeinflusst die Antwort einer Zelle 1003
15.2.8 Ca2+/Calmodulin-abhängige Proteinkinasen (CaM-Kinasen) vermitteln viele Wirkungen von Ca2+ in tierischen Zellen 1004
15.2.9 Einige G-Proteine steuern Ionenkanäle direkt 1006
15.2.10 Geruchssinn und Sehvermögen hängen von G-Protein gekoppelten Rezeptoren ab, die cyclisches Nucleotid kontrollierte Ionenkanäle steuern 1007
15.2.11 Extrazelluläre Signale werden durch Einsatz kleiner intrazellulärer Botenstoffe und enzymatischer Kaskaden deutlich verstärkt 1010
15.2.12 G-Protein-gekoppelte Rezeptordesensibilisierung hängt von Rezeptorphosphorylierung ab 1011
  Zusammenfassung 1012
15.3 Signalisierung über Enzym gekoppelte Zelloberflächen-Rezeptoren 1013
15.3.1 Aktivierte Rezeptor-Tyrosinkinasen phosphorylieren sich selbst 1014
15.3.2 Phosphorylierte Tyrosine dienen als Andockstellen für Proteine mit SH2-Domänen 1017
15.3.3 Ras wird durch einen Guanin-Nucleotidaustauschfaktor aktiviert 1019
15.3.4 Ras aktiviert eine stromabwärts gerichtete Serin/Threonin-Phosphorylierungskaskade, die eine MAP-Kinase enthält 1021
15.3.5 Die PI 3-Kinase erzeugt Andockstellen für Inositolphospholipid in der Plasmamembran 1023
15.3.6 Der Signalweg von PI 3-Kinase/Proteinkinase-B kann Zellen anregen, zu überleben und zu wachsen 1025
15.3.7 Tyrosinkinase assoziierte Rezeptoren hängen in ihrer Aktivität von cytoplasmatischen Tyrosinkinasen ab 1026
15.3.8 Cytokin-Rezeptoren aktivieren den Jak-STAT-Signalweg und sorgen so für eine Schnellstraße zum Kern 1028
15.3.9 Einige Protein-Tyrosinphosphatasen können als Zelloberflächen-Rezeptoren wirken 1031
15.3.10 Signalproteine der TGF--Superfamilie wirken über Rezeptor-Serin/Threoninkinasen und über Smads 1032
15.3.11 Rezeptor-Guanylatcyclasen erzeugen unmittelbar cyclisches GMP 1034
15.3.12 Bakterielle Chemotaxis stützt sich auf einen Zweikomponenten-Signalweg, der durch Histidinkinase-assoziierte Rezeptoren aktiviert wird 1036
  Zusammenfassung 1038
15.4 Signalwege, die von gesteuerter Proteolyse abhängen 1039
15.4.1 Das Rezeptorprotein Notch wird durch Spaltung aktiviert 1039
15.4.2 Wnt-Proteine binden an Frizzled-Rezeptoren und hemmen den Abbau von -Catenin 1041
15.4.3 Hedgehog-Proteine wirken über einen Rezeptorkomplex aus Patched und Smoothened, die einander entgegenwirken 1043
15.4.4 Mehrfache Stressreize und entzündungsfördernde Reize wirken über einen NF-B abhängigen Signalweg 1045
  Zusammenfassung 1046
15.5 Signalisierungsvorgänge in Pflanzen 1047
15.5.1 Vielzelligkeit und Zellkommunikation entwickelten sich unabhängig in Pflanzen und Tieren 1047
15.5.2 Rezeptor-Serin/Threonin-Kinasen wirken in Pflanzen als Zelloberflächen-Rezeptoren 1048
15.5.3 Ethylen aktiviert einen Zweikomponenten-Signalweg 1050
15.5.4 Phytochrome entdecken rotes Licht, und Cryptochrome entdecken blaues Licht 1051
  Zusammenfassung 1053
  Literatur 1053
16 Das Cytoskelett 1055
16.1 Selbstaggregation und dynamische Struktur der Cytoskelettfilamente 1056
16.1.1 Jede Art der Cytoskelettfilamente ist aus kleineren Proteinuntereinheiten aufgebaut 1058
16.1.2 Filamente aus vielen Protofilamenten haben Vorteile 1058
16.1.3 Kristallisation ist der geschwindigkeitsbestimmende Schritt bei der Bildung eines Cytoskelettpolymers 1060
16.1.4 Die Tubulin- und Actinuntereinheiten fügen sich Kopf-an-Schwanz zusammen und bilden so polare Filamente 1061
16.1.5 Die beiden Enden eines Mikrotubulus und eines Actinfilaments unterscheiden sich und haben unterschiedliche Wachstumsgeschwindigkeiten 1065
16.1.6 Das Tretmühlenverhalten der Filamente und ihre dynamische Instabilität sind Folgen von Nucleotid"hydrolyse durch Tubulin und Actin 1065
16.1.7 Tretmühlenverhalten und dynamische Instabilität verbrauchen Energie, sind aber nützlich 1069
16.1.8 Auch andere polymere Proteine nutzen Nucleotid"hydrolyse zur Verknüpfung von Konformationsänderung und Zellbewegung 1070
16.1.9 Tubulin und Actin sind über die Evolution hoch konserviert worden 1071
16.1.10 Die Struktur der Intermediärfilamente hängt von lateraler Bündelung und Verdrillung zu Doppelwendeln ab 1073
16.1.11 Intermediärfilamente verleihen tierischen Zellen mechanische Stabilität 1074
16.1.12 Die Polymerisation der Filamente kann durch Wirkstoffe verändert werden 1077
  Zusammenfassung 1079
16.2 Wie Zellen ihre Cytoskelettfilamente regulieren 1079
16.2.1 Die Keimbildung der Mikrotubuli wird durch einen -Tubulin enthaltenden Proteinkomplex bewirkt 1080
16.2.2 In Tierzellen entspringen Mikrotubuli dem Centrosom 1080
16.2.3 Actinfilamente entstehen oft an der Plasmamembran 1082
16.2.4 Die Verlängerung des Filaments wird durch an die freie Untereinheit bindende Proteine kontrolliert 1084
16.2.5 An die Seite von Filamenten bindende Proteine können sie entweder stabilisieren oder destabilisieren 1085
16.2.6 An die Filament-Enden bindende Proteine können die Dynamik der Filamente tief greifend ändern 1088
16.2.7 In Zellen sind Filamente zu Gefügen höherer Ordnung zusammengelagert 1090
16.2.8 Intermediärfilamente werden quer vernetzt und zu festen Gittern gebündelt 1090
16.2.9 Proteine mit unterschiedlichen Quervernetzungs"eigenschaften formen unterschiedliche Aufbauten aus Actinfilamenten 1091
16.2.10 Spaltende Proteine kontrollieren die Länge und das kinetische Verhalten von Actinfilamenten und Mikrotubuli 1095
16.2.11 Elemente des Cytoskeletts können sich an die Plasmamembran anlagern 1096
16.2.12 Spezielle Bündel aus Cytoskelettfilamenten bilden feste Verbindungen über die Plasmamembran: Fokalkontakte, Adhäsionsgürtel und Desmosomen 1098
16.2.13 Extrazelluläre Signale können größere Umordnungen des Cytoskeletts bewirken 1099
  Zusammenfassung 1101
16.3 Molekulare Motoren 1101
16.3.1 An Actin gleitende Motorproteine sind Mitglieder der Myosin-Superfamilie 1102
16.3.2 Es gibt zwei Arten von Motorproteinen an Mikrotubuli: Kinesine und Dyneine 1105
16.3.3 Die Ähnlichkeiten im Aufbau von Myosin und Kinesin deuten auf einen gemeinsamen evolutive Ursprung 1106
16.3.4 Motorproteine erzeugen Kraft durch Koppelung von ATP-Hydrolyse und Konformationsänderung 1107
16.3.5 Die Kinetik der Motorproteine ist an die Zellfunktionen angepasst 1110
16.3.6 Motorproteine übernehmen den intrazellulären Transport von membranumschlossenen Organellen 1111
16.3.7 Die Funktion der Motorproteine kann kontrolliert werden 1113
16.3.8 Muskelkontraktion beruht auf dem Gleiten von Myosin II- und Actinfilamenten 1114
16.3.9 Muskelkontraktionen werden durch einen plötzlichen Anstieg der Ca2+-Konzentration im Cytosol ausgelöst 1118
16.3.10 Der Herzmuskel ist eine Präzisionsmaschine 1120
16.3.11 Cilien und Flagellen sind aus Mikrotubuli und Dyneinen aufgebaute bewegliche Strukturen 1120
  Zusammenfassung 1123
16.4 Cytoskelett und Zellverhalten 1123
16.4.1 Die Mechanismen der Zellpolarisierung können in Hefezellen leicht untersucht werden 1124
16.4.2 Besondere RNA-Moleküle werden durch das Cytoskelett örtlich festgelegt 1126
16.4.3 Viele Zellen können über eine feste Unterlage kriechen 1127
16.4.4 Das Vorstülpen der Plasmamembran wird durch Polymerisation von Actin angetrieben 1128
16.4.5 Adhäsion und Zug ermöglichen es Zellen, sich selbst vorwärts zu ziehen 1131
16.4.6 Äußere Signale können die Richtung der Zellwanderung bestimmen 1133
16.4.7 Die komplexe morphologische Spezialisierung der Nervenzellen beruht auf dem Cytoskelett 1135
  Zusammenfassung 1137
  Literatur 1138
17 Zellzyklus und programmierter Zelltod 1141
17.1 Überblick über den Zellzyklus 1143
17.1.1 Das Zellzyklus-Kontrollsystem arbeitet in allen Eukaryoten ähnlich 1144
17.1.2 Das Zellzyklus-Kontrollsystem kann in Hefen mittels genetischer Methoden zerlegt werden 1145
17.1.3 Das Zellzyklus-Kontrollsystem kann biochemisch mit Hilfe von tierischen Embryonen analysiert werden 1147
17.1.4 Das Zellzyklus-Kontrollsystem von Säugern kann in Zellkultur untersucht werden 1148
17.1.5 Methoden zur Untersuchung des Zellzyklusfortgangs 1149
  Zusammenfassung 1150
17.2 Bestandteile des Zellzyklus-Kontrollsystems 1150
17.2.1 Das Zellzyklus-Kontrollsystem löst die wichtigsten Vorgänge des Zellzyklus aus 1151
17.2.2 Das Kontrollsystem kann den Zellzyklus an bestimmten Kontrollpunkten anhalten 1152
17.2.3 Kontrollpunkte arbeiten mit negativen intrazellulären Signalen 1153
17.2.4 Das Zellzyklus-Kontrollsystem beruht auf periodisch aktivierten Proteinkinasen 1153
17.2.5 Cdk-Aktivität kann sowohl durch hemmende Phosphorylierung als auch durch hemmende Proteine unterdrückt werden 1156
17.2.6 Das Zellzyklus-Kontrollsystem hängt von periodischer Proteolyse ab 1156
17.2.7 Die Zellzykluskontrolle hängt auch von der Regulation der Transkription ab 1157
  Zusammenfassung 1158
17.3 Intrazelluläre Kontrolle der Vorgänge des Zellzyklus 1158
17.3.1 S-Phase-Cyclin-Cdk-Komplexe (S-Cdks) leiten die DNA-Replikation einmal je Zyklus ein 1159
17.3.2 Die Aktivierung von M-Phase-Cyclin-Cdk-Komplexen (M-Cdks) löst den Eintritt in die Mitose aus 1161
17.3.3 Der Eintritt in die Mitose wird durch unvollständige DNA-Replikation blockiert: Der DNA-Replikations-Kontrollpunkt 1162
17.3.4 M-Cdk bereitet die verdoppelten Chromosomen auf die Trennung vor 1163
17.3.5 Die Trennung der Schwesterchromatide wird durch Proteolyse ausgelöst 1164
17.3.6 Die Schwesterchromatide-Trennung wird durch freie Chromosomen verhindert: Der Spindelanheftungs-Kontrollpunkt 1165
17.3.7 Für den Ausgang aus der Mitose muss M-Cdk inaktiviert werden 1166
17.3.8 Die G1-Phase ist ein Zustand dauerhaft fehlender Cdk-Aktivität 1166
17.3.9 Das Rb-Protein wirkt als Bremse in G1-Zellen von Säugetieren 1168
17.3.10 Das Durchlaufen des Zellzyklus wird mit dem Zellwachstum koordiniert 1169
17.3.11 Der Zellzyklus wird durch beschädigte DNA und p53 angehalten: DNA-Schadens-Kontrollpunkte 1170
  Zusammenfassung 1173
17.4 Programmierter Zelltod (Apoptose) 1174
17.4.1 Apoptose wird durch eine intrazelluläre Proteolyse-Kaskade vermittelt 1175
17.4.2 Procaspasen werden durch Bindung an Adapterproteine aktiviert 1176
17.4.3 Proteine der Bcl-2-Familie und die IAP-Proteine sind die wichtigsten intrazellulären Regulatoren des Zelltodprogamms 1178
  Zusammenfassung 1178
17.5 Extrazelluläre Kontrolle von Zellteilung, Zellwachstum und Apoptose 1179
17.5.1 Mitogene regen die Zellteilung an 1179
17.5.2 Zellen können die Teilung verzögern, indem sie in einen spezialisierten Zustand ohne Teilung eintreten 1180
17.5.3 Mitogene stimulieren die Aktivitäten von G1-Cdk und G1/S-Cdk 1181
17.5.4 Anomale Proliferationssignale verursachen Stillstand des Zellzyklus oder Zelltod 1181
17.5.5 Die Anzahl von Zellteilungen, die Humanzellen durchlaufen können, wird durch eine eingebaute Beschränkung limitiert 1183
17.5.6 Extrazelluläre Wachstumsfaktoren regen das Zellwachstum an 1184
17.5.7 Extrazelluläre Überlebensfaktoren unterdrücken die Apoptose 1185
17.5.8 Benachbarte Zellen stehen im Wettbewerb um extrazelluläre Signalproteine 1187
17.5.9 Viele Typen normaler tierischer Zellen brauchen Halt, um zu wachsen und zu proliferieren 1187
17.5.10 Manche extrazellulären Signalproteine hemmen Zellwachstum, Zellteilung und Zellüberleben 1189
17.5.11 In ausgeklügelter Weise regulierte Zellteilungsmuster formen und erhalten die Gestalt des Körpers 1190
  Zusammenfassung 1191
  Literatur 1192
18 Die Mechanik der Zellteilung 1195
18.1 Ein Überblick über die M-Phase 1196
18.1.1 Cohesine und Condensine unterstützen die Anordnung der replizierten Chromosomen für die Verteilung 1196
18.1.2 Sowohl Mitose als auch Cytokinese werden durch Cytoskelettmaschinen ausgeführt 1198
18.1.3 Zwei Vorgänge stellen sicher, dass die Mitose immer der Cytokinese vorausgeht 1198
18.1.4 Bei Tierzellen hängt die M-Phase von der Verdoppelung des Centrosoms während der vorausgehenden Interphase ab 1199
18.1.5 Traditionell unterteilt man die M-Phase in sechs Schritte 1201
  Zusammenfassung 1205
18.2 Mitose 1206
18.2.1 Die Instabilität der Mikrotubuli vergrößert sich in der M-Phase sehr 1207
18.2.2 Wechselwirkungen zwischen entgegengesetzt orientierten Motorproteinen und Mikrotubuli bewirken die Spindelbildung 1209
18.2.3 Kinetochore heften Chromosomen an die Mitosespindel 1211
18.2.4 Mikrotubuli der Metaphasespindel sind hoch dynamisch 1213
18.2.5 Funktionierende bipolare Spindeln können sich auch um Chromosomen in Zellen ohne Centrosomen bilden 1215
18.2.6 Die Anaphase wird so lange verzögert, bis alle Chromosomen in der Metaphaseplatte ausgerichtet sind 1217
18.2.7 Die Schwesterchromatiden trennen sich sehr plötzlich in der Anaphase 1217
18.2.8 Während der Anaphase A zerfallen die Kinetochor-Mikrotubuli an beiden Enden 1219
18.2.9 Schub- und Zugkräfte tragen zur Anaphase B bei 1220
18.2.10 In der Telophase bildet sich die neue Kernhülle zunächst um die einzelnen Chromosomen 1221
  Zusammenfassung 1221
18.3 Cytokinese 1222
18.3.1 Die Mikrotubuli der Mitosespindel bestimmen in Tierzellen die Teilungsebene 1222
18.3.2 Einige Zellen verlagern ihre Spindel zur asymmetrischen Teilung 1224
18.3.3 Actin und Myosin II des kontraktilen Rings erzeugen die Kräfte für die Cytokinese 1224
18.3.4 Membranumschlossene Organelle müssen während der Cytokinese an die Tochterzellen verteilt werden 1227
18.3.5 Mitose kann ohne Cytokinese vorkommen 1227
18.3.6 Der Phragmoplast leitet die Cytokinese in höheren Pflanzen 1228
18.3.7 Die komplizierte M-Phase höherer Organismen ist stufenweise aus prokaryotischen Teilungsmechanismen hervorgegangen 1229
  Zusammenfassung 1232
  Literatur 1233
Teil V Zellen in ihrem sozialen Umfeld  
19 Zellverbindungen, Zelladhäsion und die extrazelluläre Matrix 1237
19.1 Zell/Zell-Verbindungen 1238
19.1.1 Undurchlässige Verbindungen bilden selektive Permeabilitätsbarrieren über epitheliale Schichten 1239
19.1.2 Ankerverbindungen verbinden das Cytoskelett einer Zelle entweder mit dem der Nachbarzelle oder mit der extrazellulären Matrix 1243
19.1.3 Adhäsionsverbindungen verbinden Actinfilament-Bündel von Zelle zu Zelle 1244
19.1.4 Desmosomen verbinden Intermediärfilamente von Zelle zu Zelle 1245
19.1.5 Ankerverbindungen aus Integrinen binden Zellen an die extrazelluläre Matrix: Fokaladhäsionen und Hemidesmosomen 1246
19.1.6 Gap Junctions erlauben kleinen Molekülen, direkt von Zelle zu Zelle zu gelangen 1248
19.1.7 Das Connexon in Gap Junctions besteht aus sechs transmembranen Connexin-Untereinheiten 1248
19.1.8 Gap Junctions haben unterschiedliche Funktionen 1250
19.1.9 Die Durchlässigkeit der Gap Junctions kann reguliert werden 1250
19.1.10 Plasmodesmata übernehmen in Pflanzen die Funktionen von Gap Junctions 1252
  Zusammenfassung 1253
19.2 Zell/Zell-Adhäsion 1254
19.2.1 In Tieren können Zellen sich an ihrem Aufenthaltsort oder nach einer Zellwanderung zu Geweben zusammenlagern 1254
19.2.2 Vereinzelte Wirbeltierzellen können sich wieder in organisierte Gewebe durch selektive Zell/Zell-Adhäsion zusammen lagern 1255
19.2.3 Cadherine vermitteln die Ca2+-abhängige Zell/Zell-Adhäsion 1256
19.2.4 Cadherine haben eine entscheidende Funktion in der Entwicklung 1257
19.2.5 Cadherine vermitteln die Zell/Zell-Adhäsion über einen homophilen Mechanismus 1258
19.2.6 Cadherine sind mit dem Actin-Cytoskelett über die Catenine verknüpft 1259
19.2.7 Selectine vermitteln vorübergehende Zell/Zell-Adhäsionen im Blutstrom 1260
19.2.8 Die Ca2+-unabhängige Zell/Zell-Adhäsion wird von Proteinen der Immunglobulin-Superfamilie vermittelt 1261
19.2.9 Verschiedenartige Zelloberflächenmoleküle vermitteln gemeinsam die gezielte Zell/Zell-Adhäsion 1263
19.2.10 Lockere Kontakte dürften die Zell/Zell-Adhäsion einleiten, die dann durch Zellverbindungen ausgerichtet und stabilisiert wird 1264
  Zusammenfassung 1265
19.3 Die extrazelluläre Matrix von Tieren 1265
19.3.1 Die extrazelluläre Matrix wird von den in ihr liegenden Zellen synthetisiert und geordnet 1266
19.3.2 Glykosaminoglykan-Ketten sind raumerfüllend und bilden hydratisierte Gele 1267
19.3.3 Hyaluronan erleichtert vermutlich die Zellwanderung bei der Morphogenese und Reparatur von Geweben 1268
19.3.4 Proteoglykane bestehen aus Glykosaminoglykan-Ketten, die kovalent an einen Proteinkern gebunden sind 1269
19.3.5 Proteoglykane können die Aktivität sezernierter Proteine regulieren 1270
19.3.6 GAG-Ketten können in der extrazellulären Matrix hoch geordnet vorliegen 1271
19.3.7 Zelloberflächen-Proteoglykane können auch Korezeptor sein 1272
19.3.8 Die Kollagene sind die Hauptproteine der extrazellulären Matrix 1273
19.3.9 Kollagene tragen bei ihrer Sekretion an jedem Ende einen nicht helicalen Abschnitt 1275
19.3.10 Nach ihrer Sekretion werden fibrilläre Prokollagen"moleküle zu Kollagenmolekülen gespalten, die sich dann zu Fibrillen zusammenlagern 1275
19.3.11 Fibrillen-assoziierte Kollagene helfen bei der Organisation der Fibrillen 1277
19.3.12 Zellen können zur Organisation der von ihnen ausgeschiedenen Kollagenfibrillen beitragen, indem sie Zug auf die Matrix ausüben 1278
19.3.13 Elastin verleiht den Geweben ihre Elastizität 1278
19.3.14 Fibronectin ist ein extrazelluläres Protein, das die Zellbindung an die Matrix unterstützt 1280
19.3.15 Es gibt lösliches und fibrilläres Fibronectin 1281
19.3.16 Intrazelluläre Actinfilamente regulieren das Zusammenlagern extrazellulärer Fibronectinfibrillen 1282
19.3.17 Glykoproteine der extrazellulären Matrix unterstützen die Wegefindung bei der Zellwanderung 1282
19.3.18 Basallaminae bestehen vorwiegend aus Kollagen des Typ IV, Laminin, Nidogen und einem Heparansulfat-Proteoglykan 1283
19.3.19 Basallaminae üben unterschiedliche Aufgaben aus 1286
19.3.20 Die extrazelluläre Matrix kann die Form von Zellen, ihr Überleben und ihr Wachstum beeinflussen 1287
19.3.21 Der kontrollierte Abbau von Bestandteilen der Matrix unterstützt die Zellwanderung 1288
  Zusammenfassung 1290
19.4 Integrine 1291
19.4.1 Integrine sind transmembrane Heterodimere 1291
19.4.2 Integrine müssen mit dem Cytoskelett in Wechselwirkung treten, um Zellen an die extrazelluläre Matrix zu binden 1292
19.4.3 Zellen können die Aktivität ihrer Integrine regulieren 1293
16.4.5 Integrine aktivieren intrazelluläre Signalwege 1294
  Zusammenfassung 1296
19.5 Die Pflanzenzellwand 1296
19.5.1 Die Zusammensetzung der Zellwand hängt vom Zelltyp ab 1297
19.5.2 Die Zugfestigkeit der Zellwand erlaubt Pflanzenzellen, einen Turgordruck aufzubauen 1298
19.5.3 Die Primärwand besteht aus Cellulose-Mikrofibrillen, die mit einem Geflecht aus pektischen Polysacchariden verwoben sind 1299
19.5.4 Mikrotubuli bestimmen die Ausrichtung beim Aufbau der Zellwand 1301
  Zusammenfassung 1303
  Literatur 1304
20 Keimzellen und Befruchtung 1307
20.1 Die Vorteile der Sexualität 1307
20.1.1 Bei vielzelligen Tieren und den meisten Pflanzen ist die diploide Phase komplex und lang, die haploide dagegen einfach und kurz 1308
20.1.2 Sexuelle Fortpflanzung bringt Organismen einen Wettbewerbsvorteil in einer Umwelt, die sich unvorhersehbar ändert 1309
  Zusammenfassung 1310
20.2 Meiose 1310
20.2.1 Während der Meiose paaren sich die verdoppelten homologen Chromosomen 1311
20.2.2 Gameten entstehen durch zwei meiotische Zellteilungen 1311
20.2.3 Crossing-over zwischen homologen Nicht-Schwesterchromatiden verstärkt die genetische Neuverteilung 1313
20.2.4 Chiasmata sind wichtig für die Chromosomentrennung bei der Meiose 1314
20.2.5 Die Paarung der Geschlechtschromosomen stellt sicher, dass auch sie sich aufteilen 1316
20.2.6 Die meiotische Chromosomenpaarung erreicht ihren Höhepunkt, wenn der synaptonemale Komplex entsteht 1316
20.2.7 Rekombinationsknoten markieren die Stellen genetischer Rekombination 1317
20.2.8 Genkarten zeigen die bevorzugten Stellen für Crossing-over an 1318
20.2.9 Die Meiose endet mit zwei aufeinander folgenden Teilungen ohne DNA-Replikation 1319
  Zusammenfassung 1320
20.3 Primordiale Keimzellen und Geschlechtsbestimmung bei Säugetieren 1320
20.3.1 Die primordialen Keimzellen wandern in die sich entwickelnde Gonade 1321
20.3.2 Das Sry-Gen auf dem Y-Chromosom kann einen weiblichen Embryo dazu bringen, männlich zu werden 1321
  Zusammenfassung 1324
20.4 Eizellen 1324
20.4.1 Ein Ei ist mit seinen großen Nährstoffreserven und seiner komplizierten Hülle hoch spezialisiert für eine unabhängige Entwicklung 1325
20.4.2 Eier entwickeln sich in Stadien 1325
20.4.3 Oocyten setzen besondere Mechanismen ein, um ihre enorme Größe zu erreichen 1327
  Zusammenfassung 1329
20.5 Spermien 1329
20.5.1 Spermien sind hervorragend angepasst, ihre DNA in eine Eizelle zu befördern 1329
20.5.2 Die meisten Säugetiere bilden kontinuierlich Spermien 1330
  Zusammenfassung 1334
20.6 Befruchtung 1334
20.6.1 Die artspezifische Bindung an die Zona pellucida induziert im Spermium die Akrosomenreaktion 1334
20.6.2 Die Cortexreaktion im Ei stellt sicher, dass nur ein Spermium die Eizelle befruchtet 1336
20.6.3 Über welchen Mechanismus Spermium und Ei verschmelzen, ist noch unbekannt 1337
20.6.4 Das Spermium liefert der Zygote ein Centriol 1338
  Zusammenfassung 1340
  Literatur 1340
21 Die Entwicklung vielzelliger Organismen 1343
21.1 Allgemeine Mechanismen tierischer Entwicklung 1344
21.1.1 Tiere haben einige anatomische Merkmale gemeinsam 1345
21.1.2 Vielzellige Tiere sind angereichert an Proteinen, die Zell-Wechselwirkungen und Genregulation vermitteln 1346
21.1.3 Regulator-DNA bestimmt das Entwicklungsprogramm 1347
21.1.4 Experimente mit Embryonen zeigen die Wechselwirkungen seiner Zellen auf 1349
21.1.5 Studien an mutierten Tieren identifizieren die Gene, die Entwicklungsvorgänge kontrollieren 1350
21.1.6 Eine Zelle trifft Entwicklungsentscheidungen, lange bevor sie eine sichtbare Änderung zeigt 1351
21.1.7 Zellen erinnern sich an Ortskoordinaten, die ihren Platz im Körper widerspiegeln 1352
21.1.8 Asymmetrische Zellteilung kann zu verschiedenartigen Tochterzellen führen 1353
21.1.9 Induktive Wechselwirkungen können systematische Unterschiede zwischen ursprünglich gleichartigen Zellen herbeiführen 1354
21.1.10 Morphogene sind Induktoren mit großer Reichweite, die graduelle Effekte zeitigen 1355
21.1.11 Extrazelluläre Inhibitoren von Signalmolekülen bilden die Reaktion auf einen Induktor 1356
21.1.12 Innenprogramme einer Zelle definieren oft den zeitlichen Verlauf ihrer Entwicklung 1357
21.1.13 Anfangsmuster werden in kleinen Zellgruppen angelegt und durch auf einander folgende Induktionsereignisse im Verlauf des Embryowachstums verfeinert 1357
  Zusammenfassung 1358
21.2 Caenorhabditis elegans: Entwicklung aus der Perspektive einer Einzelzelle 1359
21.2.1 Caenorhabditis elegans ist anatomisch einfach 1360
21.2.2 Zellschicksale im sich entwickelnden Fadenwurm sind beinahe perfekt vorhersagbar 1360
21.2.3 Die Produkte maternaler Effektor-Gene organisieren die asymmetrische Teilung des Eies 1361
21.2.4 Zunehmend komplexere Muster werden durch Zell/Zell-Wechselwirkungen erzeugt 1363
21.2.5 Mikrochirurgie und Genetik enthüllen die Logistik der Entwicklungskontrolle, Genklonierung und Sequenzierung erschließen ihre molekularen Mechanismen 1364
21.2.6 Zellen verändern mit der Zeit ihre Empfänglichkeit für Entwicklungssignale 1365
21.2.7 Heterochrone Gene kontrollieren den zeitlichen Verlauf der Entwicklung 1365
21.2.8 Zellen zählen keine Teilungen, um den zeitlichen Ablauf ihres inneren Programmes zu bestimmen 1366
21.2.9 Ausgewählte Zellen sterben durch Apoptose als Teil ihres Entwicklungsprogrammes 1367
  Zusammenfassung 1367
21.3 Drosophila und die molekulare Genetik der Musterbildung: Genese des Körperbauplans 1368
21.3.1 Der Insektenkörper wird aus einer Reihe von Segmenten aufgebaut 1369
21.3.2 Drosophila beginnt ihre Entwicklung als Syncytium 1371
21.3.3 Genetische Durchmusterungen legen Gengruppen fest, die für spezifische Aspekte der frühen Musterbildung erforderlich sind 1372
21.3.4 Interaktionen der Oocyte mit ihrer Umgebung definieren die Achsen des Embryos: Die Rolle der Ei-Polaritäts-Gene 1374
21.3.5 Die Dorsoventral-Signal-Gene erzeugen einen Gradienten eines Genregulatorproteins im Zellkern 1375
21.3.6 Dpp und Sog bilden einen zweiten Morphogen-Gradienten aus, der das Muster im dorsalen Teil des Embryos verfeinert 1377
21.3.7 Die Dorsoventralachse der Insekten entspricht der Ventrodorsalachse der Wirbeltiere 1377
21.3.8 Drei Klassen von Segmentierungs-Genen verfeinern das maternale anteroposteriore Muster und unterteilen den Embryo 1378
21.3.9 Die örtliche Expression von Segmentierungs-Genen wird durch eine Hierarchie von Positionssignalen reguliert 1379
21.3.10 Die modulare Natur der regulatorischen DNA erlaubt Genen, mehrere, unabhängig kontrollierbare Funktionen auszuüben 1380
21.3.11 Eipolaritäts-, Lücken- und Paarregel-Gene schaffen ein transientes Muster, an das sich andere Gene erinnern 1382
  Zusammenfassung 1383
21.4 Homöotische Auswahl-Gene und die Untergliederung der anteroposterioren Achse 1384
21.4.1 Der HOX-Code spezifiziert anteroposteriore Unterschiede 1384
21.4.2 Homöotische Auswahl-Gene codieren für DNA bindende Proteine, die mit anderen genregulierenden Proteinen wechselwirken 1385
21.4.3 Die homöotischen Auswahl-Gene werden nacheinander exprimiert, gemäß ihrer Anordnung im Hox-Komplex 1386
21.4.4 Der Hox-Komplex trägt eine Daueraufzeichnung der positionellen Information 1387
21.4.5 Auch bei Wirbeltieren wird die anteroposteriore Achse von Hox-Auswahl-Genen kontrolliert 1388
  Zusammenfassung 1391
21.5 Organogenese und die Musterbildung von Körperanhängen 1391
21.5.1 Konditionale und induzierte somatische Mutationen ermöglichen die Analyse von Genfunktionen in der Spätentwicklung 1392
21.5.2 Teile des adulten Fliegenkörpers entwickeln sich aus Imaginalscheiben 1393
21.5.3 Homöotische Auswahl-Gene sind notwendig für das Erinnern der Positionsinformation in den Zellen der Imaginalscheiben 1395
21.5.4 Spezifische Regulator-Gene definieren die Zellen, die ein Anhangsgebilde ausbilden werden 1396
21.5.5 Die Flügel-Imaginalscheibe eines Insekts ist in Kompartimente unterteilt 1396
21.5.6 Vier bekannte Signaltransduktionswege arbeiten zusammen, um die Musterbildung des Flügels zu ermöglichen: Wingless, Hedgehog, Dpp und Notch 1398
21.5.7 Die Größe jedes Kompartiments wird durch Wechselwirkung zwischen seinen Zellen reguliert 1399
21.5.8 Ähnliche Mechanismen geben Wirbeltiergliedmaßen ihr Muster 1400
21.5.9 Die lokal begrenzte Expression spezifischer Klassen genregulierender Proteine geht der Zelldifferenzierung voraus 1401
21.5.10 Lateralhemmung wählt sensorische Ausgangszellen innerhalb proneuraler Zellhaufen aus 1403
21.5.11 Lateralhemmung treibt die Nachkommenschaft der sensorischen Mutterzelle in unterschiedliche Endschicksale 1403
21.5.12 Die Planarpolarität von asymmetrischen Teilungen wird durch Signalgebung durch den Rezeptor Frizzled kontrolliert 1405
21.5.13 Lateralhemmung und asymmetrische Teilung arbeiten bei der Regulation der Neurogenese überall im Körper zusammen 1406
21.5.14 Notch-Signalisierung reguliert das feinkörnige Muster differenzierter Zelltypen in vielen verschiedenen Geweben 1407
21.5.15 Einige Regulator-Gene mit Schlüsselfunktion legen einen Zelltyp fest, andere können das Programm für die Bildung eines ganzes Organs aktivieren 1408
  Zusammenfassung 1408
21.6 Zellbewegungen und die Ausformung des Wirbeltierkörpers 1409
21.6.1 Die Polarität des Amphibienembryos ist abhängig von der Polarität des befruchteten Eies 1410
21.6.2 Die Furchung erzeugt viele Zellen aus einer 1411
21.6.3 Die Gastrulation verwandelt eine Hohlkugel aus Zellen in eine dreischichtige Struktur mit einem Urdarm 1412
21.6.4 Die Gastrulationsbewegungen sind präzise vorhersagbar 1413
21.6.5 Chemische Signale lösen die mechanischen Vorgänge aus 1414
21.6.6 Aktive Änderungen der Zellpackung liefern die Triebkraft für die Gastrulation 1415
21.6.7 Sich verändernde Muster von Zelladhäsionsmolekülen zwingen Zellen in neue Anordnungen 1416
21.6.8 Die Chorda dorsalis verlängert sich, während sich die Neuralplatte zum Neuralrohr einrollt 1417
21.6.9 Ein Genexpressions-Oszillator kontrolliert die Segmentierung des Mesoderms zu Somiten 1418
21.6.10 Embryonale Gewebe werden in einer streng kontrollierten Weise durch Wanderzellen besiedelt 1419
21.6.11 Die Verteilung von Wanderzellen hängt von Überlebensfaktoren und von Lenkungssignalen ab 1421
21.6.12 Die Links/Rechts-Asymmetrie des Wirbeltierkörpers leitet sich von molekularen Asymmetrien im frühen Embryo ab 1422
  Zusammenfassung 1423
21.7 Die Maus 1424
21.7.1 Die Säugetierentwicklung beginnt mit einer speziellen Präambel 1425
21.7.2 Der frühe Säugetierembryo ist hochgradig regulativ 1426
21.7.3 Aus einem Säugetierembryo können totipotente embryonale Stammzellen gewonnen werden 1427
21.7.4 Wechselwirkungen zwischen Epithel und Mesenchym erzeugen sich verzweigende, tubuläre Strukturen 1428
  Zusammenfassung 1429
21.8 Neuronale Entwicklung 1430
21.8.1 Neuronen werden gemäß Zeit und Ort ihrer Entstehung verschiedene Eigenschaften zugewiesen 1432
21.8.2 Die Wesensart, die einem Neuron bei seiner Geburt zugewiesen wird, bestimmt die Verbindungen, die es ausbilden wird 1432
21.8.3 Jedes Axon oder jeder Dendrit erweitert sich vermittels eines Wachstumskegels an seiner Spitze 1435
21.8.4 Der Wachstumskegel lotst den sich entwickelnden Neuriten in vivo einen präzise definierten Pfad entlang 1436
21.8.5 Wachstumskegel können ihre Empfindlichkeiten ändern, während sie wandern 1437
21.8.6 Zielgewebe setzen neurotrophe Faktoren frei, die das Nervenzellwachstum und Überleben kontrollieren 1438
21.8.7 Neuronale Spezifität lenkt die Bildung wohl geordneter neuraler Karten 1439
21.8.8 Axone aus verschiedenen Regionen der Retina reagieren verschieden auf einen Gradienten abstoßender Moleküle im Tectum 1441
21.8.9 Diffuse Muster synaptischer Verbindungen werden durch aktivitätsabhängige Umbildungen verschärft 1442
21.8.10 Erfahrung modelliert das Muster synaptischer Verbindungen im Gehirn 1444
21.8.11 Das Erwachsenengedächtnis und die Synapsenumbildung während der Entwicklung hängen möglicherweise von ähnlichen Mechanismen ab 1445
  Zusammenfassung 1446
21.9 Die Entwicklung von Pflanzen 1447
21.9.1 Arabidopsis dient als Modellorganismus für die Pflanzenmolekulargenetik 1448
21.9.2 Das Arabidopsis-Genom ist reich an Entwicklungs-Kontroll-Genen 1448
21.9.3 Die embryonale Entwicklung beginnt mit der Aufrichtung einer Wurzel-Spross-Achse und kommt dann im Samen zum Stillstand 1451
21.9.4 Die Teile einer Pflanze werden in zeitlicher Folge von Meristemen erzeugt 1452
21.9.5 Die Entwicklung des Keimlings hängt von Umweltsignalen ab 1453
21.9.6 Die Formbildung jeder neuen Struktur hängt von gerichteter Zellteilung und -erweiterung ab 1453
21.9.7 Jeder Pflanzenmodul wächst aus einem mikroskopischen Satz von Primordien in einem Meristem 1457
21.9.8 Zell/Zell-Signale erhalten das Meristem 1458
21.9.9 Regulatorische Mutationen können die Pflanzentopologie durch Änderung des Zellverhaltens im Meristem umwandeln 1459
21.9.10 Weit reichende Hormonsignale koordinieren Entwicklungsereignisse in getrennten Teilen der Pflanze 1461
21.9.11 Homöotische Auswahl-Gene spezifizieren die Teile einer Blüte 1462
  Zusammenfassung 1465
  Literatur 1466
22 Histologie: Leben und Sterben von Zellen im Gewebe 1469
22.1 Die Epidermis und ihre Erneuerung durch Stammzellen 1469
22.1.1 Epidermiszellen bilden eine mehrlagige, wasserfeste Barriere 1471
22.1.2 Epidermiszellen synthetisieren während ihrer Differenzierung und Reifung unterschiedliche Keratine 1472
22.1.3 Die Epidermis wird aus Stammzellen erneuert, die in ihrer Basalschicht liegen 1472
22.1.4 Die beiden Tochterzellen einer Stammzelle müssen sich nicht immer unterschiedlich entwickeln 1473
22.1.5 Die Basalschicht enthält sowohl Stammzellen als auch sich vermehrende Übergangszellen 1474
22.1.6 Die Erneuerung der Epidermis wird von vielen interagierenden Signalen geregelt 1476
22.1.7 Die Brustdrüse durchläuft Zyklen von Weiterentwicklung und Rückbildung 1476
  Zusammenfassung 1478
22.2 Sinnesepithelien 1479
22.2.1 Riechsinneszellen werden kontinuierlich ersetzt 1479
22.2.2 Haarzellen des Ohres müssen ein Leben lang halten 1480
22.2.3 Die dauerhaftesten Zellen erneuern ihre Bestandteile: Die Photorezeptoren der Retina 1481
  Zusammenfassung 1484
22.3 Die Atemwege und der Verdauungstrakt 1484
22.3.1 Nebeneinander liegende Zelltypen arbeiten in den Alveoli der Lungen zusammen 1484
22.3.2 Becherzellen, Cilienzellen und Makrophagen arbeiten zusammen, um die Atemwege sauber zu halten 1485
22.3.3 Die Darmschleimhaut erneuert sich schneller als jedes andere Gewebe 1486
22.3.4 Komponenten des Wnt-Signalübertragungswegs sind zur Aufrechterhaltung der Darmstammzell-Population nötig 1489
22.3.5 Die Leber funktioniert als Schnittstelle zwischen Verdauungstrakt und Blut 1489
22.3.6 Leberzellverlust stimuliert Leberzellproliferation 1490
  Zusammenfassung 1491
22.4 Blutgefäße und Endothelzellen 1492
22.4.1 Endothelzellen kleiden alle Blutgefäße aus 1492
22.4.2 Neue Endothelzellen werden durch einfache Verdopplung bestehender Endothelzellen gebildet 1493
22.4.3 Neue Kapillaren bilden sich durch Sprossung 1494
22.4.4 Angiogenese wird von Faktoren kontrolliert, die von den umliegenden Geweben freigesetzt werden 1495
  Zusammenfassung 1497
22.5 Erneuerung durch pluripotente Stammzellen: Bildung der Blutzellen 1497
22.5.1 Die drei Gruppen von weißen Blutkörperchen: Granulocyten, Monocyten und Lymphocyten 1498
22.5.2 Die Bildung eines jeden Blutzelltyps im Knochenmark wird individuell kontrolliert 1500
22.5.3 Die Blut bildenden Stammzellen sitzen im Knochenmark 1501
22.5.4 Eine pluripotente Stammzelle erzeugt alle Klassen von Blutzellen 1503
22.5.5 Die Determinierung geschieht stufenweise 1504
22.5.6 Die Anzahl spezialisierter Blutzellen erhöht sich durch Teilung determinierter Vorläuferzellen 1505
22.5.7 Stammzellen brauchen Kontaktsignale aus den Stromazellen 1506
22.5.8 Faktoren, die die Blutbildung kontrollieren, können in Kultur untersucht werden 1506
22.5.9 Die Erythropoiese hängt von dem Hormon Erythropoietin ab 1507
22.5.10 Viele CSFs beeinflussen die Bildung von Neutrophilen und Makrophagen 1508
22.5.11 Das Verhalten einer Blut bildenden Zelle hängt teilweise vom Zufall ab 1509
22.5.12 Die Regulation des Überlebens einer Zelle ist genauso wichtig wie die Regulation ihrer Vermehrung 1510
  Zusammenfassung 1511
22.6 Entstehung, Anpassung und Neubildung von Zellen der Skelettmuskulatur 1511
22.6.1 Neue Skelettmuskelfasern entstehen durch Verschmelzung von Myoblasten 1513
22.6.2 Muskelzellen können ihre Eigenschaften verändern, indem sie ihre Protein-Isoformen wechseln 1514
22.6.3 Skelettmuskelfasern scheiden Myostatin aus, um ihr Wachstum selbst zu begrenzen 1514
22.6.4 Einige Myoblasten überdauern als ruhende Stammzellen im Erwachsenen 1515
  Zusammenfassung 1516
22.7 Fibroblasten und ihre Abkömmlinge: Die Familie der Bindegewebszellen 1516
22.7.1 Fibroblasten verändern ihre Eigenschaften als Reaktion auf chemische Signale 1517
22.7.2 Die extrazelluläre Matrix kann durch Einwirkung auf Zellgestalt und -anheftung die Differenzierung der Bindegewebszellen beeinflussen 1518
22.7.3 Fettzellen können sich aus Fibroblasten entwickeln 1518
22.7.4 Von Fettzellen ausgeschiedenes Leptin bewirkt eine negative Rückkopplung, um das Essverhalten zu steuern 1519
22.7.5 Knochen wird ständig von den Zellen in seinem Inneren umgebaut 1520
22.7.6 Osteoblasten bauen Knochenmatrix auf, während Osteoclasten sie abtragen 1521
22.7.7 Während der Entwicklung wird Knorpel von Osteoclasten abgebaut, um Platz für den Knochen zu schaffen 1524
  Zusammenfassung 1525
22.8 Stammzell-Engineering 1525
22.8.1 ES-Zellen lassen sich zur Herstellung von beliebigen Körperteilen verwenden 1526
22.8.2 Populationen epidermaler Stammzellen können zur Ausbesserung von Geweben in Kultur vermehrt werden 1527
22.8.3 Neurale Stammzellen können das Zentralnervensystem neu besiedeln 1527
22.8.4 Die Stammzellen aus erwachsenen Geweben könnten vielseitiger sein, als man denkt 1528
  Zusammenfassung 1529
  Literatur 1530
23 Krebs 1533
23.1 Krebs als Mikro-Evolutionsprozess 1533
23.1.1 Krebszellen vermehren sich ohne Beschränkungen und besiedeln fremde Gewebe 1534
23.1.2 Die meisten Tumoren stammen von einer einzigen anormalen Zelle ab 1536
23.1.3 Krebs als Folge somatischer Mutation 1537
23.1.4 Eine einzige Mutation reicht zur Krebsentstehung nicht aus 1537
23.1.5 Krebs entwickelt sich in langsamen Schritten aus leicht gestörten Zellen 1538
23.1.6 An der Tumorprogression sind mehrere Zyklen von Mutation und natürlicher Auslese beteiligt 1541
23.1.7 Die meisten menschlichen Krebszellen sind genetisch instabil 1542
23.1.8 Krebsartiges Wachstum hängt oft von einer gestörten Kontrolle über Zelltod oder Zelldifferenzierung ab 1544
23.1.9 Viele Krebszellen umgehen die in eine Zelle eingebaute Vermehrungsgrenze 1545
23.1.10 Um Metastasen zu bilden, müssen Krebszellen in einer fremden Umgebung überleben und wachsen 1546
23.1.11 Sechs grundlegende Eigenschaften erlauben Zellen krebsartiges Wachstum 1548
  Zusammenfassung 1548
23.2 Die vermeidbaren, exogenen Ursachen von Krebs 1549
23.2.1 Viele, aber nicht alle, Krebs verursachenden Agenzien schädigen die DNA 1550
23.2.2 Die Krebsentstehung kann auch durch Faktoren begünstigt werden, die die DNA-Sequenz der Zelle nicht verändern 1552
23.2.3 Viren und andere Infektionen tragen signifikant zu Krebserkrankungen beim Menschen bei 1553
23.2.4 Die Identifizierung von Carcinogenen hilft Krebs zu vermeiden 1554
  Zusammenfassung 1556
23.3 Das Auffinden krebskritischer Gene 1557
23.3.1 Für die Identifizierung von Funktionsgewinn- und Funktionsverlust-Mutationen verwendet man unterschiedliche Methoden 1557
23.3.2 Onkogene identifiziert man durch ihre dominante, transformierende Wirkung 1558
23.3.3 Tumorsuppressorgene können zuweilen durch Untersuchung seltener erblicher Krebssyndrome gefunden werden 1560
23.3.4 Tumorsuppressorgene können auch ohne Hinweise aus erblichen Krebssyndromen identifiziert werden 1561
23.3.5 Gene, die bei Krebs mutiert sind, können auf vielen Wegen über- oder interaktiviert werden 1562
23.3.6 Die Suche nach krebskritischen Genen geht weiter 1564
  Zusammenfassung 1565
23.4 Die molekulare Grundlage des Verhaltens von Krebszellen 1566
23.4.1 Untersuchungen an Embryonen und transgenen Mäusen helfen, die Funktionen krebskritischer Gene aufzudecken 1566
23.4.2 Viele krebskritische Gene kontrollieren die Zellteilung 1568
23.4.3 Mutationen in Genen, die Apoptose regulieren, erlauben es der Zelle, den Selbstmord zu umgehen 1570
23.4.4 Mutationen im p53-Gen ermöglichen Krebszellen, trotz eines DNA-Schadens zu überleben und sich zu vermehren 1570
23.4.5 DNA-Tumorviren aktivieren den DNA-Replikationsapparat der Zelle, indem sie die Wirkung wichtiger Tumorsuppressorgene hemmen 1572
23.4.6 Telomerenverkürzung kann beim Menschen den Weg zu Krebs ebnen 1574
23.4.7 In einer Population Telomerase defizienter Zellen öffnet der Verlust von p53 ein einfach passierbares Tor zum Krebs 1575
23.4.8 Mutationen, die zur Metastasenbildung führen, geben immer noch Rätsel auf 1576
23.4.9 Dickdarmkrebs entsteht langsam in einer Abfolge erkennbarer Strukturveränderungen 1578
23.4.10 Einige wenige, aber wichtige genetische Schäden häufen sich in der Mehrzahl der Dickdarmkrebsfälle 1579
23.4.11 Störungen in der Reparatur von DNA-Fehlpaarungen führen auch zum Dickdarmkrebs 1581
23.4.12 Die Schritte der Tumorprogression können mit spezifischen Mutationen korreliert werden 1582
23.4.13 Jeder Krebsfall ist durch eine eigene Kombination genetischer Schäden gekennzeichnet 1583
  Zusammenfassung 1583
23.5 Die Behandlung von Krebs: heute und in Zukunft 1584
23.5.1 Die Suche nach Heilungsmethoden für Krebs ist schwierig, aber nicht aussichtslos 1584
23.5.2 Derzeitige Therapien nutzen den Verlust über die Zellzykluskontrolle und die genetische Instabilität der Krebszellen 1585
23.5.3 Krebs kann Resistenz gegen Therapien entwickeln 1585
23.5.4 Neue Therapien entstehen aus unserem Wissen über die Krebsbiologie 1586
23.5.5 Strategien zum Angriff auf Zellen, denen p53 fehlt, können gezielt geplant werden 1587
23.5.6 Entzug der Blutzufuhr zu den Krebszellen kann Tumorwachstum ersticken 1587
23.5.7 Man kann Arzneistoffmoleküle entwerfen, die auf spezifische onkogene Proteine abzielen 1588
23.5.8 Das Verständnis der Krebsbiologie führt zu rationalen, maßgeschneiderten Behandlungen 1589
  Zusammenfassung 1590
  Literatur 1591
24 Das adaptive Immunsystem 1593
24.1 Lymphocyten und die zellulären Grundlagen der adaptiven Immunität 1595
24.1.1 Lymphocyten sind die Träger der adaptiven Immunität 1596
24.1.2 Das angeborene und das adaptive Immunsystem arbeiten Hand in Hand 1596
24.1.3 B-Lymphocyten entwickeln sich im Knochenmark, T-Lymphocyten im Thymus 1598
24.1.4 Das adaptive Immunsystem funktioniert durch klonale Selektion 1599
24.1.5 Die meisten Antigene stimulieren viele verschiedene Lymphocyten-Klone 1601
24.1.6 Immunologisches Gedächtnis beruht sowohl auf klonaler Expansion als auch auf der Differenzierung der Lymphocyten 1601
24.1.7 Erworbene immunologische Toleranz sichert, dass "Selbst"-Antigene nicht angegriffen werden 1602
24.1.8 Lymphocyten patrouillieren ständig durch die peripheren Lymphorgane 1605
  Zusammenfassung 1607
24.2 B-Zellen und Antikörper 1607
24.2.1 B-Zellen produzieren Antikörper als Zelloberflächen-Rezeptoren und als sezernierte Moleküle 1608
24.2.2 Antikörper haben zwei identische Antigen-Bindungsstellen 1608
24.2.3 Ein Antikörpermolekül setzt sich aus schweren und leichten Ketten zusammen 1609
24.2.4 Es gibt fünf Klassen von schweren Ketten, jede mit einer anderen biologischen Funktion 1609
24.2.5 Die Stärke der Antigen-Antikörper-Wechselwirkung ist durch Affinität und Zahl der Bindungsstellen bedingt 1614
24.2.6 Leichte und schwere Ketten bestehen aus konstanten und variablen Regionen 1615
24.2.7 Leichte und schwere Ketten sind in mehrere Ig-Domänen gefaltet 1616
24.2.8 Eine Antigen-Bindungsstelle wird aus hypervariablen Schleifen aufgebaut 1617
  Zusammenfassung 1618
24.3 Die Entstehung der Antikörpervielfalt 1619
24.3.1 Während der B-Zell-Entwicklung werden die Antikörper-Gene aus einzelnen Gensegmenten zusammengesetzt 1619
24.3.2 Jede V-Region wird von mehr als einem Gensegment codiert 1620
24.3.3 Ungenauigkeiten bei der Verknüpfung der Gensegmente erhöhen die Vielfalt der V-Regionen stark 1622
24.3.4 Antigen selektionierte, somatische Hypermutation sorgt für die Feinabstimmung der Antikörper-Antwort 1623
24.3.5 Die Kontrolle der V(D)J-Vereinigung stellt sicher, das B-Zellen monospezifisch sind 1624
24.3.6 Nach der Aktivierung durch ihr Antigen schaltet die B-Zelle von der Bildung ihres membrangebundenen Antikörpers auf die sezernierte Form des gleichen Antikörpers um 1625
24.3.7 B-Zellen können die Antikörperklasse, die sie exprimieren, wechseln 1626
  Zusammenfassung 1627
24.4 T-Zellen und MHC-Proteine 1628
24.4.1 T-Zell-Rezeptoren sind Antikörper ähnliche Heterodimere 1628
24.4.2 T-Zellen werden von Antigen präsentierenden Zellen aktiviert 1630
24.4.3 Cytotoxische T-Lymphocyten induzieren den Selbstmord infizierter Zellen 1630
24.4.4 Helfer-T-Zellen aktivieren Makrophagen, B-Zellen und cytotoxische T-Lymphocyten 1632
24.4.5 T-Zellen erkennen an MHC-Proteine gebundene Fremd-Peptide 1633
24.4.6 Die MHC-Proteine wurden bei Transplantations"reaktionen entdeckt, lange bevor ihre eigentliche Funktion erkannt wurde 1634
24.4.7 Klasse-I- und Klasse-II-MHC-Proteine sind strukturell verwandte Heterodimere 1635
24.4.8 Ein MHC-Protein bindet ein Peptid und daraufhin einen T-Zell-Rezeptor 1636
24.4.9 Die MHC-Proteine dirigieren die T-Zellen zu ihren Zielzellen 1639
24.4.10 CD4- und CD8-Korezeptoren binden an nicht variable Teile der MHC-Proteine 1640
24.4.11 Cytotoxische T-Lymphocyten erkennen Peptide aus fremden, cytoplasmatischen Proteinen im Verbund mit Klasse-I-MHC-Proteinen 1641
24.4.12 Helfer-T-Zellen erkennen Peptide aus fremden, endocytierten Proteinen im Verbund mit Klasse-II-MHC-Proteinen 1643
24.4.13 Möglicherweise nützliche T-Zellen werden im Thymus positiv ausgelesen 1645
24.4.14 Im Thymus sterben viele junge T-Zellen, die von "Selbst"-Peptiden aktiviert werden könnten 1646
24.4.15 Die biologische Funktion der MHC-Proteine erklärt ihren Polymorphismus 1647
  Zusammenfassung 1648
24.5 Aktivierung von Helfer-T-Zellen und Lymphocyten 1649
24.5.1 Kostimulatorische Proteine auf den Antigen präsen"tierenden Zellen helfen, T-Zellen zu aktivieren 1649
24.5.2 Der Subtyp der Helfer-T-Zelle bestimmt die Art der adaptiven Immunantwort 1652
24.5.3 TH1-Zellen aktivieren Makrophagen am Infektionsherd 1654
24.5.4 Antigenbindung liefert das Signal 1 für B-Zellen 1656
24.5.5 Helfer-T-Zellen liefern das Signal 2 für B-Zellen 1658
24.5.6 Viele Erkennungsmoleküle des Immunsystems gehören einer sehr alten Großfamilie an 1660
  Zusammenfassung 1661
  Literatur 1662
25 Krankheitserreger, Infektion und angeborene Immunität 1665
25.1 Einführung in die Krankheitserreger 1666
25.1.1 Pathogene haben spezifische Mechanismen entwickelt, um mit ihren Wirten in Wechselwirkung zu treten 1666
25.1.2 Die Symptome einer Infektion können durch den Erreger oder durch die Antworten des Wirts verursacht werden 1667
25.1.3 Krankheitserreger unterscheiden sich phylogenetisch 1667
25.1.4 Bakterielle Pathogene besitzen spezialisierte Virulenz-Gene 1669
25.1.5 Pilze und parasitische Protozoen haben komplexe Lebenszyklen mit unterschiedlichen Erscheinungsformen 1673
25.1.6 Viren benutzen die Maschinerie der Wirtszelle, um sich zu vermehren 1673
25.1.7 Prionen sind infektiöse Proteine 1677
  Zusammenfassung 1678
25.2 Zellbiologie der Infektion 1678
25.2.1 Pathogene durchbrechen Schutzbarrieren, um den Wirt zu besiedeln 1678
25.2.2 Pathogene, die Epithelien besiedeln, müssen verhindern, dass der Wirt sie beseitigt 1679
25.2.3 Intrazelluläre Pathogene besitzen Mechanismen, um in Wirtszellen einzudringen und sie wieder zu verlassen 1682
25.2.4 Viren binden an Moleküle auf der Oberfläche der Wirtszelle 1682
25.2.5 Viren dringen durch Membranfusion, Porenbildung oder Membranbeschädigung in Wirtszellen ein 1683
25.2.6 Bakterien dringen über Phagocytose in Wirtszellen ein 1685
25.2.7 Intrazelluläre Parasiten dringen aktiv in Wirtszellen ein 1687
25.2.8 Viele Pathogene verändern den Membrantransport in der Wirtszelle 1689
25.2.9 Viren und Bakterien verwenden das Cytoskelett der Wirtszelle, um sich intrazellulär fortzubewegen 1692
25.2.10 Viren nutzen den Stoffwechsel ihrer Wirtszelle aus 1695
25.2.11 Krankheitserreger können das Verhalten des Wirtsorganismus ändern, um ihre Verbreitung zu erleichtern 1695
25.2.12 Die Evolution von Krankheitserregern verläuft sehr schnell 1697
25.2.13 Arzneimittelresistente Erreger stellen ein immer größeres Problem dar 1699
  Zusammenfassung 1700
25.3 Angeborene Immunität 1701
25.3.1 Epithelien helfen dabei, Infektionen zu verhüten 1701
25.3.2 Menschenzellen erkennen konservierte Merkmale von Pathogenen 1702
25.3.3 Die Komplementaktivierung führt zur Phagocytose oder Lyse von Pathogenen 1704
25.3.4 Toll-like-Proteine sind eine alte Familie von Mustererkennungs-Rezeptoren 1706
25.3.5 Phagocytierende Zellen suchen, fressen und vernichten Krankheitserreger 1707
25.3.6 Aktivierte Makrophagen locken weitere phagocytierende Zellen an den Ort einer Infektion 1708
25.3.7 Virusinfizierte Zellen ergreifen drastische Maßnahmen, um die Virusvermehrung zu verhindern 1709
25.3.8 Natürliche Killerzellen veranlassen virusinfizierte Zellen dazu, sich selbst zu töten 1710
  Zusammenfassung 1711
  Literatur 1712
  Glossar 1715
  Register 1763

 
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